Aktuelles / Entwicklungen - Unternehmen / Markt

18.12.2017
Automatisierungs- und Robotikkompetenz nutzen

Künftig ist Drei Bond in der Lage, seine Kunden und Generalunternehmer bei Bedarf nun auch mit Leistungen aus den Bereichen Automatisierung und Robotersteuerung zu unterstützen, da die LWB-Automation GmbH seit Mitte des Jahres Teil der Steinl-Group ist, zu der auch DreiBond gehört.

In enger Zusammenarbeit mit LWB-Automation wird man Lösungen und Angebote in diesem Segment entwickeln. Ziel ist es, durch die erweiterten Möglichkeiten neue Zielgruppen in der verarbeitenden Industrie für die Drei Bond-Kernkompetenzen Kleb- und Dichtstoffe sowie Dosiertechnik zu erschließen.

15.12.2017
Neues Kapitel für Pfeiffer Vacuum in China

Pfeiffer Vacuum hat mit dem Physikalischen Institut Lanzhou (Lanzhou Institute of Physics, LIP) eine Vereinbarung über strategische Zusammenarbeit unterzeichnet und ein gemeinsames Zentrum für Vakuumtechnik eröffnet.

Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit wird in der Forschung und Entwicklung von Vakuumlösungen für Raumfahrtanwendungen, Vakuummesstechnik, Vakuumkalibrierung und anderen Anwendungen liegen. Als eines der Gründungsmitglieder der Chinese Vacuum Society ist das Lanzhou Institute of Physics ein Vorreiter im Bereich der Vakuumtechnologie in China. Pfeiffer Vacuum leistet mit seinem Portfolio an Vakuumlösungen, Produkten und Dienstleistungen sowie mit seinem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk einen Beitrag zur Kooperation, während sich das LIP mit seiner führenden Stellung in der chinesischen Vakuumindustrie einbringt. Unter dem Namen LIP-Pfeiffer Vacuum Joint Center for Vacuum Technology gründeten das LIP und Pfeiffer Vacuum im Oktober 2017 in Lanzhou, Provinz Gansu, ein gemeinsames Zentrum für Vakuumtechnik. Das Zentrum wird die Plattform für zukünftige Projekte und gemeinsame Entwicklungen bilden.

15.12.2017
RAMPF-Gruppe setzt Wachstumskurs fort

Im vergangenen Geschäftsjahr 2016/17 hat die Rampf-Gruppe einen konsolidierten Umsatz in Höhe von 169 Mio. € erwirtschaftet (+10,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).

Mit den Produkten rund um reaktive Gießharze, Maschinensysteme und den Leichtbau mit Composites haben die Unternehmen der Gruppe im letzten Geschäftsjahr 2016/17 in nahezu allen Märkten ein solides Wachstum erzielt. Mit Maschinenbetten aus Mineralguss sowie 2K-Kunststoffsystemen auf Basis von Polyurethan, Epoxid und Silikon hat das chinesische Tochterunternehmen RAMPF (TAICANG) von den steigenden Qualitätsansprüchen im chinesischen Markt profitiert. Aufgrund des langfristig positiven Marktausblicks werden die Produktionskapazitäten in 2018 mit dem Bau eines neuen Produktionsgebäudes deutlich erhöht. Deutliches Wachstum hat die nordamerikanische Tochtergesellschaft RAMPF GROUP, INC. in den NAFTA-Märkten (USA, Mexiko und Kanada) mit Gießharzsystemen, Misch- und Dosieranlagen sowie Materialien für den Modell- und Formenbau erzielt. Dazu beigetragen hat auch die Integration des im Juli 2016 akquirierten Unternehmens INNOVATIVE POLYMERS, INC., einem führenden US-amerikanischen Anbieter von Polyurethansystemen für Anwendungen im Bereich Werkzeug- und Modellbau. RAMPF COMPOSITE SOLUTIONS, das auf Design, Konstruktion und Herstellung von Composite-Teilen für die Luftfahrt- und Medizinindustrie spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Burlington, Kanada, ist ebenfalls auf Wachstumskurs: Mit zahlreichen Projekten sowie neuen Anwendungen, vor allem in der Luftfahrtin-dustrie, ist das Unternehmen so aufgestellt, um langfristig einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der RAMPF-Gruppe zu leisten. Der Umsatzentwicklung folgend ist auch die Anzahl der Mitarbeiter gestiegen. Ende des Geschäftsjahres 2016/17 zum 30. Juni 2017 waren weltweit 794 Frauen und Männer für das Unternehmen tätig, 10,9% mehr im Vergleich Vorjahreszeitraum. In den ersten fünf Monaten des aktuellen Geschäftsjahres 2017/18 hat sich diese Zahl weiter erhöht auf über 830. Um den positiven Trend weiter fortzusetzen, werden deshalb im aktuellen Geschäftsjahr weltweit rd 20 Mio. € in neue Gebäude, neue Maschinen und Anlagen sowie Mitarbeiter investiert

15.12.2017
20th ISC – Call for Paper

Für die 20th ISC International Sealing Conference, die der Fachverband Fluidtechnik im VDMA e.V. mit seinem Arbeitskreis Fluiddichtungen gemeinsam mit dem Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart (IMA) am 10. und 11. Oktober 2018 an der Universität Stuttgart veranstaltet, können bis zum 28. Februar 2018 Vorträge eingereicht werden.

Stillstand bedeutet Rückschritt. Dichtungen tragen durch das Überwinden ihrer bisherigen Leistungsgrenzen zur Entwicklung moderner, umweltfreundlicher, effizienter und leistungsfähiger technischer Produkte, wie z.B. pneumatischen und hydraulischen Zylindern, Fahrzeugen oder Maschinen und Anlagen, bei. Die Tagung steht daher unter dem Leitgedanken „Dichtungstechnik – Grenzen überwinden“. Zielstellung der Tagung ist die Präsentation von wissenschaftlichen Arbeiten, Entwicklungsergebnissen und Anwendererfahrungen als Informationstransfer zwischen Wissenschaft, Herstellern, Anwendern, Zulieferern, Handel und Dienstleistern. Interessenten, die sich mit einem Vortrag an dieser internationalen Tagung beteiligen möchten, können den Call for Papers im Internet als pdf-Version unter www.sealing-conference.com herunterladen oder als Druckversion per E-Mail bei christian.geis@vdma.org anfordern.

Der Vorschlag muss als Kurzfassung des Referates in deutscher oder englischer Sprache bis zum 28. Februar 2018 eingereicht werden.  Vorträge zu folgenden Themenkomplexen sind erwünscht: Statische Dichtungen, Wellendichtungen, translatorische Dichtungen (Hydraulik/Pneumatik), Grundlagen der Dichtungstechnik, Gleitringdichtungen, Werkstoffe und Oberflächen, Energieeinsparung/Reibung/Verschleiß, Simulation, Normung/Patentwesen/gesetzliche Vorgaben/Prüfverfahren, Anwendungsthemen.

Parallel zur Tagung wird eine Fachausstellung durchgeführt.  

Die 20th ISC – Internationale Dichtungstagung Stuttgart 2018 - findet erstmals unter der wissenschaftlichen Leitung des neuen IMA-Bereichsleiters Dichtungstechnik Herrn Dr.-Ing. Frank Bauer statt. 

VDMA Verband der Maschinen- und Anlagenbauer, Call for Paper.
VDMA Verband der Maschinen- und Anlagenbauer, Call for Paper.
13.12.2017
Basis für die Entwicklung von PAEK-Lösungen

Das neue „Polymer Innovation Center“ von Victrex ist fertiggestellt und damit wurden rd. 11 Mio. € in die Entwicklung der nächsten Generation thermoplastischer Lösungen investiert.

Das „Polymer Innovation Center“ soll die Innovationskraft des Unternehmens weiter ausbauen und Kunden bei der Entwicklung technologischer Fortschritte mithilfe von auf VICTREX PAEK basierenden Lösungen unterstützen. Das neue Zentrum, das am Hauptsitz des Unternehmens in Großbritannien angesiedelt ist, wird als Wegbereiter für Rapid Prototyping neuer Teile und Komponenten mit neuartigen PAEK-Materialien fungieren. Die Herstellung innovativer und differenzierter Polyaryletherketone im technischen Maßstab soll dazu beitragen, hochleistungsfähige Polymertypen zu erforschen und zu testen, um weitere Fortschritte, z.B. bei Verbundwerkstoffen und bei der additiven Fertigung, zu erzielen. Victrex führt derzeit ein von der britischen Innovationsagentur „Innovate UK“ unterstütztes Konsortium mit Fokus auf den 3D-Druck an. Auch die verbesserte Verarbeitung von bestehenden Polymeren über 3D-Druck soll hier unterstützt werden. In Schlüsselindustrien treiben Megatrends die Verwendung von PAEK-Materialien voran. Aufgrund fortschrittlicher Thermoplaste und Produktionsverfahren und integrierter Angebote tragen die Lösungen des Unternehmens zu einer höheren Effizienz bei und ersetzen herkömmlich verwendete Metalle. In der Automobil-, Luftfahrt-, Elektronik- und Energieindustrie - und auch bei Entwicklung und Design von Materialien sowie in ausgewählten Bereichen von implantierbaren Formen und Produkten für die Medizinindustrie - unterstützen die Victrex-Angebote höhere Produktivität, Leistung und Zuverlässigkeit sowie Gesamtkostensenkungen.

Victrex Europe GmbH, Polymer Innovation Center.
Victrex Europe GmbH, Polymer Innovation Center.
13.12.2017
H.B. Fuller übernimmt Royal Adhesives & Sealants

H.B. Fuller hat Royal Adhesives & Sealants für 1,575 Mrd. $ übernommen. Das Unternehmen vertieft damit seine Expertise in Spezial- und hochwertigen Anwendungen in verschiedenen Branchen wie Elektronik, Hygiene, Medizin, Transport, Energie, Bau usw.

Die Akquisition erweitert H.B. Fullers Produktangebot bei Klebstoffen für Engineering, Durable Assembly und den Bausektor und macht das Unternehmen zum weltgrößten Anbieter von Klebstoffen für Isolierglas- und kommerzielle Bedachungsanwendungen. Darüber hinaus kann man jetzt Kunden in Schlüsselmärkten, die eine hochspezifizierte Klebstofftechnologie erfordern, zu einer höheren Wertschöpfung verhelfen. So bietet man, z.B. für den Automotive-Sektor, Lösungen von Elektronikanwendungen über Innenverkleidungen und Innen- und Außenbeleuchtung bis hin zu Antriebssträngen und strukturellen Verklebungen an. Royal hat hier Gummi-Metall-Klebstoffe für äußerst schwierige Anwendungen in der Automobilindustrie im Programm.

H.B. Fuller, Übernahme Royal Adhesives & Sealants.
H.B. Fuller, Übernahme Royal Adhesives & Sealants.
08.12.2017
Nachfolge bei Simcon geregelt

Neben Unternehmensgründer Dr.-Ing. Paul F. Filz ist nun Ines Filz neue Geschäftsführerin bei Simcon.

Das erklärte Ziel der Geschäftsführung ist gleichzeitig die Herausforderung für Gegenwart und Zukunft. Mit dem Einsatz von Simulationssoftware sollen Kunden nachhaltig die Kosten in der Konstruktionsphase von Werkzeugen senken und gleichzeitig die Qualität von Serienprodukten aus Kunststoff signifikant steigern können.

Simcon kunststofftechnische Software GmbH, Nachfolge.
Simcon kunststofftechnische Software GmbH, Nachfolge.
08.12.2017
Aus SCA Schucker wird die Atlas Copco IAS GmbH

Die bisherige SCA Schucker GmbH & Co. KG wird zum Jahreswechsel umfirmieren. Sie agiert künftig als Atlas Copco IAS GmbH und damit unter dem Markennamen des Mutterkonzerns Atlas Copco.

Das Unternehmen wird dann mehrere Fügetechniken unter einem Dach anbieten können - insbesondere die Klebe-, Dicht- und Dosiertechnik von SCA sowie die Lösungen der Schwestergesellschaft Henrob GmbH, die bei Stanznietsystemen marktführend ist. Alle Produkte dieser Sparten werden künftig gemeinsam unter dem Atlas-Copco-Logo vermarktet werden. Der Markenname SCA wird als Produktlinie erhalten bleiben, allerdings werden die Systeme künftig im neuen Design und unter der Marke Atlas Copco vertrieben. Erste neue Produktdesigns werden im März 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt, wenn der derzeit entstehende Neu- und Anbau in Bretten eingeweiht wird.

SCA Schucker GmbH & Co. KG, Umfirmierung.
SCA Schucker GmbH & Co. KG, Umfirmierung.
14.11.2017
Lehmann & Voss investiert in Technikum

Im Oktober wurde im Werk Hamburg Wandsbek der Lehmann & Voss & Co. der Grundstein für ein neues Labor- und Technikumsgebäude mit einer Investitionsumme von mehr als 4,5 Mio. € in Gebäude, modernste technische Infrastruktur und Geräte gelegt.

Mit der Errichtung des neuen Labor- und Technikumsgebäudes will das Unternehmen sicherstellen, dass seine führende Position, insbesondere im Bereich Kunststoff (Compounds, 3-D-Druck, Masterbatche und Composite), aber auch im Bereich Gummi und Farbe & Lack, gehalten und weiter ausgebaut werden kann. Im Werk Wandsbek findet der wesentliche Teil der Entwicklung von Produkten statt, die dann global in den Werken der LEHVOSS Gruppe in Wandsbek, Solingen, Kunshan (China) und Pawcatuck (USA) produziert werden. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird im 1. Halbjahr 2019 gerechnet, rechtzeitig zur 125. Jahrfeier der Lehmann&Voss&Co.      

Lehmann & Voss & Co. KG, Technikum.
Lehmann & Voss & Co. KG, Technikum.
09.11.2017
Kegelmann zertifiziert

Nach Bestätigung der globalen Qualitätsnorm für die Automobilindustrie IATF 16949:2016 ist Kegelmann Technik auch gemäß EN 9100 zertifiziert.

Damit weist das Unternehmen nun auch die Erfüllung der hohen spezifischen Ansprüche der Luft- und Raumfahrtbranche an ein Qualitätsmanagementsystem nach. Im Sinne größtmöglicher Sicherheit legt die EN 9100 - neben der kundenorientierten detaillierten Dokumentation aller Prozesse- besonderen Wert auf Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit der hergestellten Bauteile. Dabei spielen nicht nur die spezifischen Anforderungen und Richtlinien der Luft- und Raumfahrtindustrie eine wichtige Rolle, sondern insbesondere auch das Bewusstsein eines jeden Mitarbeiters für seinen individuellen Qualitätsbeitrag.

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