Aktuelles / Entwicklungen - Unternehmen / Markt

18.02.2020
3-R: Reduce, Reuse und Recycle

Mit dem Projekt „Hand-in-Hand with Nature“ will W. KOEPP das Unternehmen noch nachhaltiger gestalten und legt sein Augenmerk insbesondere auf die Kreislaufwirtschaft, welche das Entsorgen von Reststoffen und/oder genutzten Produkten durch eine Wiedereinfuhr in den Produktionszyklus ersetzen soll.

Im Verlauf des Projekts hat man bereits einige Meilensteine erreicht. Im Zellkautschukbereich verwendet man u.a. Rohmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Daraus wurden im Labor bereits Blöcke hergestellt. Bei Polyethylen sieht es ähnlich aus. Hier wurden beste Ergebnisse mit einem PE erzielt, das nicht auf Mineralöl basiert. Zellkautschuk kann nicht nur recycelt und in den Produktionsprozess wiedereingeführt werden, sondern auch geschreddert, verpresst und aufbereitet auf Spielplätzen oder Tartanbahnen zum Einsatz kommen. Bereits vor zwei Jahren hat KOEPP eines seiner Polyethylen-Produkte („K/PE30“) nach den strengen Regularien des „Blauen Engel“ zertifizieren lassen. Damit hat man den bisher einzigen Blockschaum weltweit, der die hohen Anforderungen des Siegels an Emission und Schadstoffe erfüllt. „K/PE30“ ist der einzige PE-Schaum, der diese Auszeichnung jemals erhalten hat. Da das Unternehmen seine PE-Produktion ausnahmslos in eigenen Händen hält, ist es unabhängig von jeglichen Vorlieferanten. Das ist nicht nur aufgrund entfallender Transportkosten umweltfreundlicher. Die Kunden profitieren zudem von schnelleren Lieferzeiten und hoher Qualität durch jahrzehntelanges Know-how in allen Bereichen der Produktionskette. Auch für die Zukunft hat man ein klares Ziel vor Augen: Die elektrochemische Herstellung von chemischen Rohstoffen aus CO2  oder die Aufarbeitung von Altkunststoffen zu einem gereinigten Pyrolyse-Öl zeigen schon heute, wie es weitergehen kann. Diese Rohstoffe können in dem bestehenden Großmaschinenpark am Start zugefügt werden und verringern damit den Ölverbrauch. In nicht allzu weiter Zukunft, wird man in der Lage sein, alle notwendigen Rohstoffe nachhaltig zu produzieren.

W. Köpp GmbH & Co. KG, Nachhaltigkeit.
W. Köpp GmbH & Co. KG, Nachhaltigkeit.
04.02.2020
Vertriebsleiterwechsel bei der Jowat SE

Kay-Henrik von der Heide übernimmt bei Jowat SE die Vertriebsleitung von Ulrich Schmidt.

Von der Heide (rechts im Bild) verantwortet seit 1. Februar 2020 an alle direkten Vertriebsaktivitäten der Jowat SE in den Vertriebsbereichen „national“ und „international“. In seiner neuen Funktion berichtet er an den Vorstand Vertrieb & Marketing, Klaus Kullmann. Er übernimmt die Verantwortung vom bisherigen Vertriebsleiter Ulrich Schmidt (links im Bild), der nach über 20 Jahren bei Jowat das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt und eine neue Herausforderung im branchennahen Umfeld annehmen wird.

Jowat SE, Von der Heide.
Jowat SE, Von der Heide.
04.02.2020
Henkel erweitert Portfolio um die Marke Sonderhoff

Ende letzten Jahres ist die Integrationsphase der Sonderhoff-Unternehmensgruppe in die Henkel AG & Co. KGaA abgeschlossen worden.  Zum 1. Januar 2020 sind alle Sonderhoff Gesellschaften in den Unternehmensbereich Adhesive Technologies aufgegangen.

Auch die ehemaligen Sonderhoff-Standorte in Deutschland, Österreich, Italien und USA firmieren nun unter Henkel – einzig der Sonderhoff-Standort in China wird unter dem bisherigen Namen fortgeführt. Die Kunden werden wie bisher von diesen Standorten aus betreut. Die Aktivitäten von Sonderhoff werden operativ weiterhin von Köln aus geführt und sind organisatorisch einer Geschäftseinheit von Henkel Adhesive Technologies zugeordnet. Das Sonderhoff-Portfolio wird als Marke SONDERHOFF von Henkel Adhesive Technologies fortgeführt. Mit dieser Marke bietet Henkel seinen Kunden eine Technologieplattform für maßgeschneiderte Dichtungs-, Klebe- und Vergusslösungen mit der Formed-in-Place-(FIP-)Technologie. Die Anwender erhalten von Henkel Material, Maschine und Lohnfertigung aus einer Hand.

Henkel AG & Co. KGaA, Sonderhoff.
Henkel AG & Co. KGaA, Sonderhoff.
23.01.2020
Scheugenpflug gehört nun zu Atlas Copco

Die Scheugenpflug AG ist nun Teil des schwedischen Industriekonzerns Atlas Copco. Das Closing des Kaufvertrags erfolgte am 2. Januar 2020. Neuer Vorstandsvorsitzender ist Olaf Leonhardt.

Seit dem 2. Januar 2020 ist die Scheugenpflug AG offiziell Teil des Atlas-Copco-Konzerns. Die Ende Oktober 2019 bekannt gegebene Akquisition wurde von den Wettbewerbsbehörden genehmigt. Scheugenpflug agiert nun innerhalb der Division „Industrial Assembly Solutions“ (IAS) von Atlas Copco als neue, eigenständige Business Line mit dem Schwerpunkt „Electronic Dispensing“. Weitere Geschäftsfelder der IAS-Division umfassen die Bereiche „Mechanical Joining“ und „Industrial Dispensing“. Als neuer Vorstandsvorsitzender verstärkt Olaf Leonhardt aus dem Atlas-Copco-Konzern die bestehende Geschäftsführung der Scheugenpflug AG. Als Teil von Atlas Copco stärkt Scheugenpflug nicht nur seine Position als Anbieter von Premium-Dosierlösungen mit hoher Automatisierungskompetenz. Die globale Präsenz des schwedischen Industriekonzerns eröffnet auch erweiterte Möglichkeiten im Hinblick auf die angestrebten Wachstumsziele. Dank des weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerks sowie des umfassenden Technologieportfolios, das Atlas Copco unter einem Dach vereint, wird die Scheugenpflug AG ihre Kunden in Zukunft noch kompetenter und umfassender unterstützen können.

Atlas Copco IAS GmbH, Scheugenpflug.
Atlas Copco IAS GmbH, Scheugenpflug.
23.01.2020
SGL Carbon mit neuen Produktionskapazitäten

Am Standort Bonn weihte SGL Carbon eine neue Produktionshalle für Grafit ein und trägt damit der steigenden Nachfrage nach Automobillösungen aus diesem Werkstoff Rechnung.

Das Unternehmen hat in den letzten drei Jahren insgesamt rund 25 Mio. € in die Modernisierung und Erweiterung seiner Fertigungskapazitäten für Automobilkomponenten aus Spezialgrafit am Standort Bonn investiert. Das Ausbauprojekt wurde Ende letzten Jahres abgeschlossen und im Januar in einer offiziellen Feier am Standort eingeweiht. Realisiert wurde im Zuge des Ausbaus neben der Installation teils neuer Produktionsanlagen und einem modernisierten Produktionsaufbau auch der Bau einer neuen, 2.000 m2  großen Halle für die Produktion der Komponenten. Hintergrund für den Ausbau ist die kontinuierlich steigende Nachfrage nach weiterentwickelten Lösungen und Produkten aus Grafit. Der Werkstoff bietet sich aufgrund seiner Langlebigkeit, hohen Festigkeit sowie seines guten Reibverhaltens und einer hohen Leitfähigkeit für viele verschiedene Anwendungsfälle im Automobil an. Beispiele sind u.a. Gleitlager fürs Abgasmanagement sowie Gleitringe und -lager für Dichtungen in Kühlmittelpumpen. Die Lösungen umfassen sowohl Anwendungen für Fahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren als auch für die E-Mobilität und leisten so einen wichtigen Beitrag zum sauberen Fahren, zu höherer Energieeffizienz und zu geringeren Emissionen.

20.01.2020
ElringKlinger tritt dem Hydrogen Council bei

Seine Erfahrung in der Entwicklung von Brennstoffzellenkomponenten und -stacks für mobile Anwendungen bringt ElringKlinger in das Hydrogen Council ein.

Der Hydrogen Council wurde im Jahr 2017 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ge-gründet und vereint Unternehmen aus verschiedenen Industriezweigen und Schlüssel-märkten auf der ganzen Welt. Als erste globale Initiative ihrer Art hat sich der Hydrogen Council zum Ziel gesetzt, Wasserstoff als eine der zentralen Lösungen für die Energiewende zu etablieren. Die Interessengemeinschaft setzt sich für eine schnellere Verbreitung von wasserstoffbasierten Technologien und Anwendungen ein. ElringKlinger ist bereits seit rd. 20 Jahren im Bereich der Brennstoffzellentechnologie aktiv und tritt im Markt sowohl als Komponenten- als auch als Systemlieferant auf. Der Konzern fokussiert sich hierbei auf die Niedertemperatur-Brennstoffzelle (PEMFC – Proton Exchange Membrane Fuel Cell). PEMFC-Stacks bieten eine hohe Leistungsdichte und eine hohe Dynamik in der Leistungsbereitstellung, eignen sich hervorragend für mobile Anwendungen und sind – mit einer dezentralen Wasserstoffversorgung – bereits heute einsetzbar.

20.01.2020
Neuer Geschäftsführer Technik bei Arburg

Mit dem Jahresbeginn hat Guido Frohnhaus die technische Geschäftsführung bei der Arburg GmbH + Co KG in Loßburg übernommen.

Zu seinen Verantwortungsbereichen gehören die Bereiche Produktion und Fertigung, Entwicklung, Materialwirtschaft und Technische Abwicklung. Die Führungsspitze von Arburg ist nun wieder komplett und besteht aus den geschäftsführenden Gesellschaftern Michael Hehl (Werksentwicklung und Sprecher der Geschäftsführung), Juliane Hehl (Marketing) und Renate Keinath (Personal- und Sozialwesen), dem beratenden Seniorgesellschafter Eugen Hehl sowie den Geschäftsführern Jürgen Boll (Finanzen, Controlling, IT), Gerhard Böhm (Vertrieb, Service) und Guido Frohnhaus (Technik).

Arburg GmbH + Co KG, Frohnhaus.
Arburg GmbH + Co KG, Frohnhaus.
09.01.2020
Digitaler Umbau bei EagleBurgmann

An mehreren Standorten in Europa und Asien hat EagleBurgmann mit der Umstellung des ERP-Systems „SAP ECC“ auf die neue SAP-Plattform „S/4HANA“ eine weitere informationstechnologische Voraussetzung für den grundlegenden digitalen Wandel geschaffen. 

Neue technologische Möglichkeiten verändern auch die Erwartungen der Kunden und Anwender von industriellen Dichtungslösungen. S/4HANA ist ein Baustein im Ausbau des Service-Angebots von digitalen Lösungen, die Kunden weiteren Mehrwert bieten. Mit dem frühzeitigen Wechsel auf S/4HANA kann EagleBurgmann schon jetzt moderne Funktionalitäten nutzen, um die Prozesseffizienz zu steigern. Harmonisierte Stammdaten ermöglichen nun die Einführung neuer Applikationen, die auf eine einheitliche Datenbasis zugreifen und so z.B. die umfassende Darstellung der Service-Historie und eine vorausschauende Wartung der Dichtungen ermöglichen.

EagleBurgmann Germany GmbH & Co. KG, ERP.
EagleBurgmann Germany GmbH & Co. KG, ERP.
09.01.2020
Rampf wurde 40

Am 1. Januar 1980 ließ Rudolf Rampf die RAMPF Kunststoffsysteme GmbH ins Handelsregister eintragen. Aus dem Ein-Mann-Betrieb ist eine internationale Unternehmensgruppe erwachsen.

Die Gruppe wird mittlerweile in zweiter Generation von den Söhnen Rudolf Rampfs geführt, beschäftigt über 900 Mitarbeiter und gehört in zahlreichen Industrien zu den Weltmarkführern.

18.12.2019
ServicePLUS Center für Dichtungslösungen eröffnet

Mit der Eröffnung seines neuen ServicePLUS Flagship Centers im US-amerikanischen Menomonee Falls (Wisconsin) baut Trelleborg Sealing Solutions seine Kapazitäten rund um sein Dienstleistungsprogramm ServicePLUS weiter aus.

Mit einer Fläche von rd 4.600 m2  dient der Standort als Ausgangsbasis für die geplante weltweite Ausweitung des ServicePLUS Center-Modells. Ein weiteres Center soll Anfang 2020 in Portland, Oregon, eröffnet werden. Auch für Europa ist der Neubau eines Technologie- und Servicezentrums in Gärtringen bei Stuttgart geplant. Das Dienstleistungsprogramm ServicePLUS von Trelleborg hilft, Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Unternehmen zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Trelleborg Sealing Solutions unterstützt Kunden mit seiner langjährigen Erfahrung – von der gemeinsamen Entwicklung bis hin zum Ersatzteilgeschäft. Das ServicePLUS Center wird dabei u.a. für die Muster- und Kleinserienfertigung, Montage von Baugruppen, Zusammenstellung von Dichtsätzen sowie für zusätzliche kundenspezifische Qualitäts- und Dichtheitsprüfungen genutzt. Trelleborg baut zudem seine Dienstleistungen im Bereich Beschaffung und Logistik konsequent weiter aus. Vom Kunden gewünschte Artikel werden direkt an dessen Fertigungsband oder an den vom Kunden definierten Lagerplatz geliefert. Im Ersatzteilgeschäft bietet Trelleborg spezielle Logistik und Verpackungslösungen an.

Trelleborg Sealing Solutions, ServicePLUS Center.
Trelleborg Sealing Solutions, ServicePLUS Center.
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