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16.03.2018
Neues Arburg Technology Center

Das neue Arburg Technology Center (ATC) in Österreich bietet auf einer Fläche von 300 m2  Platz für Maschinen, Ersatzteile, praxisnahe Tests und Schulungen.

Im Mittelpunkt des ATC steht der Showroom mit Platz für bis zu fünf Allrounder-Spritzgießmaschinen. Hier können sich Kunden nicht nur die Maschinentechnik live präsentieren lassen, sondern vor allem auch eigene Werkzeuge abmustern. Auch für Praxis-Schulungen rund um die Technologie des Herstellers bietet der Showroom neue Möglichkeiten. Darüber hinaus werden auch Kurse beim Kunden vor Ort angeboten, die dann speziell auf das Unternehmen und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zugeschnitten sind.

Arburg GmbH & Co. KG, ATC.
Arburg GmbH & Co. KG, ATC.
15.03.2018
„Zwischen Vermarkten und sinnvollem Handeln liegt der gravierende Unterschied.“

Die richtigen technischen Lösungen vorausgesetzt, gibt es heute viele Gründe, warum man partnerschaftlich mit einem Unternehmen zusammenarbeitet. Dass in einer zunehmend technisierten Welt auch ökologische Werte an Bedeutung gewinnen, steht für Richard Gisler, Geschäftsführer der Tec Joint AG, außer Frage.

Die meisten Unternehmen haben heute irgendwelche Werte – teilweise sehr aufwändig erarbeitet. Wirkt sich ein gelebter Wertecodex wirklich auf Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten und Kunden aus oder ist das mehr Zeitgeist?
Aus meiner Sicht ist ein Wertecodex, unverzichtbar, denn gelebte Werte geben eine Orientierung im Miteinander. Positionen, Handlungen, Vorgehensweisen sind so für Kunden und Lieferanten besser nachvollziehbar und in unserem Fall hoffentlich schlüssig. So gesehen dürfen Werte kein Zeitgeist sein. Allerdings ist es heute Zeitgeist Werte zu kommunizieren. Mit gelebten Werten hat das in der Praxis nicht immer etwas zu tun.

Welchen gelebten Werten fühlt sich Ihr Unternehmenverpflichtet?
Ein in der gesamten Unternehmensgruppe gelebter Wert ist der ressourcenschonende Einsatz aller Mittel und Kräfte. Durch gezielte Prozessplanung zur Vermeidung von Leerlauf und unnötigen Fahrten, durch Verhinderung von Schadenfällen, über das konsequente Recycling aller verwendeter Stoffe und Materialien bis hin zur internen Schulung sämtlicher Mitarbeiter, geben wir unser Bestes, um ein höchstes Maß an Öko-Balance zu erreichen. Diesem Wert fühlen sich heute viele Unternehmen verpflichtet – allein aus Marketinggründen.

Wo ziehen Sie die Grenze zwischen ernstgemeinter ökologischer Verantwortung und dem heute leider verbreiteten Green-Washing?
Für uns ist gelebte Ökologie kein Marketing-Instrument, für uns zählt, was wir machen. So geben wir, z.B. mit unserer Patenschaft für den Eibenwald im Naturwaldreservat Unterwilerberg, der Umwelt etwas von dem zurück, was wir unter dem Jahr von ihr entlehnt haben. Dies ist nur ein Beispiel und markiert die entscheidende Linie. Zwischen bloßem Reden/Vermarkten und sinnvollem Handeln, liegt der gravierende Unterschied.

Stehen Ihre Produkte und Lösungen grundsätzlich im Kontext zu diesen Werten?
Der Kontext ist da, wenn auch nicht immer auf den ersten Blick sichtbar. Nahezu täglich stellen uns unsere Kunden vor neue Herausforderungen. Gemäss unserem Produktversprechen und auch, wenn Standard keine Lösung ist, erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen, bei denen Ökologie genauso von Bedeutung ist wie die Wirtschaftlichkeit. Innovativ verbinden wir z.B. die unterschiedlichsten Gewebe mit Elastomeren und Thermoplasten. Dadurch erschließen wir neue technische Möglichkeiten auf der Basis eines ökologischen Verantwortungsbewusstseins.

„Öko-Balance bei Hightech-Produkten ist heute eine Frage des Wollens, Könnens sowie der notwendigen Erfahrungen und tangiert damit den gesamten
Lösungsfindungsprozess.“ – Richard Gisler

Man kann also technische Aspekte von ökologischen gar nicht mehr trennen?
Können schon, dafür gibt es in unserer heutigen Industriegesellschaft genügend Beispiele. Umgekehrt braucht man für das Wollen viel Können und Erfahrung. Wir wissen genau, dass für die technisch und wirtschaftlich besten Lösungen zahlreiche Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Qualifikationen notwendig sind. Insofern investieren wir auch sehr viel in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Nur wenn wir in dieser Hinsicht nicht nachlässig, sondern konsequent sind, können wir unseren Kunden die besten Lösungen bieten und dabei unseren Werten gerecht werden. Unsere Kunden schätzen diesen Ansatz und verstehen auch, warum wir ihnen schon mal von einer auf den ersten Blick guten Lösung abraten.

Das Interview als PDF zum Download:

 

 

 

 

 

09.03.2018
Pidilite Industries Limited und Jowat SE kooperieren

Der Industrieklebstoffhersteller Jowat SE geht mit Pidilite Industries Ltd, einem führenden indischen Klebstoffhersteller, eine Partnerschaft ein.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Pidilite den exklusiven Vertrieb des Jowat-Klebstoffportfolios in Indien, Sri Lanka, Bangladesch und Nepal übernehmen. Darüber hinaus haben  beide Unternehmen eine technische Kooperation im wachstumsstarken Produktsegment der anwendungsspezifischen Schmelzklebstoffe beschlossen. Ziel ist es, ein breites Angebot an thermoplastischen Hotmelts für unterschiedliche industrielle Bereiche, inkl. der modularen Möbelfertigung und anderer Holzmöbelsegmente, anzubieten.

08.03.2018
Fügetechnologien aus einer Hand

Anfang März hat Atlas Copco seine neue Kundenwelt mit Innovationszentrum in Bretten eröffnet. Hier werden maßgeschneiderte Fügetechnik-Lösungen für die weltweite Automobilindustrie und andere Branchen entwickelt.

Seit Mitte 2016 hatte der Konzern rund 7 Mio. € in den 4000 m2 großen Um- und Anbau der bestehenden Gebäude investiert. In den Anbauten sind neben dem Innovationszentrum weitere Schulungs- und Büroräume sowie zusätzliche Flächen für Logistik und Lager untergebracht. Atlas Copco hat seit einigen Jahren kräftig in - für den Konzern neue - Fügetechniken investiert. 2011 kam mit SCA die Klebe- und Dosiertechnik hinzu, 2014 das Stanznieten mit der Übernahme der britischen Henrob Ltd. Beide Unternehmen sind in die Division „Industrielle Montagelösungen“ des Konzernbereichs Industrietechnik integriert worden. Atlas Copco ist damit noch besser für aktuelle und künftige Herausforderungen aufgestellt. Einer der großen Trends in der Automobilindustrie ist die Reduzierung des Fahrzeuggewichts. Multi-Material-Design ist heute die Regel. Um die neuen Werkstoffpaarungen zu fügen, braucht man umfassendes Prozessverständnis, Know-how und idealerweise Zugriff auf alle – oder möglichst viele – Fügetechnologien. Hier sind diese zusammengefasst. Im Innovationszentrum sind überwiegend automatisierte Montagestationen mit den Fügetechniken Kleben und Dosieren (inklusive Dichten und Dämmen), Stanznieten, Schrauben und Fließlochschrauben installiert und vorführbereit. Weitere Prozessschritte, wie die Qualitätssicherung mit Kamerasystemen, werden über Partner abgedeckt. Ein zweiter Trend in der Automobilindustrie und Grundlage für eine nachhaltigere Mobilität sind neue Antriebskonzepte, etwa rein elektrische oder hybride Antriebe. Auch diese erfordern neue Fügelösungen, denn durch die intelligente Montage einer Antriebsbatterie könnten deren Langlebigkeit, Leistung und Sicherheit verbessert werden.

Atlas Copco IAS GmbH, Innovationszentrum.
Atlas Copco IAS GmbH, Innovationszentrum.
07.03.2018
Atlas Copco will Klingel Fügetechnik übernehmen

Mit der geplanten Übernahme des auf Fließlochschrauben spezialisierten Unternehmens erweitert Atlas Copco sein Angebot und gewinnt weiteres Know-how im Bereich der Schraubenzuführung sowie der Automatisierung für die Automobilindustrie.

Die Klingel Fügetechnik ist einer von drei Geschäftsbereichen der Klingel GmbH. Die Sparte erzielte 2017 einen Umsatz von rund 8,5 Mio. €. Atlas Copco übernimmt 23 Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich wird von der Atlas Copco IAS GmbH erworben und wird in die Division Industrielle Montagelösungen (Industrial Assembly Solutions, IAS) in den Atlas-Copco-Konzernbereich Industrietechnik integriert. In dieser Division bietet man bereits Lösungen der Klebe- und Dosiertechnik sowie der Stanzniettechnik aus einer Hand an. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt rechtlicher Prüfung und soll im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen werden.

Atlas Copco IAS GmbH, Klingel.
Atlas Copco IAS GmbH, Klingel.
06.03.2018
Kautschukindustrie: Umsatzplus überdeckt strukturelle Herausforderungen

Der Branchenumsatz der deutschen Kautschukindustrie konnte nach Informationen des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) 2017 um 4,2 % auf 11,74 Mrd. € gesteigert werden. Auch 2018 ist ein Umsatzplus von etwa 2 % möglich. Im Detail ist die Branchensituation aber komplexer und offenbart eine Vielzahl struktureller Herausforderungen für die überwiegend mittelständischen Unternehmen.

Das Umsatzplus der Branche setzt sich aus einem Zuwachs im Inlandsgeschäft von 3,3 % und einem Exportanstieg von 6,3 % zusammen. Die Reifenhersteller konnten den Umsatz um 3,3 % erhöhen, die Hersteller von technischen Elastomer-Erzeugnissen (TEE) um 4,9 %. Ausschlaggebend für das Umsatzplus waren in erster Linie keine Absatzsteigerungen, sondern massive Rohstoffpreiserhöhungen, insbesondere im 1. Halbjahr 2017. Für die Hersteller von TEE – überwiegend industrielle Zulieferer – erwies sich die gute Binnenkonjunktur in der Bauwirtschaft und beim Maschinenbau als stabile Stütze des Inlandsgeschäfts. Die Aufträge aus der Automobilindustrie konnten dagegen im Inland nicht an das Vorjahrsniveau heranreichen. Kompensation brachten zum Teil kräftig steigende Bestellungen von europäischen Handelspartnern sowie eine insgesamt gegenüber 2016 verbesserte Weltkonjunktur. Neben dem Aspekt, dass die Automobilindustrie im Inland in Summe weniger Aufträge abrief, stellte ein veränderter Auftragsmix zunehmende Anforderungen an die Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie. Einem massiven Rückgang der Dieselnachfrage in Deutschland stand eine erhöhte Produktion benzinbetriebener Fahrzeuge gegenüber und erhöhte den Bedarf entsprechender Zulieferkomponenten bei gleichzeitiger Reduzierung geplanter Zulieferteile für Dieselfahrzeuge. Diese Situation führte dazu, dass bei vielen Automobilzulieferern der Branche auf der einen Seite ganze Produktionslinien nur schwach ausgelastet waren, während bei anderen Prozessen die Kapazitäten nicht ausreichten. Insgesamt lag die Kapazitätsauslastung der Branche 2017 um gut 4% höher als 2016. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass durch eine Reifen-Werksschließung Mitte des Jahres die verfügbare Kapazität gesunken ist. Die Inlandsinvestitionen der deutschen Kautschukindustrie sind 2017 zwangsweise überproportional gestiegen. Angesichts der bereits spürbaren (Diesel) und absehbaren (E-Mobilität) Veränderungen in der Automobilindustrie, getrieben von Anforderungen aus der Digitalisierung von Prozessen und Produkten sowie von deutlich erhöhten Zertifizierungsanforderungen (z.B. Nachhaltigkeit, IT-Sicherheit), sind die Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie gezwungen, ihre Investitionsausgaben zu erhöhen. 2017 stiegen die Investitionen um knapp 14 %. Bei TEE erfreut sich das noch junge Segment von TPE-Produkten eines zweistelligen Wachstums und trägt damit das Produktionswachstum insgesamt. Bei klassischen TEE war trotz guter Konjunktur in 2017 im Branchendurchschnitt allenfalls Stillstand zu verzeichnen. Die nachlassende Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland im internationalen Vergleich – auch bei unternehmensinternen Benchmarks zwischen Fertigungsstätten – schlägt hier zu Buche: Wesentliche Einflussfaktoren sind im internationalen Vergleich hohe Energie- und Lohnkosten, strengere Auflagen bei Emissionen und (externen) Qualitätsprüfungen sowie Einschränkungen der Kreislaufwirtschaft, insbesondere von Reifen. Ein weiterer limitierender Faktor für eine Bestandssicherung am Industriestandort Deutschland ist die Angebotssituation auf dem Arbeitsmarkt. Viele Unternehmen suchen vergeblich geeignete Fachkräfte. Für das laufende Jahr erwartet die Branche eine Verschärfung der existenziellen Anforderungen an die Unternehmensausrichtung. Der positive gesamtwirtschaftliche Konjunkturzyklus entlastet die Unternehmen und sorgt für keinen zusätzlichen Druck auf die angespannte Ertragslage. Dieser könnte sich allerdings bei den künftigen Lohnkosten auftun.

06.03.2018
Armacell und Köpp kooperieren

Armacell und Köpp haben ein Partnerschaftsabkommen („Partnership for Excellence“) geschlossen. Als Teil des Abkommens stellt Köpp Armacell seine firmeneigene Blockschaum-Technologie zur Verfügung.

Beide Unternehmen werden die weltweite Verfügbarkeit der darauf basierenden Produkte steigern und die Service-Reichweite für Kunden ausdehnen.
Nach einer ersten Adjustierungsphase wird Armacell die kommerzielle Fertigung an seinem Komponentenschaum-Standort in den USA beginnen. Damit unterstreicht man die kürzlich vorgestellten Pläne zur Kapazitätsausweitung und treibt die Produktinnovation voran. „Partnership for Excellence“ ist vorerst auf 15 Jahre ausgelegt, bietet jedoch zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten.

22.02.2018
ViscoTec erweitert Netzwerk

Zum 1. Januar 2018 ist ViscoTec mit dem Geschäftsbereich Food & Cosmetics dem FERA-Verein beigetreten. Mit dieser Mitgliedschaft erhofft sich das Unternehmen Synergieeffekte und den Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinsmitgliedern.

Der Verein FERA (Forschungs- und Entwicklungsverein für Robotik- und Automationslösungen e.V.) bringt das Know-how von Spezialisten und Marktführern aus dem Bereich der Automation und des Maschinenbaus zusammen. Ziel des Zusammenschlusses ist es, durch modulare Automatisierungslösungen Innovationen in bereits bestehende Anlagen zu integrieren. Durch den gezielten Zugriff auf Fachwissen in der gesamten Wertschöpfungskette können Markttrends in konkrete Lösungskonzepte überführt werden und innovativ handelnde Unternehmen im Bereich Industrie 4.0 eine Vorreiterrolle einnehmen. ViscoTec bietet den Kunden durch die Zusammenarbeit mit den im Packaging- und Foodbereich tätigen Unternehmen individuelle Lösungen. Die Bündelung der jeweiligen Kernkompetenzen in einem Projekt, einer Maschine oder einer Anlage ermöglicht die Umsetzung der perfekten Lösung mit den besten Komponenten. Mit seinem jahrelangem Know-how und seiner Expertise vertritt ViscoTec bei FERA den Bereich Dosier- und Abfülltechnik. Mit dem Endloskolben-Prinzip, auf dem die Technologie von ViscoTec basiert, können selbst komplizierte Anwendungen mit hochviskosen, feststoffbeladenen und schersensitiven Materialien im Rahmen einer Gesamtanlage umgesetzt werden. Ein weiterer Vorteil, den die FERA-Mitgliedschaft für ViscoTec bietet, ist die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Instituten. Dieser Aspekt ist ein wichtiger Ansatz, um im Lebensmittelbereich Verbesserungen und Prozesse rund um das Dosieren und Abfüllen im Zusammenspiel mit Robotik und Automation zu generieren. 

ViscoTec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH, Fera. (Donnerstag, 22. Februar 2018)
22.02.2018
Nachhaltige Lieferkette von Naturkautschuk

Das Technologieunternehmen Continental und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH setzen sich in einer Entwicklungspartnerschaft gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette für Naturkautschuk in Indonesien ein.

Ziel ist es, einen Kriterienkatalog für die nachhaltige Produktion von Naturkautschuk zu erarbeiten, Landwirte entsprechend dieser Kriterien in nachhaltigen Anbaumethoden zu schulen und die Rückverfolgbarkeit des Kautschuks von den Kleinbauern bis hin zum Einsatz in der Fertigung bei Continental sicherzustellen. Durch eine bessere Kautschukqualität, höhere Erträge und eine Optimierung der Lieferkette steigt das Einkommen der Kautschukbauern. Die Partnerschaft zwischen Continental und der GIZ wird durch das develoPPP.de-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Zur Einbindung der Lieferkettenpartner wurden mit zwei Zulieferern Absichtserklärungen unterzeichnet. Da Kautschukbäume in Regenwaldgebieten wachsen, muss sichergestellt werden, dass der Anbau von Kautschukbäumen nicht zur Entwaldung führt. Um eine nachhaltige Kautschukproduktion gewährleisten und überwachen zu können, werden Continental und die GIZ ein Rückverfolgungssystem einführen und in den nächsten drei Jahren die nachvollziehbare Produktion von Kautschuk in West-Kalimantan fördern. Insgesamt 400 Landwirte werden dazu ausgebildet, qualitativ hochwertigen Kautschuk unter Einhaltung klar definierter Nachhaltigkeitskriterien anzubauen. Zur vollständigen Rückverfolgbarkeit des Rohstoffs über die gesamte Lieferkette wird ein elektronisches System entwickelt. Auch über diese Entwicklungspartnerschaft hinaus misst Continental der Nachhaltigkeit im Einkauf immer mehr Bedeutung bei. Trotz bereits klar definierter Richtlinien und Durchsetzungsmechanismen zur Vermeidung von nichtkonformem Verhalten in der Lieferkette durch Zulieferer, erarbeitet das Team für Nachhaltigkeitsmanagement im Zentraleinkauf von Continental derzeit eine Nachhaltigkeitsrichtlinie speziell für Naturkautschuk, die 2018 bei Continental in Kraft treten soll. Diese Richtlinie bestärkt den vollen Einsatz des Konzerns für eine gesunde und konforme Lieferkette und eine Nulltoleranz in Bezug auf Entwaldung, Landnahme und andere Praktiken, die der lokalen Bevölkerung und dem gesamten Ökosystem schaden. Gleichzeitig arbeiten Continental-Vertreter im World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) aktiv an der Einführung eines Branchenstandards für nachhaltigen Naturkautschuk. An dem „Tire Industry Project“ des WBCSD beteiligen sich die elf weltweit führenden Reifenhersteller. Außerdem hat Continental im Jahr 2017 in Zusammenarbeit mit einem Dienstleistungsunternehmen ein Verfahren zur Bewertung der Nachhaltigkeit bestehender und potenzieller Zulieferer auf der Grundlage standardisierter Fragebögen eingeführt. Der Aufwand hierfür ist immens, da Hunderte Unternehmen bewertet werden müssen, die die Standorte von Continental mit Rohstoffen versorgen. Bisher wurden bereits mehr als 80% der Rohstofflieferanten der Rubber Group evaluiert und weitere Maßnahmen wurden bereits eingeleitet.

Contitech Antriebssysteme GmbH, GIZ.
Contitech Antriebssysteme GmbH, GIZ.
22.02.2018
Industrie-Key-Account-Management verstärkt

Seit kurzem verstärken Patrick Radermacher und Denis Latta das Sales-Team der Business Unit Industrial Solutions von tremco illbruck.

Patrick Radermacher übernimmt den Bereich Verkauf und Beratung von Spezial-Produkten für die Kundensegmente Hausgeräte und Elektronik sowie Sanitär-Heizung-Klima-Systeme. Denis Latta erweitert das Team von Sales Director Aleš Hnizdil, Transportation & Panels, und kümmert sich als Account-Manager um Multifunktionsbänder auf dem europäischen Markt sowie um die individuelle Beratung der Kunden.

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