Aktuelles / Entwicklungen - Unternehmen / Markt

19.05.2017

Zum dritten Mal in Folge wächst Engel weiter und konnte seinen Jahresumsatz steigern. Die Unternehmensgruppe schloss das Geschäftsjahr 2016/17 Ende März mit einem Umsatz von 1,36 Mrd. € ab und erzielte damit ein Plus von 8,6% gegenüber dem Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet man weitere Zuwächse. Großen Anteil an der Entwicklung haben die Märkte in Asien. 

Engel Austria GmbH, Steierung des Jahresumsatzes.
19.05.2017

Henkel erwirbt die Sonderhoff-Unternehmensgruppe und baut mit der Akquisition des bisher privat geführten Unternehmens seine Kompetenz bei Dichtstoffen aus. Gezielte Investitionen in führende Technologien sind Teil der globalen Strategie von Henkel. Mit dieser Akquisition wird die Position des Adhesive Technologies-Geschäfts als weltweiter Markt- und Technologieführer weiter gestärkt.

Geschäumte Dichtstoffe werden in einer Vielzahl industrieller Anwendungen zum Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub eingesetzt, z.B. in Beleuchtungssystemen, bei Filtern oder in Haushaltsgeräten. Sonderhoff ist einer der führenden Hersteller von Systemlösungen auf Basis geschäumter Dichtstoffe und verfügt zudem über umfassende Kompetenz in der Entwicklung und Herstellung von maßgefertigten Dosieranlagen. Die Systemlösungen  ergänzen das bestehende Portfolio von Henkel und bedienen zudem einen attraktiven Markt mit vielfältigen Wachstumsperspektiven. Außerdem eröffnen die Engineering-Kompetenz und die präzisen Dosieranlagen neue Ansatzpunkte, um Kunden ein umfangreiches Komplettangebot zu machen, das von der Automatisierung und Digitalisierung in der Produktion profitiert. Die Sonderhoff Holding GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von etwa 60 Mio. €. Das Unternehmen beschäftigt rund 280 Mitarbeiter weltweit und ist in fünf Ländern mit eigenen Gesellschaften vertreten: Deutschland (Hauptsitz in Köln), Österreich, Italien, USA und China.

17.05.2017

Die Ensinger GmbH hat den Schweizer Kunststoffverarbeiter next composites GmbH übernommen. Das Unternehmen entwickelt Technologien zur Herstellung von Produkten aus thermoplastischen Faserverbundwerkstoffen. Ensinger vertreibt bereits Halbzeuge aus hochgefülltem Kohlefaser-Compositematerial. Die Verfahrenstechniken von next composites ergänzen das Technologiespektrum für die Herstellung von Bauteilen. Umgekehrt profitiert next composites von der Kundenbasis der Ensinger Gruppe.

Ensinger GmbH, Übernahme von next composites GmbH.
17.05.2017

Kürzeste Lieferzeiten für MK- und Cox-Pistolen bietet die die Innotech Marketing und Konfektion Rot GmbH. Neben den Ressourcen für eine fachkundige Beratung passt das Unternehmen kontinuierlich ihre Lagerhaltung aller benötigten Modelle und Varianten an den Bedarf des Marktes an. So wurde der Lagerbestand für MK-Dispenser auf mehr als 5.000 Stück aller Modelle und für Modelle von COX auf mehr als 20.000 Pistolen aufgestockt. Diese Produkte können innerhalb von 1 bis 2 Tagen geliefert werden.  

Innotech Marketing und Konfektion Rot GmbH, kurze Lieferzeiten.
12.05.2017

Die BRAMMER GmbH baut ein neues National Distribution Center (NDC) in Nordrhein-Westfalen.  Im Logistikpark Bergkamen wurde der Grundstein für das rd. 12.500 m2  große Lager-, Büro- und Schulungsgebäude gelegt. Nach der Fertigstellung Anfang 2018 wird das bisherige Logistikzentrum in Dortmund aufgegeben. 

Brammer GmbH, neues National Distribution Center.
11.05.2017

Zum 1. April 2017 übergab Erich Scheugenpflug die Geschäftsführung des Unternehmens an das neue Vorstandsteam Johann Gerneth und Christian Ostermeier und leitete den Generationenwechsel bei Scheugenpflug ein. Der Firmengründer und langjährige Vorstandsvorsitzende übernahm den Aufsichtsratsvorsitz.  

Christian Ostermeier, bisher Bereichsleiter Marketing und Vertrieb, ergänzt das bestehende Vorstandsmitglied Johann Gerneth in der Führung des Unternehmens. Die Nachfolgeregelung setzt ein starkes Signal für Kontinuität und Stabilität. Der neue Vorstand wird vor allem die notwendigen Rahmenbedingungen für das künftige Wachstum schaffen und die weitere Internationalisierung des Unternehmens vorantreiben. Durch die Erschließung neuer Standorte sowie den Ausbau der Fertigungskapazitäten in den bestehenden Niederlassungen soll die starke Marktposition von Scheugenpflug auch künftig weiter ausgebaut werden.

03.05.2017

Nordson EFD hat seinen neuen Standort in Oberhaching bezogen. Hier wurden die Nordson EFD-Standorte Germering, Pforzheim und die ehemalige Firma Liquidyn GmbH aus Sauerlach zusammengezogen. Am neuen Standort steht ein modernes Applikationslabor zur Verfügung, in dem Anwendungen getestet werden, bevor diese im neu angelegten Showroom präsentiert werden. Außerdem befindet sich die Produktion der Liquidyn-Ventile und Controller sowie die Abteilung Tabletop Automation im Haus.

Nordson Deutschland GmbH, neuer Standort Oberhaching.
03.05.2017

Mats Rahmström ist seit 27. April neuer Vorstandsvorsitzender von Atlas Copco AB. Er löst Ronnie Leten ab, der den Konzern acht Jahre lang erfolgreich geführt hat. Zuvor war Rahmström seit 2008 Präsident des Konzernbereichs Industrietechnik, zu dem in Deutschland u.a. die Atlas Copco Tools Central Europe GmbH und die SCA Schucker GmbH & Co. KG gehören.

Atlas Copco AB, neuer Vorstandsvorsitzender.
02.05.2017

Das erweiterte Programm Service PLUS, das Trelleborg auf der Hannover Messe vorstellte, soll die Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette vereinfachen und effizienter machen. 
Dazu zählen auch webbasierte Tools und mobile Apps, die zusätzlich in das Angebot integriert wurden. Entlang der Wertschöpfungskette deckt der Service-Katalog alle wichtigen Stufen ab – vom Engineering und der Fertigung über die Logistik bis hin zum Aftermarket.

Bereits bei der Forschung und Entwicklung neuer Produkte unterstützt das Unternehmen die  Kunden mit individuellen Dienstleistungen. Erweiterte webbasierte Tools und mobile Apps helfen Entwicklungsingenieuren bei der schnellen Datenberechnung und erleichtern den Zugang zu technischen Informationen – auch von unterwegs. Darüber hinaus profitieren sie vom Trelleborg Express-Service QuickSeal für ihre Prototypen.
 Um die Logistik zu verbessern, steuert Trelleborg die gesamte Lieferkette zum Kunden. Beschaffung und Lagerung sind so aufgesetzt, dass die Dichtungssysteme zur richtigen Zeit am richtigen Ort vorhanden sind. Vereinfacht und beschleunigt werden die Prozesse etwa durch Kanban-Tools, das C-Teile-Management, Versandlagerstandorte und QuickSeal. Dies ermöglicht Kunden, punktgenau benötigte Komponenten zu bestellen – und das rund um die Uhr. Dadurch werden Logistikprozesse verbessert, die sich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien in der Produktion orientieren.
Auch in der Fertigung hilft Service PLUS die Prozesse zu vereinfachen und beschleunigen. So ermöglicht der „Ready-to-use“-Service mit Baugruppenmontage, Fertigungs- und Lieferzeiten zu senken. Das führt zu geringeren Prozesskosten und niedrigen Durchlaufzeiten. Dazu tragen auch kundenspezifische Verpackungen sowie eine große Bandbreite an Beschriftungen und Oberflächenbehandlungen bei. Über den Fertigungsprozess hinaus unterstützt man im Aftermarket mit kundenspezifischen Verpackungslösungen. Dazu gehören nicht nur individuelle Dichtungssätze, sondern auch der Expressdienst QuickSeal. Mit dem Service kann kurzfristig der notwendige Bedarf an Dichtungen beim Kunden abgedeckt werden. Je nach Material ist man in der Lage, Dichtungen an nur einem Tag herzustellen und zu liefern.

Trelleborg Sealing Solutions, Programm Service Plus.
02.05.2017

Hand-in-Hand-Engineering – der Ansatz von Trelleborg Sealing Solutions begleitet Kunden vom Design über die Prototypen bis zur maßgeschneiderten Lösung. Auf der Hannover Messe 2017 erläuterte man, wie über fünf Stufen komplexe Dichtsysteme oder maßgeschneiderte Formteile entstehen. Egal, ob es um die Neuentwicklung einer komplexen Dichtung geht oder um die schnelle Fertigung eines Ersatzteiles – dieser Ansatz bietet aus einer Hand technische Beratung, Reifegradabsicherung und Projektmanagement für die gesamte Prozesskette der Produktentwicklung.

Hand-in-Hand-Engineering kommt in allen Branchen und Einsatzgebieten zum Tragen, egal, ob es um maßgeschneiderte Dichtungslösungen im Weltraum, im Gelände oder in der Tiefsee geht. Am Anfang eines Projekts stehen Spezifizierung und Anforderungsprofil: Ausgangspunkt kann das klassische Lastenheft oder auch nur ein 3D-Scan des verfügbaren Bauraums sein. Bei der anschließenden Verifizierung werden Design und Material des Dichtsystems festgelegt. Trelleborg verfügt über mehr als 10.000 Varianten von Dichtungswerkstoffen, die sich auch auf spezifische Anwendungen anpassen lassen. Darunter befinden sich Elastomere, die sich speziell für lebensmitteltechnische Anwendungen eignen. Auch umweltverträgliche Lösungen für unterschiedliche Fluide oder Hydrauliköle sind verfügbar, die in sensiblen Dichtsystemen von Schiffen, Bohrinseln oder Offshore-Windparks genutzt werden. Bevor ein Prototyp der Dichtung oder des Formteils gebaut wird, prüft man die Funktionen und auftretenden Belastungen der Anwendung über mehrere FEA-Simulationen (Finite Element Analyse). Im nächsten Schritt findet die Optimierung der Lösung statt, die mit zahlreichen Tests der Prototypen einhergeht. Dank interativer Prozesse lässt sich die Lösung gezielt auf den endgültigen Einsatz abstimmen. Die Validierung dient dazu, das finale Design festzulegen und die ersten Testwerkzeuge für die Produktion zu konzipieren. Der abschließende fünfte Schritt des Hand-in-Hand-Engineerings ist die Serienfertigung mit eigens entwickelten Werkzeugen.
Entscheidend beim Hand-in-Hand-Engineering ist die durchgängige Informationskontrolle für alle Projektbeteiligten. Die Transparenz führt zu einer Reifegradabsicherung über die gesamte Produktentwicklung hinweg. Zu jedem Zeitpunkt lässt sich die Projektreife anhand definierter Kenngrößen bewerten. Frühzeitig lassen sich so Abweichungen von der geforderten Qualität erkennen, um Mängel oder Fehler einer Dichtung zu vermeiden.

Trelleborg Sealing Solutions, Hand-in-Hand-Engineering.
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