Aktuelles / Entwicklungen - Unternehmen / Markt

23.01.2020
Scheugenpflug gehört nun zu Atlas Copco

Die Scheugenpflug AG ist nun Teil des schwedischen Industriekonzerns Atlas Copco. Das Closing des Kaufvertrags erfolgte am 2. Januar 2020. Neuer Vorstandsvorsitzender ist Olaf Leonhardt.

Seit dem 2. Januar 2020 ist die Scheugenpflug AG offiziell Teil des Atlas-Copco-Konzerns. Die Ende Oktober 2019 bekannt gegebene Akquisition wurde von den Wettbewerbsbehörden genehmigt. Scheugenpflug agiert nun innerhalb der Division „Industrial Assembly Solutions“ (IAS) von Atlas Copco als neue, eigenständige Business Line mit dem Schwerpunkt „Electronic Dispensing“. Weitere Geschäftsfelder der IAS-Division umfassen die Bereiche „Mechanical Joining“ und „Industrial Dispensing“. Als neuer Vorstandsvorsitzender verstärkt Olaf Leonhardt aus dem Atlas-Copco-Konzern die bestehende Geschäftsführung der Scheugenpflug AG. Als Teil von Atlas Copco stärkt Scheugenpflug nicht nur seine Position als Anbieter von Premium-Dosierlösungen mit hoher Automatisierungskompetenz. Die globale Präsenz des schwedischen Industriekonzerns eröffnet auch erweiterte Möglichkeiten im Hinblick auf die angestrebten Wachstumsziele. Dank des weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerks sowie des umfassenden Technologieportfolios, das Atlas Copco unter einem Dach vereint, wird die Scheugenpflug AG ihre Kunden in Zukunft noch kompetenter und umfassender unterstützen können.

Atlas Copco IAS GmbH, Scheugenpflug.
Atlas Copco IAS GmbH, Scheugenpflug.
23.01.2020
SGL Carbon mit neuen Produktionskapazitäten

Am Standort Bonn weihte SGL Carbon eine neue Produktionshalle für Grafit ein und trägt damit der steigenden Nachfrage nach Automobillösungen aus diesem Werkstoff Rechnung.

Das Unternehmen hat in den letzten drei Jahren insgesamt rund 25 Mio. € in die Modernisierung und Erweiterung seiner Fertigungskapazitäten für Automobilkomponenten aus Spezialgrafit am Standort Bonn investiert. Das Ausbauprojekt wurde Ende letzten Jahres abgeschlossen und im Januar in einer offiziellen Feier am Standort eingeweiht. Realisiert wurde im Zuge des Ausbaus neben der Installation teils neuer Produktionsanlagen und einem modernisierten Produktionsaufbau auch der Bau einer neuen, 2.000 m2  großen Halle für die Produktion der Komponenten. Hintergrund für den Ausbau ist die kontinuierlich steigende Nachfrage nach weiterentwickelten Lösungen und Produkten aus Grafit. Der Werkstoff bietet sich aufgrund seiner Langlebigkeit, hohen Festigkeit sowie seines guten Reibverhaltens und einer hohen Leitfähigkeit für viele verschiedene Anwendungsfälle im Automobil an. Beispiele sind u.a. Gleitlager fürs Abgasmanagement sowie Gleitringe und -lager für Dichtungen in Kühlmittelpumpen. Die Lösungen umfassen sowohl Anwendungen für Fahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren als auch für die E-Mobilität und leisten so einen wichtigen Beitrag zum sauberen Fahren, zu höherer Energieeffizienz und zu geringeren Emissionen.

20.01.2020
ElringKlinger tritt dem Hydrogen Council bei

Seine Erfahrung in der Entwicklung von Brennstoffzellenkomponenten und -stacks für mobile Anwendungen bringt ElringKlinger in das Hydrogen Council ein.

Der Hydrogen Council wurde im Jahr 2017 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ge-gründet und vereint Unternehmen aus verschiedenen Industriezweigen und Schlüssel-märkten auf der ganzen Welt. Als erste globale Initiative ihrer Art hat sich der Hydrogen Council zum Ziel gesetzt, Wasserstoff als eine der zentralen Lösungen für die Energiewende zu etablieren. Die Interessengemeinschaft setzt sich für eine schnellere Verbreitung von wasserstoffbasierten Technologien und Anwendungen ein. ElringKlinger ist bereits seit rd. 20 Jahren im Bereich der Brennstoffzellentechnologie aktiv und tritt im Markt sowohl als Komponenten- als auch als Systemlieferant auf. Der Konzern fokussiert sich hierbei auf die Niedertemperatur-Brennstoffzelle (PEMFC – Proton Exchange Membrane Fuel Cell). PEMFC-Stacks bieten eine hohe Leistungsdichte und eine hohe Dynamik in der Leistungsbereitstellung, eignen sich hervorragend für mobile Anwendungen und sind – mit einer dezentralen Wasserstoffversorgung – bereits heute einsetzbar.

20.01.2020
Neuer Geschäftsführer Technik bei Arburg

Mit dem Jahresbeginn hat Guido Frohnhaus die technische Geschäftsführung bei der Arburg GmbH + Co KG in Loßburg übernommen.

Zu seinen Verantwortungsbereichen gehören die Bereiche Produktion und Fertigung, Entwicklung, Materialwirtschaft und Technische Abwicklung. Die Führungsspitze von Arburg ist nun wieder komplett und besteht aus den geschäftsführenden Gesellschaftern Michael Hehl (Werksentwicklung und Sprecher der Geschäftsführung), Juliane Hehl (Marketing) und Renate Keinath (Personal- und Sozialwesen), dem beratenden Seniorgesellschafter Eugen Hehl sowie den Geschäftsführern Jürgen Boll (Finanzen, Controlling, IT), Gerhard Böhm (Vertrieb, Service) und Guido Frohnhaus (Technik).

Arburg GmbH + Co KG, Frohnhaus.
Arburg GmbH + Co KG, Frohnhaus.
09.01.2020
Digitaler Umbau bei EagleBurgmann

An mehreren Standorten in Europa und Asien hat EagleBurgmann mit der Umstellung des ERP-Systems „SAP ECC“ auf die neue SAP-Plattform „S/4HANA“ eine weitere informationstechnologische Voraussetzung für den grundlegenden digitalen Wandel geschaffen. 

Neue technologische Möglichkeiten verändern auch die Erwartungen der Kunden und Anwender von industriellen Dichtungslösungen. S/4HANA ist ein Baustein im Ausbau des Service-Angebots von digitalen Lösungen, die Kunden weiteren Mehrwert bieten. Mit dem frühzeitigen Wechsel auf S/4HANA kann EagleBurgmann schon jetzt moderne Funktionalitäten nutzen, um die Prozesseffizienz zu steigern. Harmonisierte Stammdaten ermöglichen nun die Einführung neuer Applikationen, die auf eine einheitliche Datenbasis zugreifen und so z.B. die umfassende Darstellung der Service-Historie und eine vorausschauende Wartung der Dichtungen ermöglichen.

EagleBurgmann Germany GmbH & Co. KG, ERP.
EagleBurgmann Germany GmbH & Co. KG, ERP.
09.01.2020
Rampf wurde 40

Am 1. Januar 1980 ließ Rudolf Rampf die RAMPF Kunststoffsysteme GmbH ins Handelsregister eintragen. Aus dem Ein-Mann-Betrieb ist eine internationale Unternehmensgruppe erwachsen.

Die Gruppe wird mittlerweile in zweiter Generation von den Söhnen Rudolf Rampfs geführt, beschäftigt über 900 Mitarbeiter und gehört in zahlreichen Industrien zu den Weltmarkführern.

18.12.2019
ServicePLUS Center für Dichtungslösungen eröffnet

Mit der Eröffnung seines neuen ServicePLUS Flagship Centers im US-amerikanischen Menomonee Falls (Wisconsin) baut Trelleborg Sealing Solutions seine Kapazitäten rund um sein Dienstleistungsprogramm ServicePLUS weiter aus.

Mit einer Fläche von rd 4.600 m2  dient der Standort als Ausgangsbasis für die geplante weltweite Ausweitung des ServicePLUS Center-Modells. Ein weiteres Center soll Anfang 2020 in Portland, Oregon, eröffnet werden. Auch für Europa ist der Neubau eines Technologie- und Servicezentrums in Gärtringen bei Stuttgart geplant. Das Dienstleistungsprogramm ServicePLUS von Trelleborg hilft, Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Unternehmen zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Trelleborg Sealing Solutions unterstützt Kunden mit seiner langjährigen Erfahrung – von der gemeinsamen Entwicklung bis hin zum Ersatzteilgeschäft. Das ServicePLUS Center wird dabei u.a. für die Muster- und Kleinserienfertigung, Montage von Baugruppen, Zusammenstellung von Dichtsätzen sowie für zusätzliche kundenspezifische Qualitäts- und Dichtheitsprüfungen genutzt. Trelleborg baut zudem seine Dienstleistungen im Bereich Beschaffung und Logistik konsequent weiter aus. Vom Kunden gewünschte Artikel werden direkt an dessen Fertigungsband oder an den vom Kunden definierten Lagerplatz geliefert. Im Ersatzteilgeschäft bietet Trelleborg spezielle Logistik und Verpackungslösungen an.

Trelleborg Sealing Solutions, ServicePLUS Center.
Trelleborg Sealing Solutions, ServicePLUS Center.
18.12.2019
CeraCon und Bodo Möller Chemie kooperieren bei 1K-Schaummaterialien

Die Kooperation von CeraCon und Bodo Möller Chemie im Materialbereich soll neue Absatzmärkte für die 1K-Dichtmaterialien der CeraCon GmbH öffnen und die Reichweite für das CeraPUR®-Material international vergrößern.

Als Engineering- und Maschinenbauunternehmen im Bereich Schaumdichtungstechnologie verfügt die CeraCon GmbH über umfassendes Spezialwissen, wenn es um zuverlässigen Schutz vor Feuchtigkeit bzw. Geräuschunterdrückung geht. Zur Herstellung überwiegend geschlossenzelliger 1K-Schaumdichtungen bietet man nicht nur die entsprechende Anlagentechnik, sondern auch das dazugehörige Dichtmaterial CeraPUR® an. Um dieses  Dichtmaterial künftig noch breiter vermarkten und vor allem auch außerhalb Europas anbieten zu können, konnte Ceracon nun mit Bodo Möller Chemie ein weltweit agierendes Handelsunternehmen mit einem entsprechenden Logistiknetzwerk als Partner gewinnen. Als Distributor und Lösungsanbieter vereint die Bodo Möller Chemie GmbH Produkt- und Anwendungs-Know-how und unterstützt Anwender verschiedener Branchen während des gesamten Produktionsprozesses. Zum Produktportfolio gehören Klebstoffe auf Basis von Epoxidharz, Polyurethan und Silicon sowie Duroplaste, Additive etc. und Composite-Materialien. Eigene Produktionsstätten und Labore für kundenspezifische Formulierungen und Anwendungstests ergänzen das Portfolio.

CeraCon GmbH, Bodo Möller Chemie.
CeraCon GmbH, Bodo Möller Chemie.
16.12.2019
21st ISC – Call for Papers

Bis zum 26. Januar 2020 können Beiträge zur 21st ISC – International Sealing Conference Stuttgart 2020, die der Fachverband Fluidtechnik im VDMA e.V. gemeinsam mit dem Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart (IMA) durchführt, eingereicht werden.

Der Fachverband Fluidtechnik im VDMA e.V. führt mit seinem Arbeitskreis Fluiddichtungen gemeinsam mit dem Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart (IMA) unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr.-Ing. Frank Bauer am 7. und 8. Oktober 2020 an der Universität Stuttgart die 21st ISC - International Sealing Conference Stuttgart 2020 - durch. Die Tagung steht unter dem Leitgedanken `Sealing Technology – Old School and Cutting Edge` (`Dichtungstechnik – Altbewährt und Hochmodern) Zielstellung der Tagung ist die Präsentation von wissenschaftlichen Arbeiten, Entwicklungsergebnissen und Anwendererfahrungen als Informationstransfer zwischen Wissenschaft, Herstellern, Anwendern, Zulieferern, Handel und Dienstleistern. Interessenten, die sich mit einem Vortrag an dieser internationalen Tagung beteiligen möchten, können den Call for Papers im Internet als pdf-Version unter www.sealing-conference.com herunterladen oder als Druckversion per E-Mail unter christian.geis@vdma.org anfordern. Der Vorschlag muss als Kurzfassung des Referates in deutscher oder englischer Sprache bis zum 26. Januar 2020 eingereicht werden.Vorträge zu folgenden Themenkomplexen sind erwünscht: statische Dichtungen, Wellendichtungen, translatorische Dichtungen (Hydraulik/Pneumatik), Grundlagen der Dichtungstechnik, Gleitringdichtungen, Werkstoffe und Oberflächen, Energieeinsparung/Reibung/Verschleiß, Simulation, Normung/Patentwesen/gesetzliche Vorgaben/Prüfverfahren und Anwendungsthemen

02.12.2019
IVD-Vorstand im Amt bestätigt

Der IVD (Industrieverband Dichtstoffe e.V.) hat seinem Gesamtvorstand für weitere drei Jahre im Amt das Vertrauen ausgesprochen.

Der Vorstand besteht (auf dem Bild v.l.n.r.) aus Michael Reiß (Vorstand Marketing-Vertrieb), Günter Krohn (Vorstand Innovation), Dr. Klaus Langerbeins (Sprecher Vorstand und Vorstand Ökologie), Dr. Edgar Draber (Vorstand Technik). Dr. Klaus Langerbeins, Poly-U, vertritt die Rohstoffhersteller, Dr. Edgar Draber, FS-BF, die Dichtstoff-Compoundierer, Günter Krohn, HANNO, den Bereich der Bänder und Dichtfolien, und Michael Reiß, Reiß, ist als Verteter des Bereichs technischer Vertrieb für Kleb- und Dichtstoffe das Sprachrohr für den Fachhandel und die Industrie. Von der Ermittlung und Beschreibung der Rohstoffsituation, über die Kennzeichnung und  innovative Anwendungen bis zu den IVD-Merkblättern reicht das Spektrum, das erfolgreich und nachhaltig bearbeitet wurde. Dabei scheute sich der IVD nach einer Abmahnung durch die Wettbewerbszentrale auch nicht, mit seinem IVD-Gütesiegel bis vor den BGH zu ziehen oder die Initiative zu ergreifen, um das Recycling von Kunststoffkartuschen voranzutreiben. Die erfolgreiche Art dieser proaktiven Verbandstätigkeit will der IVD auch in Zukunft konsequent weiterverfolgen.

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