Aktuelles / Entwicklungen - Unternehmen / Markt

05.07.2018
Aus IPH-Brammer wird Rubix

Die IPH-Brammer Group hat ihren Konzernnamen in Rubix geändert. Mit der  Namensänderung unterstreicht das Unternehmen sein Bestreben, die Lieferung industrieller Produkte und Dienstleistungen in ganz Europa für seine Kunden voranzutreiben.

Mit einem Umsatz von mehr als 2,2 Mrd. € im Jahr 2017 und über 650 Standorten in ganz Europa ist das Unternehmen Europas größter Lieferant industrieller Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsprodukte und -dienstleistungen (MRO). IPH-Brammer wurde im September 2017 durch den Zusammenschluss von IPH und Brammer nach der Übernahme von IPH im September 2017 und der vorherigen Übernahme von Brammer durch Advent International gegründet. Bei der Zusammenführung der beiden Unternehmen wurde IPH-Brammer als vorübergehender Konzernname während der Integrationsphase gewählt. Es bestand immer die Absicht, eine neue Marke und Identität zu finden, die verdeutlicht, wofür das neue Unternehmen in Zukunft stehen wird.

05.07.2018
Professor Ulrich Giese erhält Carl-Dietrich-Harries-Medaille

Mit der Carl-Dietrich-Harries-Medaille hat die Deutsche Kautschuk-Gesellschaft e.V. (DKG) ihre höchste Auszeichnung an Prof. Dr. Ulrich Giese verliehen.

Gewürdigt werden mit dieser alle drei Jahre vergebenen Auszeichnung wissenschaftliche Leistungen ganz besonders verdienstvoller Art im Bereich Kautschuk und Elastomere. Ulrich Giese hat seine ganze berufliche Laufbahn in den Dienst der Grundlagen- und Anwendungsforschung im Bereich der Polymere gestellt. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass die deutsche Kautschukbranche sowie das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie (DIK) als Forschungszentrum internationale Spitzenstellungen einnehmen. Aktuell ist Giese Geschäftsführender Vorstand des DIK sowie Professor für „Angewandte Polymerchemie“ an der Leibniz Universität Hannover.

05.07.2018
DKG ehrt Dr. Manfred Achenbach

Für Verdienste und Leistungen besonderer Art auf dem Gebiet der Kautschuk-Technologie hat die Deutsche Kautschuk-Gesellschaft e.V. (DKG) Dr. Manfred Achenbach mit der Erich-Konrad-Medaille ausgezeichnet.

Manfred Achenbach war als Entwicklungsingenieur und danach als Entwicklungsleiter in der Industrie aktiv. Er hat in der Kautschukindustrie sowie nachfolgend als unabhängiger Gutachter die Funktion eines engagierten Mittlers zwischen Forschung und industrieller Anwendung übernommen. Mitglied der DKG seit 1995, hat er sich mit großem Engagement in deren wissenschaftlichen Gremien eingebracht.

05.07.2018
Elektromechanische Polymerwandler im Fokus

Dätwyler und CTsystems, ein Hightech-Startup und Tochterunternehmen der EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt aus der Schweiz), kooperieren zur Vermarktung und Industrialisierung einer neuen Technologie zur Polymerumwandlung.

Die Technologie bringt Polymeraktuatoren, -sensoren und -generatoren hervor, die die Leistung von Produkten in verschiedenen Anwendungen verbessern, darunter: Pumpen, Ventile, medizinische Dosiersysteme, Fahrzeugschließsysteme, haptische Feedbacksysteme, Schalter und Sitzversteller. Sie basiert auf einer großen Anzahl an gestapelten, hauchdünnen Elastomerschichten, die mit speziellen Elektroden beschichtet sind. Dank dieser besonderen Zusammensetzung kann der Polymeraktuator elektrische Energie in mechanische Arbeit umwandeln. Das Design des Polymerumwandlers aus Dünnschicht-Silikon-Stapeln ersetzt und übertrifft bestehende Technologien. Das Arbeitsprinzip, bei dem die elektrische Leistung durch elastische Verformung in mechanische Bewegung verwandelt wird, ermöglicht einen effizienten und multifunktionellen Betrieb. Einige der Verbesserungen der neuen Technologie sind: ein niedriger Energieverbrauch, keine komplizierten mechanischen Teile, ein robustes und widerstandsfähiges Design und ein geräuschloser Betrieb mit gleichzeitiger Sensorfunktion. Die Partnerschaft zwischen Dätwyler und CTsystems wird den kostengünstigen Wandler einer Vielzahl von Branchen zur Verfügung stellen. Anwendungsbereiche finden sich in den Automobil-, Flug- und Raumfahrtindustrien sowie in den Bereichen der Energieerzeugung und -verbreitung, Automation und Medizin. Die neue Partnerschaft ist gleichzeitig der Beginn eines neuen Industriekonsortiums, da CTsystems starke Allianzen mit Hochschulen und Industriepartnern pflegt. Durch die Zusammenarbeit und den erweiterten Zugang zu Fachwissen aus Industrie und der akademischen Welt werden Verbesserung und Weiterentwicklung von neuen Produkten sowie ein höheres Produktionsvolumen an Primärmaterial ermöglicht. Zudem schafft die Partnerschaft auch die Voraussetzung für eine anwendungsspezifische Montage mit Unterstützung durch Fachexperten. Die industrielle Produktion wird vollständig von Dätwyler aufgesetzt und ausgeführt. CTsystems fungiert als Vermittler der Polymerumwandlungs- und Integrationstechnologie, von der Forschung und Entwicklung über die Produktdemonstration bis hin zur Produktion. Diese Zusammenarbeit beider Unternehmen beschleunigt den Produktions- und Marketing- Prozess und ermöglicht somit eine effizientere Integration der neuen Technologie in bereits bestehende und neue Anwendungen.

Dätwyler Sealing Solutions, CTsystems.
Dätwyler Sealing Solutions, CTsystems.
27.06.2018
Wagner setzt auf Innovation

Auf Basis eines guten, profitablen Wachstums stehen Innovationen - u.a. bei der Entwicklung von Geräten und Anlagen für die Beschichtung von Oberflächen - im Fokus der J. Wagner GmbH und Wagner International AG, die die Holding-Gesellschaft aller Unternehmen der WAGNER Group ist.

So entwickelt die Division Industrial Solutions unter der Überschrift Industrie 4.0 neue Produkte und Lösungen: Ein Beispiel ist die webbasierte IoT-Plattform (IoT für Internet of Things), mit der sich Anlagen zur Pulverbeschichtung, zum Kleben und Dichten sowie zur Nasslackierung intelligent überwachen lassen. Sie erhöht die Transparenz und Prozesssicherheit der industriellen Beschichtung. Die Plattform ist über PC, Tablet oder Smartphone erreichbar und ermöglicht von überall und jederzeit Live-Monitoring und einen gesicherten Zugriff auf die eigenen Produktionsdaten. Ein weiteres Beispiel ist das IPS-Beschichtungszentrum. Das Pulverbeschichtungssystem ist eine erstmals vollautomatisierte, integrierte Komplettlösung, die entscheidende Verbesserungen im Pulverbeschichtungsprozess ermöglicht. Die Investitionen der WAGNER Group und der J. Wagner GmbH erstrecken sich nicht nur auf neue Produkte, Lösungen und Geschäftsfelder. Sie umfassen auch die Infrastruktur zur Verbesserung der globalen Unternehmensprozesslandschaft und die bauliche Infrastruktur an verschiedenen Standorten der Unternehmensgruppe, inklusive Markdorfs. In China wurde das Distributionszentrum in Baoshan unweit des Standorts Shanghai deutlich erweitert. In den USA wurde in Otsego ein neues Distributionszentrum für Nord- und Südamerika mit 19.000 m² Fläche errichtet. Am Standort Minneapolis, Sitz der Wagner Spray Tech Corp., entstehen in einem Neubau moderne Büroflächen sowie ein neues Technologiezentrum. Am Sitz der J. Wagner GmbH in Markdorf wird in die technische Ausstattung des Pulvertechnikums investiert sowie firmenweit in die digitale Prozesslandschaft. Um die Voraussetzungen für eine innovationsfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen, die direkte Kommunikation untereinander zu fördern und kurze Wege zu ermöglichen, werden die Büroräumlichkeiten mit dem Ziel eines „Open Office“-Konzeptes unter Einbeziehung der Mitarbeiter neu gestaltet. Ganz neu errichtet wird ein dreigeschossiger Neubau mit 1.200 m² Nutzfläche nach aktuellem energetischen Gewerbestandard, in dem rd. 100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz haben werden. Weiterhin investiert man in neue Schulungsräumlichkeiten der WAGNER Academy.

J. Wagner GmbH, Innovation.
J. Wagner GmbH, Innovation.
27.06.2018
Gesellschafterwechsel bei GLUETEC

Bei der GLUETEC-Gruppe wird Dr. Marco Holst Alleingesellschafter und die Familie Kopp wechselt in den Aufsichtsrat.

Wilhelm Kopp und seine Tochter Christine Kopp bleiben dem Unternehmen als Mitglieder des neu formierten Aufsichtsrats erhalten und werden die GLUETEC GRUPPE weiterhin operativ unterstützen.

GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, Gesellschafterwechsel.
GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, Gesellschafterwechsel.
08.06.2018
IVK-Vorstand und Gremien bestätigt

Auf der Jahreshauptversammlung des Industrieverbands Klebstoffe e.V. (IVK) wurden Dr. Boris Tasche (Henkel, Düsseldorf) als Vorstandsvorsitzender und Dr. Joachim Schulz (Eukalin, Eschweiler) als stellvertretender Vorsitzender – jeweils ohne Gegenstimme - wiedergewählt. Tasche und Schulz bilden gemeinsam den BGB-Vorstand des Verbandes.

Weitere Mitglieder des Vorstandes sind: Stephan Frischmuth (tesa), Dr. Achim Hübener (Kleiberit), Klaus Kullmann (Jowat), Olaf Memmen (Bostik), Dr. Bernhard Momper (Celanese), Torsten Nitzsche (Sika Automotive), Dr. Rüdiger Oberste-Padtberg (Ardex), Dr. Thomas Pfeiffer (Türmerleim), Dr. René Rambusch (certoplast), Dr. H. Werner Utz (Uzin) und Ansgar van Halteren (IVK).  Für technische Fragestellungen und Projekte ist der Technische Ausschuss zuständig, dessen Vorsitz Dr. Georg Kinzelmann (Henkel, Düsseldorf) übernommen hat und der in dieser Funktion auch Mitglied des Vorstandes ist. Dr. Norbert Arnold (Uzin Utz, Ulm) wurde als Vorsitzender der Technischen Kommission Bauklebstoffe ebenso im Amt bestätigt wie Daniela Hardt (Celanese, Frankfurt) als Vorsitzende der Technischen Kommission Holzklebstoffe, Arno Prumbach (Eukalin, Eschweiler) als Vorsitzender der Technischen Kommission Papier-/Verpackungsklebstoffe sowie die Herren Dr. Dirk Lamm und Dr. Karsten Seitz (beide tesa, Hamburg) für die Technischen Kommissionen DIY-Klebstoffe und Klebebänder. Darüber hinaus wurden Dr. Rainer Buchholz (RENIA, Köln) und Dr. Hartwig Lohse (Breitenberg) als Vorsitzende der Technischen Kommissionen Schuhklebstoffe bzw. strukturelles Kleben & Dichten gewählt.

IKV, Vorstand.
IKV, Vorstand.
23.05.2018
Neuer Branchen-Leitfaden zur Maschinenrichtlinie

Mehr Sicherheit im Umgang mit der euro­päischen Maschinenrichtlinie und deren Geltungsbereich verspricht der neue Leitfaden „Maschinenrichtlinie: Bedeutung für Armaturen“ von den Verbänden der Kraftwerksbranche (VGB PowerTech), der Chemischen Industrie (VCI) und des Maschinenbaus (VDMA).

Die drei Verbände sehen in der EU-Maschinenrichtlinie (RICHTLINIE 2006/42/EG DES EUROPÄI­SCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 17. Mai 2006 über Maschinen und Änderung der Richtlinie 95/16/EG (Neufassung) zwar eine grundsätzlich sinnvolle Harmonisierungsvorschrift, halten sie aber an vielen Stellen für zu vage formuliert. Dadurch entstehe viel Interpretationsspielraum. Mit dem Leit­faden soll allen Herstellern und Anwendern von Armaturen eine fundierte Argumentations- und Umsetzungsgrundlage an die Hand geben werden. Der Leitfaden erläutert eingängig, welche Armaturenarten unter den Anwendungsbereich der Maschinenrichtlinie fallen. Er geht besonders auf die unterschiedlichen Antriebsarten von Armaturen ein. Auch das Thema der „vollständigen“ und „unvollständigen“ Maschine wird ausführlich behandelt. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen der Maschinenrichtlinie und anderen für Armaturen wichtigen Richtlinien, z.B. der Druckgeräte­richtlinie, erläutert. Ein Zusatzdokument zum Leitfaden enthält detaillierte Hinweise zu Grenzen der Maschine, zur Vermeidung beziehungsweise Redu­zierung aller in der Maschinenrichtlinie aufgeführten Gefahren­potenziale sowie zur Dokumentation im Rahmen der EU-Kon­formitätserklärung.

Der Leitfaden und das Zusatzdokument stehen als Download zur Verfügung unter:

https://arm.vdma.org/viewer/-/v2article/render/26223033

https://arm.vdma.org/ 

23.05.2018
Jowat SE erweitert globales Vertriebsnetz

Nach der Eröffnung einer neuen Vertriebsgesellschaft in Vietnam im Jahr 2017 forciert Jowat seinen internationalen Wachstumskurs und eröffnet eine Tochtergesellschaft in Thailand. Die neu gegründete Jowat Thailand Co. Ltd. wird von General Manager Khachadpai Areeprasertsook geführt. 

Mit dem Standort in Bangkok können zukünftig regionale Kundenanforderungen direkt erfüllt werden. Dieser Standort ist neben China, Malaysia, Vietnam, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten die sechste Vertriebsniederlassung im asiatisch-pazifischen Raum. Die restliche Region wird über ein eng gespanntes Händlernetzwerk - gesteuert durch das asiatische Head Office in Beijing, China - betreut.

Jowat SE, Vertriebsgesellschaft Thailand.
Jowat SE, Vertriebsgesellschaft Thailand.
23.05.2018
DELO mit Rekordwachstum

Im vergangenen Jahr erzielte DELO Industrie Klebstoffe nicht nur einen Umsatzrekord von knapp 160 Mio. €, sondern zusätzlich ein Rekordwachstum von 67%.

Der Umsatz des Unternehmens stieg in dem am 31. März 2018 zu Ende gegangenen Geschäftsjahr auf 159 Mio. €. Das entspricht einem Plus von 67% gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland legten die Erlöse dabei mit 19% substanziell zu. Hauptwachstumstreiber war allerdings Asien, wo sich die Umsätze sogar verdoppelten. Insgesamt erwirtschaftete der Klebstoffhersteller 82% des Umsatzes im Ausland. Dabei haben sich die Umsätze in der Elektronikindustrie mehr als verdoppelt. In der Automobilindustrie und im Maschinenbau, weiteren strategischen Märkten des Unternehmens, nahmen sie um mehr als 20% zu. Der Mittelständler hat im vergangenen Geschäftsjahr 100 Arbeitsplätze geschaffen und plant für das laufende Jahr mit mindestens 100 weiteren. Um mit dem Wachstum Schritt zu halten, befinden sich zudem eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von mehr als 8.000 m² sowie ein 4.800 m² großes Gebäude für die Entwicklung und Fertigung von Dosier- und Aushärtungsgeräten im Bau. Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr geht man davon aus, das erreichte Niveau vermutlich nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen.

© ISGATEC GmbH 2020