Aktuelles / Entwicklungen - Unternehmen / Markt

07.08.2020
Dichtungen flexibel und kundennah fertigen

Mit der neuen hochmodernen Dichtungsfertigung in Ismaning geht A.W. Chesterton in Richtung Industrie 4.0 und fertigt das Standardprogramm und engineered Solutions flexibler und näher am Kunden in Europa.

Modernste Fertigung auf dem neuesten Stand der Technik ist jetzt mit fortschrittlichen Seal-Designs gekoppelt. Der Vorteil für Anwender ist die schnelle Lieferfähigkeit und die Flexibilität der Fertigung. Lokale Anpassungen der Dichtungshardware, des Lagerbestands und die Fertigung in Europa reduzieren die Reaktionszeit. In den letzten Jahren hat man wesentliche Komponenten der Dichtungsfamilie standardisiert und kann jetzt die Fertigungsprozesse auf Basis der Axius™ Seal-Plattform hochautomatisieren.  Die Dichtungsfamilien 1810 und 2810 sind auf der neuen und patentierten Technologien aufgebaut und dank RFID-Tags Industrie 4.0-ready.

(Bild: Chesterton International GmbH)
(Bild: Chesterton International GmbH)
30.07.2020
40 Jahre Dymax

Dieses Jahr feiert das Unternehmen 40 Jahre entwicklungsreiche Firmengeschichte.

1980 gründete Andrew G. Bachmann das Familienunternehmen Dymax mit Hauptsitz in Torrington, Connecticut, USA. Er wurde stets von der Idee, eine Reihe schnell härtender Klebstoffe zu entwickeln, angetrieben, die es den Kunden ermöglichen ihre Komponenten schnell und kostengünstig zu verbinden. Gleichzeitig sollte der Eintrag von schädlichen Lösungsmitteln in die Umwelt reduziert werden. Seit den Anfängen ist das Unternehmen weltweit an acht Standorten in den USA, Irland, Deutschland, Singapur, China und Korea vertreten, beschäftigt rd. 400 Mitarbeiter und hält mehr als 30 Patente. Das Unternehmen ist heute ein führender, technologiebasierter Hersteller von UV-lichthärtenden Materialien, Aushärtungs- und Dosiersystemen, die in Montageanwendungen weit verbreitet sind. Die Lösungen kommen in der Medizintechnik, Elektronik- und Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrttechnik zum Einsatz.

(Bild: Dymax)
(Bild: Dymax)
30.07.2020
Hänchen stellt Geschäftsbereich H-CFK® ein

Im Zuge der jährlichen Aktualisierung der Strategie hat die Herbert Hänchen GmbH & Co. KG den Unternehmensbereich H-CFK®  eingestellt.

Das Unternehmen hat in den letzten Jahren verschiedene Produktbereiche gezielt ausgebaut: Das Dichtungssystem Servoseal® , das ohne die Entwicklung von H-CFK®  und der damit verbundenen Carbon-Kompetenz nicht möglich gewesen wäre. Auch maßgeschneiderte Ratio-Drive®  Antriebslösungen sind für das Wachstum des Unternehmens entscheidend. Die Kompetenz für die Klemmeinheit Ratio-Clamp®  wird auf zusätzliche Bereiche ausgedehnt. Und Aufträge u.a. für Dichtungsprüfstände eröffnen zusätzliche Möglichkeiten als Maschinenbauer. Die hochwertigen Hydraulikzylinder und andere Produkte der Fluidtechnik sind weiterhin Schwerpunkte der Produktion.

Trotz der 2019 erzielten Fortschritte und der guten Resonanz in der Fachöffentlichkeit sieht das Unternehmen in den nächsten Jahren keine Chance, den Geschäftsbereich H-CFK®  zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Eine systematische Marktanalyse verlief ebenso enttäuschend für das Unternehmen wie die Entwicklung der Stückzahlen zukunftsorientierter aktueller Projekte.  Alle Lieferverpflichtungen werden erfüllt. 

Gleichzeitig ist man  optimistisch: Einen großen Teil des Engagements der vergangenen Jahre kann man erfolgreich in die Zukunft führen. Dabei gelten zwar durch Corona und die schon länger schwierige Situation der Automobilindustrie dieselben Rahmenbedingungen wie in der ganzen Branche. Doch das Unternehmen war noch nie nur auf eine Branche fixiert und investiert insbesondere in Hydraulikzylinder, Klemmungen und Komplettlösungen bis hin zu kompletten Prüfständen. Der Bereich Ratio-Drive®  wurde dieses Jahr personell aufgestockt.

28.07.2020
Grundsteinlegung für die Modellfabrik des SKZ

Am 23. Juli 2020 fand die Grundsteinlegung für die SKZ Modellfabrik 2020 in Würzburg statt.

Mit der Modellfabrik, die ab 2022 die digitale Transformation in der produzierenden Industrie noch besser begleiten und gestalten soll, wird das notwendige Know-how geschaffen, damit Bayern und Deutschland einen Spitzenplatz auf dem Gebiet der Industrie 4.0-Produktion einnehmen können. Hier werden die industrielle und die digitale Welt verbunden, um Lösungen zu erproben und Themen wie Industrie 4.0, Nutzung künstlicher Intelligenz u.v.m konkret umzusetzen. Die geplante Fertigstellung der Modellfabrik ist im September 2022. Wer den Baufortschritt der Modellfabrik live mitverfolgen möchte, kann dies über die auf der SKZ-Homepage verlinkte Webcam tun: www.skz.de/modellfabrik

 (Bild: SKZ)
(Bild: SKZ)
22.07.2020
Neue Business Line bei ACTEGA

Mit Wirkung zum 1. Juli 2020 wurde in der  Business Line Metal Packaging Solutions des Geschäftsbereichs ACTEGA unter Leitung von Wilfried Lassek, Geschäftsführer der ACTEGA DS GmbH, das komplette Produktportfolio für Metallverpackungen und Verschlüsse, die globalen Technologien, die Vertriebsteams und die Teams des Technischen Service gebündelt.

Ziel dieser Maßnahme ist einerseits die Maximierung des Services, die Steigerung von Synergien und das Angebot einer einheitlichen Produktpalette an Lacken, Compounds, Druckfarben und Dichtungen. Andererseits ist die Gründung dieser neuen Business Line einem sich stetig ändernden Markt geschuldet, der gekennzeichnet ist von Nachhaltigkeit, Regularien, Prozesseffizienz und globalen Aktivitäten. Das Produktprogramm umfasst Dichtungsmassen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Öl- und Wasser-basierte und UV-Druckfarben, Lösemittel-, Wasser-basierte und UV-Lacke sowie Lösemittel-basierte und -freie Klebstoffe. Bedient werden die Märkte Metallverpackungen und Verschlüsse.

Unabhängig von der Bündelung der Produktpaletten und des Services für Metallverpackungen und Verschlüsse bleiben die ACTEGA Gesellschaften Artistica, DS, Rhenacoat, Rhenania, do Brasil, North America und Foshan weiterhin Ansprech- und Geschäftspartner innerhalb der jeweils bestehenden Geschäftsbeziehungen und Anbieter der geforderten Spezialitäten und Produktlösungen.

22.07.2020
VICTOR REINZ-Dichtungstechnologie feiert Jubiläum

Der Name REINZ steht für deutsche Automobilgeschichte – vor 100 Jahren wurde der Grundstein für einen der größten internationalen Automobilzulieferer gelegt.

Seit 1947 befindet sich der Firmensitz der heutigen REINZ-Dichtungs-GmbH in Neu-Ulm.  Inzwischen gehört die REINZ-Dichtungs-GmbH mit über 1.300 Mitarbeitern zu den größten und bekanntesten Arbeitgebern der Region und steht mit dem Markennamen VICTOR REINZ damals wie heute für leistungsfähige Dichtungstechnologien mit höchsten Qualitätsstandards. Seit 1993 ist REINZ ein Tochterunternehmen der US-amerikanischen Dana Incorporated, einem global ausgerichteten Unternehmen mit 36.000 Beschäftigten auf sechs Kontinenten. 

Nahezu alle bekannten Marken und Modelle der Automobilhersteller weltweit sind mit Dichtungslösungen des Herstellers für den Motoren- und Abgasbereich ausgerüstet. Seit dem Entwicklungsstart von metallischen Bipolarplatten im Jahr 2001 ist Reinz ein innovativer Pionier im Bereich der Brennstoffzellentechnologie und gewann mit der Produktentwicklung 2019 den Fuel Cells and Hydrogen Award in der Kategorie „Best Success Story“. Heute ist VICTOR REINZ mit einem breiten Produktspektrum  Entwicklungspartner der europäischen Automobilindustrie.

(Bild: REINZ-Dichtungs-GmbH)
(Bild: REINZ-Dichtungs-GmbH)
22.07.2020
Erweiterte Geschäftsführung bei OPUS Formenbau

Seit dem 1. Juli 2020 verstärkt Michael Feist die Geschäftsleitung der OPUS Formenbau GmbH & Co. KG. Zur Unterstützung der Strategie von OPUS als auch als Reaktion auf die sich sehr schnell verändernden Märkte wird das Unternehmen zukünftig mit zwei Geschäftsführern agieren.

Herr Menchen, bisheriger Alleingeschäftsführer und Gesellschafter der OPUS Formenbau GmbH & Co. KG, und Herr Feist werden sich die Aufgaben und Resorts teilen. OPUS ist der Spezialist für maßgeschneiderte, anspruchsvolle Spritzgieß- und Vulkanisationsformen. Als langjähriger Partner führender Systemlieferanten von Dichtsystemen entwickelt und fertigt das Unternehmen Formen, die genau auf den Einsatzzweck der Auftraggeber abgestimmt sind - vom elementar einfach aufgebauten Prototyp bis zur voll kinematisierten und prozessintegrierten Serienform. Das Unternehmen besitzt auch hohes Know-how im Bereich CAD-Konstruktion und in einem Technikum  können Prototypen hochkomplexer Dichtungen, z.B. für Cabriolets im Türen- oder Dachbereich, gefertigt werden.

(Bild: OPUS Formenbau GmbH & Co. KG)
(Bild: OPUS Formenbau GmbH & Co. KG)
07.07.2020
Biesterfeld eröffnet Lab and Innovation Centre

Mit dem Biesterfeld Lab and Innovation Centre stehen dem Unternehmen jetzt in Hamburg 800m² für anwendungsbezogene Labortätigkeiten zur Verfügung.

Zum Leistungsumfang des neuen Anwendungslabors gehören u.a. die Entwicklung von neuen Formulierungen, die Durchführung von Produkttests und die kundenspezifische Projektarbeit. Weitere regionale Labore der  Gruppe befinden sich in Norwegen, der Türkei und in Polen. Für das neue Biesterfeld Lab and Innovation Centre wurde ein bereits bestehendes Labor in Hamburg in das neue Anwendungslabor integriert. Die Räumlichkeiten verfügen auch über einen Konferenzraum und einen modernen Präsentations- und Tagungsbereich, der für Produkteinführungen und technische Schulungen genutzt werden kann.

(Bild: Biesterfeld AG)
(Bild: Biesterfeld AG)
07.07.2020
130 Jahre Pfeiffer Vacuum

Seit 130 Jahren bringt Pfeiffer Vacuum in der Vakuumtechnik zahlreiche Entwicklungen auf den Markt, von denen Wissenschaft und Industrie gleichermaßen profitieren.

Ein Beispiel ist die Turbomolekularpumpe, die 1958 im Unternehmen entwickelt wurde und seitdem aus dem Markt nicht mehr wegzudenken ist. Nach wie vor ist Pfeiffer Vacuum dank seines Know-hows Technologie- und Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Als Arthur Pfeiffer 1890 das Unternehmen in Wetzlar gegründet hatte, widmete er sich anfangs der Produktion von Gasfernzündern. Nachdem sich elektrische Glühlampen am Markt durchgesetzt hatten, richtete der Unternehmensgründer sein Schaffen neu aus: Über die neue Beleuchtungstechnologie kam er zu den bei der Herstellung eingesetzten vakuumtechnischen Lösungen. Schnell erkannte Arthur Pfeiffer, welche Bedeutung die Vakuumtechnologie für praktisch alle Bereiche von Industrie und Forschung haben könnte – und konzentrierte sich in der Folge voll und ganz auf dieses Feld. 

Auch heute stehen die Produkte von Pfeiffer Vacuum für Hightech. Beleg für die Verlässlichkeit sind Kunden wie das Max-Planck-Institut, CERN, XFEL und EADS – selbst auf der Weltraumstation ISS sind Vakuumpumpen des Unternehmens im Einsatz. Dort – wie in vielen anderen Anwendungen auch –  sind die Anforderungen der Kunden oft sehr komplex – nicht nur hinsichtlich des konkreten Vakuumbedarfs, sondern auch mit Blick auf die Spezifika der jeweiligen Anlage, die zum Einsatz kommenden oder zu verarbeitenden Materialien und Produkte sowie die Prozessbedingungen. Die Vakuumlösungen werden in enger Kooperation mit den Kunden aus den unterschiedlichen Branchen und durch kontinuierliche Entwicklungsarbeit permanent optimiert.

Automobilbauteile, Smartphones, Herzschrittmacher, Textilien – bei all diesen Produkte kommt Vakuumtechnik zum Einsatz. Auch in der Lebensmittelproduktion und in der Pharmazie spielen Lösungen von Pfeiffer Vacuum eine entscheidende Rolle. Ohne sie könnten z.B. keine unter Vakuum gefriergetrockneten Produkte wie Instantkaffee oder Milchpulver hergestellt werden. Als einziger Anbieter von Vakuumtechnik bietet das Unternehmen ein komplettes Produktportfolio – vom einzelnen Bauteil bis hin zum komplexen Vakuumsystem. Das umfangreiche Programm reicht von hybrid- und magnetgelagerten Turbopumpen über Vorpumpen, Lecksucher, Mess- und Analysegeräte bis zu Vakuumkammern und -systemen. Das Portfolio umfasst zudem ein breites Angebot an Dienstleistungen. Die Produkte und Lösungen des Unternehmens werden für die Segmente Analytik, Industrie, Forschung und Entwicklung, Beschichtung und Halbleiter entwickelt und anwendungsoptimiert angeboten.

(Bild: Pfeiffer Vacuum GmbH)
(Bild: Pfeiffer Vacuum GmbH)
19.06.2020
Dr. Haye zur IKV-Geschäftsführerin ernannt

Der Vorstand des Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK) hat Dr. Vera Haye mit Wirkung zum 
1. Juli 2020 zur Geschäftsführerin „Kommunikation und Nachhaltigkeit“ ernannt.

 (Bild: Privat)
(Bild: Privat)
© ISGATEC GmbH 2020