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15.06.2018
Neuer FKM-Werkstoff für die Öl- und Gasindustrie

Mit dem FKM-Compound Vi 900 bietet C. Otto Gehrckens einen leistungsfähigen Werkstoff für die petrochemische Industrie. Er empfiehlt sich insbesondere für den Einsatz in Produktionsbereichen, die aufgrund der Gefahr von explosiver Dekompression besonders hohe Anforderungen an die Dichtungen stellen.

Das Besondere an der Neuentwicklung ist die ausgezeichnete Tieftemperaturstabilität. Mit einem TR-10 Wert von -40 °C eignet sich Vi 900 auch für kälteste Anwendungen bis zu –50 °C und erfüllt neben dem NORSOK-Standard damit auch die US-amerikanischen Anforderungen für Öl- und Gasanlagen nach API 6A und 6D. Kombiniert mit einem sehr guten Kälte-Druckverformungsrest setzt dieser Hochleistungs-Werkstoff laut Hersteller Maßstäbe im Bereich der AED- bzw. RGD-Dichtungswerkstoffe[HB1]  (AED = „Anti-Explosive- Decompression“/RGD = „Rapid Gas Decompression“).  Ein weiterer Pluspunkt des neuen FKM-Compounds ist seine sehr gute Beständigkeit gegenüber einer großen Bandbreite spezifischer Medien und Chemikalien von Mineralölen über aliphatische, aromatische oder auch chlorierte Kohlenwasserstoffe bis hin zu Säuren in unterschiedlicher Konzentration und schwachen Alkalien. Da sich der Werkstoff zudem durch eine sehr niedrige Gasdurchlässigkeit auszeichnet, ist ein großes Anwendungsspektrum möglich. Zum Einsatz kommt Vi 900 als Dichtung in Ventilen, Kugelhähnen, Molchschleusen oder Schiebern in Produktionsbereichen, wo höchste Zuverlässigkeit und beste Qualität gegen explosive Dekompression gefragt sind, vor allem in der Petrochemie, im Kompressorenbau oder auch in der Druckluftaufbereitung.

C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG, FKM-Compound Vi 900.
15.06.2018
Neuer Compound für die Food- und Pharma-Industrie

Mit dem weißen Werkstoff Vi 770 verstärkt C. Otto Gehrckens seine Hygienic-Seal-Serie für die Lebensmittel- und Pharma-Industrie um einen weiteren Hochleistungs-FKM.

Der Hightech-Werkstoff wurde speziell für die hohe Materialbeanspruchung in den Produktionsanlagen der pharmazeutischen und Lebensmittel verarbeitenden Industrie konzipiert. Zentrales Anliegen hierbei war die gute Eignung für SIP-, CIP- und auch WFI-Prozesse, womit Vi 770 die strengen Maßgaben des Hygienic Design erfüllt. Neben der ausgezeichneten Widerstandsfähigkeit gegenüber den hohen Belastungen durch die verschiedenen Reinigungsprozesse überzeugt der Werkstoff zudem mit einer generell sehr guten Medienbeständigkeit und ist auch gegenüber Wasserdampf beständig. Zusätzlich erfüllt Vi 770 die in der Branche immer häufiger gestellte Forderung nach garantiert ADI-freien Dichtungswerkstoffen (Animal Derived Ingredients free). Wie alle Compounds der COG-Produktserie Hygienic Seal verfügt auch der Neuzugang Vi 770 über die wichtigen branchenrelevanten Freigaben nach FDA 21. CFR 177.2600, USP Class VI, VO (EG) Nr. 1934/2004 sowie über die Zulassung nach 3-A Sanitary Standard 18-03. Damit bietet der Werkstoff ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten in der Lebensmittel- und Pharma-Industrie sowie der Medizintechnologie und hält hier höchsten Anforderungen stand.

C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG, Vi 770.
08.06.2018
Neue Lösungen für Flugzeugturbinen und Dieselmotoren

Auf der DKT 2018 stellt das 3M Tochterunternehmen Dyneon das 3M Dyneon Perfluorelastomer PFE 7305BZ für den Einsatz in Flugzeugturbinen sowie 3M Dyneon Low Temperature LTFE E-19788, das erste Tieftemperatur-Fluorelastomer mit verbesserter Resistenz gegen AdBlue®, vor.

Nach langjähriger Erfahrung in der Herstellung von Werkstoffen für Hochtemperaturanwendungen in der Luftfahrt hat man das neue Dyneon PFE 7305BZ entwickelt. Es verfügt über eine (noch) höhere Leistungsfähigkeit bei Hochtemperaturanwendungen als alle anderen Dyneon Hochleistungswerkstoffe. PFE 7305BZ besitzt eine hervorragende Abdichtungsfähigkeit bei längerem Kontakt mit hohen Temperaturen und aggressiven Luft- und Raumfahrtumgebungen. Ebenfalls neu ist das 3M Dyneon Low Temperature LTFE E-19788. Es ist das erste Tieftemperatur-Fluorelastomer mit verbesserter Resistenz gegen AdBlue und gegen Bio-Diesel. Harnsäure, der Hauptbestandteil von AdBlue, ist, insbesondere bei hohen Temperaturen, sehr aggressiv, daher würden normale Kautschuke hier versagen. Das neue LTFE bietet eine verbesserte Dichtleistung bei niedrigen Temperaturen (TR-10 = -40 °C) und zeigt zudem Beständigkeit bei hohen Temperaturen sowie die Kraftstoffbeständigkeit eines Fluorelastomers mit hohem Fluorgehalt. Zudem verfügt es über eine verbesserte Beständigkeit gegen Schmierstoffe.

Dyneon GmbH, 3M Dyneon, Perfluorelastomer PFE 7305BZ.
04.06.2018
Neue Urethan-Präpolymere für Dicht- und Klebstoffe

Mit den Adiprene LF-Produkten bietet der Geschäftsbereich Urethane Systems von LANXESS bei der Herstellung von Gusselastomeren, Beschichtungen sowie Dicht- und Klebstoffen eine Verbesserung der technischen Leistungsmerkmale und der Arbeitshygiene.

Die Produktpalette von Adiprene LF wurde für Kleb- und Dichtstoffanwendungen um Typen mit weniger als 0,1% freiem MDI (Methylendiphenyldiisocyanat) erweitert. Diese neuen Low-Free-Präpolymere bieten drei wesentliche Vorteile:  verbesserte Arbeitshygiene, hervorragende technische Leistungsmerkmale und  effizientere Verarbeitung und Produktivität. Durch den Einsatz von Adiprene LF-Urethan-Präpolymeren wird ein möglicher Kontakt mit freiem Isocyanat auf ein Minimum beschränkt – dies wird zunehmend zu einem Thema mit regulatorischem Fokus. LANXESS ist der einzige Hersteller, der LF Urethan-Präpolymere mit einem Gehalt an freiem Isocyanat von unter 0,1% über eine breite Palette von Chemikalien anbietet, darunter MDI, IPDI, HDI, TDI und pPDI. Während der Handhabung und Verarbeitung ermöglichen Adiprene LF-Präpolymere eine verbesserte Arbeitshygiene. Sie schützen Mitarbeiter und Anwender vor einem möglichen Kontakt mit Isocyanat-Resten, minimieren die Belastung hinsichtlich Gesundheit, Umwelt und Sicherheit und können zu Systemen mit niedrigeren Gefahrstoffklassen führen.  Adiprene LF-Präpolymere sind chemisch so strukturiert, dass sie ein hervorragendes Leistungsspektrum aufweisen. Das betrifft insbesondere die Viskosität im Hinblick auf das Benetzungs- und Beschichtungsvermögen, die Zug- und Reißfestigkeit für eine verbesserte Haftung sowie die Beständigkeit gegen Hitze, Feuchtigkeit und Chemikalien beim Einsatz in raueren Umgebungen. Die Synthese dieser Präpolymere führt auch zu gleichmäßigeren Eigenschaften bei unterschiedlichen Chargen. Adiprene LF-Präpolymere ermöglichen es dem Formulierer, seine  Herstellungsprozesse zu optimieren. Dank der niedrigeren Viskosität von LF-Präpolymeren gegenüber herkömmlichen Alternativen kann der Formulierungshersteller den Einsatz von Lösungsmitteln gering halten. Durch die Kontrolle der chemischen Struktur bieten diese Präpolymere eine gleichmäßigere Verarbeitung in Bezug auf die offene Zeit. Diese Präpolymere werden in den anspruchsvollen Anwendungen eingesetzt. Mit der LF-Technologie können die Präpolymere auf die gewünschten Materialeigenschaften und Verarbeitungsmerkmale, die der Formulierer benötigt, zugeschnitten werden.

28.05.2018
Dieselbeständige Folien und Platten aus NBR

Mit Folien und Platten aus NBR 50 Shore von 0,5 bis 5 mm und einer Dauertemperaturbeständigkeit von 100 °C bietet Tec-Joint eine Lösung für aktuelle Fragestellungen im Maschinen- und Motorenbau.

Nur wenige Werkstoffe können so umfangreich modifiziert werden wie NBR, das vom Grundaufbau ölbeständig ist. Durch den Anteil an Weichmachern und der Modifikation des Acryl-Nitril-Gehaltes werden die Kälteflexibilität, die Quellung in Öl, der Druckverformungsrest und die Permeation maßgeblich beeinflusst. Um konstant gleiche Qualität geliefert zu bekommen, bedarf es allerdings einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Lieferanten.

Tec Joint AG, dieselbeständige Folien und Platten.
23.05.2018
Hochwertige Dichtungswerkstoffe auf Spulen

Die bewährten Hochtemperaturdichtungen aus den Produktfamilien novaphit und novamica der Frenzelit GmbH wurden um Materialien auf Spulen ergänzt. Sie werden auf Reels in Bändchenbreiten ab ca. 5 mm ausgeliefert und eignen sich in dieser Form z. B. für die Herstellung von Spiralringdichtungen.

Um gesetzliche Rahmenbedingungen zu erfüllen – u.a. TA Luft in Verbindung mit der  VDI-Richtlinie 2290 – müssen sich Dichtungen durch ganz besondere Dichtheit auszeichnen. Bei novaphit setzt Frenzelit dazu hochwertigen, expandierten Reingrafit als Dichtungswerkstoff ein. Zudem verfügt novaphit über eine herausragende chemische, thermische (-200 bis +550 °C) und mechanische Widerstandsfähigkeit. Durch eine gezielte und kontrollierte Rohstoffauswahl gelangt ausschließlich hochwertiger Grafit in den Produktionsprozess. Der Rohstoff sorgt dafür, dass novaphit über den gesamten Anwendungstemperaturbereich beständig gegen Oxidation ist. Dadurch erfüllt novaphit z. B. die hohen Qualitätsanforderungen der DIN 28091-4, die bei 670 °C einen durch Oxidation auftretenden Volumenverlust von max. 4% pro Stunde zulässt. Durch den Einsatz der XP-Technologie verringert sich der Masseverlust unter identischen Bedingungen abermals, auf dann nicht einmal mehr 3%. Der  Grund: Anorganische Nanopartikel sorgen für einen kompakten, chemisch  inerten und temperaturbeständigen Schutz und tragen daher zu verbesserten Oxidationseigenschaften des Dichtungsmaterials bei. Anwender profitieren außerdem von der rost- und säurebeständigen Streckmetalleinlage aus Edelstahl. Im Gegensatz zu Grafitdichtungen mit Spieß- oder Glattblecheinlagen lässt sich diese Einlage vor allem durch eine optimierte Flächenpressungsverteilung charakterisieren. Verantwortlich dafür ist eine intelligente Einlagen-Geometrie. Sie besteht aus einer dreidimensionalen Gitterstruktur. Vorteil: Sowohl oberhalb der Gitterstruktur als auch in den Hohlräumen kommt es zu einer erhöhten Flächenpressung und damit zu einer Maximierung der Dichtigkeit. novamica-Dichtungen eignen sich für den Einsatz in extremen Hochtemperaturbereichen. Sie bestehen aus veredeltem Phlogopit-Glimmer.  Anders als z. B. Muskovit-Glimmer, bei dem die Kalzination bei 600 °C einsetzt, bleiben diese phlogopit-basierten Dichtungen bis zu 1.000 °C stabil. Das Material ist extrem temperaturresistent und zeichnet sich durch eine hohe chemische Beständigkeit aus. Der anpassungsfähige und hochflexible Werkstoff lässt sich sehr einfach verarbeiten und garantiert auch bei komplexen Dichtungsgeometrien zuverlässige Dichtigkeit. In Kombination mit einem leistungsfähigen Bindersystem und Streckmetalleinlagen bildet der Glimmer die Basis für ein breites Spektrum an Anwendungen, wie z. B. in der Prozessindustrie oder im Automotive-Sektor.

Frenzelit GmbH, novaphit, novamica.
23.05.2018
Erhöhte Batteriesicherheit von Elektrofahrzeugen

Aufgrund steigender Energiedichte der Batteriesysteme müssen die Entwickler von Lithium-Ionen-Akkus immer höhere Sicherheitsanforderungen beachten. Freudenberg Sealing Technologies hat einen Hitzeschild entwickelt, der in prismatischen und Pouch-Zellen nahezu bauraumneutral eingesetzt werden kann.

Mehr Reichweite, ohne dass die Batterie größer und schwerer wird: Eine höhere Energiedichte schafft die Voraussetzung für die breite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und stellt das wichtigste Ziel aller Batterieentwickler dar. Doch je mehr Energie auf engem Raum gespeichert wird, desto höher auch die Sicherheitsanforderungen. So gilt es, für den Fall vorzusorgen, dass eine schadhafte Zelle überhitzt. Dieses von Experten „Thermal Runaway“ oder „Thermisches Durchgehen“ genannte Phänomen kann dazu führen, dass an einer Zelle Temperaturen von bis zu 600 °C auftreten. Die Gefahr: Die Wärme kann in einem solchen Fall durch das Kühlsystem des Akkus nicht schnell genug abgeführt werden. Wenn sich die benachbarten, eigentlich gesunden Zellen durch den Wärmestau ebenfalls erhitzen, kann es zu einer Kettenreaktion kommen, die im schlimmsten Fall zu einer Explosion des gesamten Batteriesystems führt.

Freudenberg Sealing Technologies wirkt der Ansteckungsgefahr durch eine Neuentwicklung entgegen. Künftig sollen Hitzeschilde zwischen den einzelnen Zellen dafür sorgen, dass die Wärme in der schadhaften Zelle so lange isoliert wird, bis diese abgebaut worden ist. Der Hitzeschild erfüllt dabei drei grundlegende Eigenschaften: Erstens besteht er selbst aus einem sehr hitzebeständigen Material, einem silikonbasierten Elastomer. Zweitens verzögert er den Wärmeübergang zwischen den Zellen durch eine waffelförmige Struktur – winzige Lufttaschen sorgen für eine hervorragende Wärmeisolation. Und drittens ist der Hitzeschild mit einer Dicke von max. 1 mm sehr schlank. Die zuvor gewonnene Energiedichte verschlechtert sich also durch den Einsatz des Hitzeschildes kaum spürbar. Für die Entwicklung des Hitzeschildes wurde ein neues Prüfverfahren entwickelt. Es basiert darauf, Proben der Hitzeschilde auf einer 600 °C heißen Oberfläche zu lagern und die Temperatur auf der Rückseite mit Thermoelementen zu erfassen. Versuchsreihen haben gezeigt, dass nach 30 s auf der Rückseite Temperaturen von deutlich unter 200 °C auftreten. Damit wäre eine benachbarte Zelle vor einer Zerstörung der Kathodenmaterialien oder des Separators hinreichend geschützt. Die exakten Grenzwerte hängen aber an einer Vielzahl einzelner Parameter wie Chemie und Geometrie der Batteriezellen.

Versuchen an Batteriemodulen und -systemen steht nun nichts mehr im Weg. Auch an die Montage der Hitzeschilde ist gedacht: Da die Lufttaschen durch einen Saugnapf-Effekt an den glatten metallischen Oberflächen einer prismatischen Zelle gut anhaften, wäre der einzelne Schild exakt zu positionieren. In weiteren Entwicklungsschritten wäre es sogar möglich, die Funktion der Hitzeschilde zu erweitern. Führt man das flexible Formteil auf die Oberseite der Zelle fort, könnte es die sich dort befindende Berstscheibe umschließen und abdichten. Die Berstscheibe sorgt bei einem Überdruck in der Batteriezelle dafür, dass die entstehenden teilweise toxischen Gase gezielt entweichen.

Freudenberg Sealing Technologies, Hitzeschild.
14.05.2018
Exzellente Fließeigenschaften

Mit Structalit® 5894-1 hat Panacol eine schwarze Vergussmasse mit mittlerer Viskosität und kleiner Partikelgröße der Füllstoffe entwickelt, die optimal für einen großvolumigen Verguss oder als Glob Top von Leistungselektronik geeignet ist.

Das schwarz gefärbte 1K-Epoxidharz bietet aufgrund seiner Viskosität und geringen Partikelgröße des Füllmaterials beste Fließeigenschaften. Durch den niedrigen Füllstoffgehalt weist Structalit®  5894-1 bei der Dosierung eine geringere Abrasivität auf.  Die Vergussmasse härtet thermisch schnell aus, sodass das Material auch für den großvolumigen Verguss oder die Verkapselung von Elektronikkomponenten geeignet ist. Nach der Aushärtung verfügt sie über eine sehr ebene und gleichmäßige Oberfläche, die zugleich schockbeständig und kratzfest ist.

Panacol-Elosol GmbH, Structalit® 5894-1.
14.05.2018
Alternative zu Hochtemperaturkunststoffen

Aufgrund der besonderen Kombination mechanischer, tribologischer und chemischer Eigenschaften eignen sich die TECACOMP PK TRM Compounds von Ensinger insbesondere für technische Bauteile im Automobilbereich. Auch für die Öl-, Gas- oder Chemieindustrie bietet das modifizierte Polymer eine wirtschaftliche Alternative zu Hochtemperaturkunststoffen.

Die tribologisch optimierten Compounds auf Basis von aliphatischem Polyketon zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus: Das Polymer weist eine hohe Zähigkeit, eine hohe chemische Beständigkeit und ein gutes Gleit- und Verschleißverhalten auf – selbst bei gleichartiger Paarung.  Es sind drei mit Additiven optimierte Compounds im Programm. TECACOMP PK TRM CF20 ist mit Kohlefasern verstärkt und erzielt optimierte mechanische Eigenschaften sowie eine hohe Verschleißfestigkeit. Die Compounds TECACOMP PK TRM PVX und TECACOMP PK TRM XS sind für verbesserte Gleiteigenschaften zusätzlich mit Festschmierstoffen modifiziert. In der Modellprüfung erreicht die XS-Variante einen rd. 50% geringeren Verschleiß als Polyamid 66 und erzielt längere Laufzeiten. Und auch in der Verarbeitung haben TECACOMP PK TRM Compounds Vorteile: Weil Polyketon beim Spritzguss relativ schnell kristallisiert, lässt sich die Zykluszeit reduzieren – und die Produktivität in der Fertigung erhöhen. Die Compounds haben besondere tribologische Eigenschaften. Üblicherweise zeigen Gleitpartner aus gleichartigen Kunststoffen ein schlechtes Verschleißverhalten. Polyketon hat die Besonderheit, dass es auch in einer gleichartigen Kunststoff/Kunststoff-Paarung gut funktioniert. Aber auch gegen Metalle zeigen die PK-Compounds ein gutes tribologisches Verhalten. Im Vergleich zu anderen technischen Kunststoffen zeichnet sich Polyketon durch eine hohe Schlagzähigkeit aus. Frisch spritzgegossenes Polyketon hat die höchste Bruchdehnung aller teilkristallinen Thermoplaste (eB > 200 %). Durch eine geringe Feuchteaufnahme erreichen Werkstoffe aus Polyketon eine hohe Maßhaltigkeit und konstante mechanische Eigenschaften. TECACOMP PK TRM Compounds können auch für Teile eingesetzt werden, die über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Ein weiterer besonderer Vorteil von Polyketon ist die Beständigkeit gegenüber vielen Chemikalien. Das Polymer ist resistent gegen schwache Säuren, Basen und Schmierstoffe, denen Polyamide üblicherweise nicht standhalten. Eine solche chemische Beständigkeit kennt man sonst nur von Hochtemperaturkunststoffen in höheren Preissegmenten wie PEEK oder PPS. Eine weitere Eigenschaft von Polyketon ist eine sehr gute Barrierewirkung gegen viele niedermolekulare Medien wie Sauerstoff, Wasserstoff und Kraftstoffe. Zudem hat das Material eine gute Hydrolysebeständigkeit.

Ensinger GmbH, TECACOMP PK TRM Compounds.
25.04.2018
EPDM-Trinkwasserqualität

In enger Zusammenarbeit mit einem Mischungshersteller produziert die Tec-Joint AG Folien, Platten und Multilayer nach neusten Trinkwasserzulassungen.

Die Halbzeuge sind in diversen Härten lieferbar und entsprechen den relevanten Normen. Dazu zählen die EN 681-1, D KTW D1 und D2 bzw. neu UBA* Elastomerleitlinie, D DVGW W-270, F ACS-NF XP P 41-250-1/-2/-3, GB WRC BS 6920 (WRAS), A Ö-Norm B5014-1 D und E, USA NSF ANSI 61 Konformität. Auf Wunsch wird das Elastomer mit einem PES-Gewebe kombiniert, sodass das Gewirk in einer Richtung gut dehnbar ist.  Die Folien und Platten werden in Größen von 0,5 bis 6 mm produziert.

Tec-Joint AG, EPDM-Folien und -Platten.
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