Aktuelles / Entwicklungen - Rohstoffe / Mischungen / Halbzeuge

02.09.2019
Nachhaltige Materialien im Fokus

Auf der K 2019 zeigt Kuraray das recycelbare Barriereharz Eval, die biobasierten TPE-Rohstoffe Septon Bio sowie sein breites Materialspektrum.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind ein zentrales Thema für die Kunststoff- und Kautschukindustrie. Moderne Werkstoffe müssen sich nachhaltig produzieren und biologisch abbauen lassen oder recycelbar sein. Gleichzeitig müssen die Materialien den hohen Ansprüchen der Industrie gerecht werden – etwa zur mechanischen Belastbarkeit. Die Septon Bio-Series umfassen eine Reihe hochelastischer biologischer TPE-Rohstoffe mit sehr guter Fließ- und Haftfähigkeit, hoher Grip-Performance sowie einem im Vergleich zu herkömmlichen HSBC-Materialien verbesserten Dämpfungsverhalten. Die neuen Materialtypen des EVOH-Copolymers Eval lassen sich dank niedrigem Ethylengehalt einfach recyceln, ermöglichen geringere Schichtdicken und schützen Lebensmittel als Verpackungsmaterial optimal vor Luftsauerstoff. Das Biopolymer Plantic wird zu 80% aus Maisstärke hergestellt. Mit seiner hohen Sauerstoffbarriere ermöglicht es leistungsfähige Verpackungen, die komplett biologisch abbaubar sind. Die PVA-Folie Monosol ist biologisch abbaubar und löst sich komplett in Wasser auf. Das Material kann Einweg-Kunststoffverpackungen in vielen Bereichen ersetzen und Plastikmüll vermeiden. Die wasserlöslichen Polyvinylalkohole Mowiflex bauen sich in kürzester Zeit in Frischwasser ab - bestätigt vom TÜV Austria  - und sind für umweltschonende Anwendungen vom 3D-Druck bis zum Lost-Core-Verfahren geeignet. Darüber hinaus informieren die Kuraray-Experten auf der K 2019 auch zu ihrem breiten Programm an weiteren leistungsfähigen Materialien – etwa zu dem Elastomer Hybrar mit seinen außergewöhnlichen schall- und schwingungsdämpfenden Eigenschaften oder zum Acryl-Block-Copolymer Kurarity, das sich mit seiner Reinheit besonders für Lichtleiteranwendungen eignet. Zudem können sich Besucher von der außergewöhnlichen Belastbarkeit des Polyamidharzes Genestar überzeugen, das sich mit seiner Hitzebeständigkeit hervorragend für KFZ-Steckverbindungen eignet.

K 2019: Halle 7a, Stand D06

Kuraray Europe GmbH, Septon Bio/ Eval.
Kuraray Europe GmbH, Septon Bio/ Eval.
28.08.2019
Neuer HT-ACM-Werkstoff für anspruchsvolle Automotive-Dichtungen

In einer Untersuchung wurde die Performance von zwei bekannten ZEON HT-ACM-Typen mit dem neuen HyTemp® H570 im Kontext zu aktuellen Anforderungen der Automobilindustrie verglichen. Das Ergebnis: HyTemp® H570 erweitert das Portfolio mit exzellenten Hochtemperatureigenschaften bis 175 °C und gleichzeitig guter Kälteflexibilität bis -40 °C.

Dass „neue Mobilitätslösungen“ derzeit die Schlagzeilen beherrschen, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf absehbare Zeit noch viele Fahrzeuge verbrennungsmotorisch angetrieben werden – und dass auch hier die Entwicklung nicht stillsteht. So z.B. auch bei Hybridkonzepten, d.h. der Kombination aus E- und Verbrennungsmotoren. Sie erlauben heute eine weiterhin uneingeschränkte Mobilität bei gleichzeitig reduziertem CO2 -Ausstoss. Hier spielen Dichtungen aus Hochleistungswerkstoffen eine zentrale Rolle. Mit den steigenden Anforderungen an Dichtungen steigen zwangläufig die Anforderungen an die eingesetzten Elastomere.  Moderne Verbrenner müssen verschärfte umweltrechtliche Bestimmungen mit dem Ziel der Emissionsreduktion erfüllen. Dies führt neben Designänderungen an Motor und Antriebsstrang auch zum Einsatz neuer Hochleistungswerkstoffe für Dichtungen. Dabei liegt der Schlüssel in der Kombination aus innovativen Konstruktionen der Dichtstellen und modernen Werkstoffen. Hochleistungsdichtungen müssen heute den hohen Anforderungen umweltfreundlicher bzw. emissionsarmer Verbrennungsmotoren gerecht werden. Die Hochtemperaturbeständigkeit der Werkstoffe und die Medienbeständigkeit gegen neuartige und zum Teil aggressive Motorenöle sind maßgeblich für den Materialauswahl. ZEON hat deshalb in Ergänzung seines HT-ACM-Portfolios das Hochtemperatur-Polyacrylat-Elastomer HyTemp®  H570 entwickelt und in einer umfangreichen Studie im Hinblick auf seine Beständigkeit gegenüber von OEMs spezifizierten Schmierstoffen, Getriebeölen sowie sauren und basischen Kondensaten bei hohen Temperaturen analysiert. Die Untersuchungen zeigen, dass sowohl die bewährten Typen AR12B und AR14 als auch die neu entwickelte Type HyTemp®  H570 eine exzellente Beständigkeit gegenüber Alterung in aggressiven Medien haben. HyTemp®  H570 deckt darüber hinaus einen sehr breiten Temperaturbereich von -40 °C bis 175 °C, kurzzeitig bis 200 °C ab. Die detaillierten Ergebnisse der Untersuchungen auf Basis der von OEMs spezifizierten Öle: Mobil 1 0W20 (vollsynthetisches Motoröl), Dexron VI (Automatikgetriebeöl), SF105G (SAE), Lubrizol OS206304 (EU) und IRM 903 (ASTM) können beim Unternehmen angefordert werden. Mit der Entwicklung von HyTemp®  H570 zeigt ZEON neue Ansätze zur Emissionsreduktion bei modernen verbrennungsmotorisch angetriebenen Fahrzeugen auf und trägt damit – trotz zunehmender E-Mobility-Fokussierung dieser Branche – wichtigen Anforderungen in der Umbruchphase von Mobilitätkonzepten Rechnung.

Zeon Europe GmbH, HyTemp® H570.
Zeon Europe GmbH, HyTemp® H570.
21.08.2019
E-Mobilität, Recyclingfähigkeit und Nachhaltigkeit im Fokus

Auf der K 2019 zeigt die Cabot Corporation u.a. spezielle Ruße, schwarze Masterbatches und leitfähige Compounds sowie Konzentrate für eine Vielzahl von Verarbeitungstechnologien, die den sich wandelnden Anforderungen der Automobil-, Lebensmittel- und Infrastrukturindustrie gerecht werden.

Die Lösungen für die Kunststoffindustrie umfassen dabei spezielle Ruße, schwarze Masterbatches und leitfähige Compounds sowie Konzentrate für eine Vielzahl von Verarbeitungstechnologien, inkl. fortschrittlicher Extrusions- und Formverfahren. Für Elektrofahrzeuge und Digitalisierungsinfrastruktur bietet das Unternehmen elektrisch und thermisch leitfähige Kunststoffe sowie neue Entwicklungen für technische Thermoplaste an. Auf der K 2019 wird man neue Lösungen für leitfähige Kunststoffe vorstellen, darunter die neuesten Additivtypen wie Kohlenstoff-Nanostrukturen, Graphene und leitfähige Ruße. Das wachsende Bedürfnis nach Wärme- und Temperaturstabilität führt zu einer steigenden Nachfrage nach technischen Thermoplasten.  Aufbauend auf dem Portfolio an PLASBLAK® schwarzen Masterbatches für technische Thermoplaste wird man auch neue Formulierungen mit geringeren Auswirkungen auf die mechanischen Eigenschaften vorstellen.  Cabot wird auch sein komplettes Angebot an Lösungen für den Farb- und UV-Schutz aus seiner BLACK PEARLS® Carbon Black Serie präsentieren. Für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt wird ein umfassendes Sortiment an Spezialkohlen und schwarzen Masterbatch-Lösungen für starre und flexible Verpackungen vorgestellt, die eine hohe Reinheit und Farbleistung für Anwendungen bieten, die die Einhaltung der Lebensmittelkontaktvorschriften der FDA und der EU erfordern. Diese Palette umfasst neue Formulierungen für PET und maßgeschneiderte Konzentrate auf Basis von recycelten Polymermaterialien. Cabot wird auch Neuentwicklungen aus der Reihe der leitfähigen CABELEC®-Compounds und -Konzentrate vorstellen, die entwickelt wurden, um den Bedarf an elektrischer Leitfähigkeit in Verpackungen zu decken. Immer mehr Unternehmen der Kunststoffindustrie bündeln ihre Kräfte, um die Recyclingfähigkeit von Kunststoffen zu verbessern und eine Kreislaufwirtschaft zu fördern. Hier arbeitet man mit den Unternehmen aktiv entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen, um die Sortierbarkeit zu verbessern und die Recyclingfähigkeit von schwarzem Kunststoff zu erhöhen. Auf der K 2019 wird man eine neue Reihe von schwarzen Masterbatch-Formulierungen mit verbesserter Deckkraft vorstellen, um gemischtes recyceltes Polymermaterial effektiv zu überfärben, sowie Lösungen zur Verlängerung der Lebensdauer von Kunststoffprodukten. (Originalmeldung übersetzt mit deepl.com)

K 2019: Halle 6, Stand E62

06.08.2019
TPE: Frei von Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs

Den Forderungen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie nach veganen und koscheren Lösungen trägt Actega DS mit Dichtungsmaterialien, die kein ADC und mit TPE, die keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten, Rechnung.

Nicht nur vor dem Hintergrund zunehmender Bedenken über die Sicherheit von ADCs (Animal Derived Components, also Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs) werden vegane, koschere, ADC-freie Kunststoffe in immer mehr Bereichen verlangt –  sowohl auf den internationalen Märkten und in Ländern mit muslimischer oder jüdischer Bevölkerung als auch in immer mehr Produkt- und Lebensbereichen. Mit Dichtungswerkstoffen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie mit hochwertigen TPE-Compounds für Medizintechnik, Pharmazie, Personal-Care, Konsumgüter- und Haushaltsartikel, die auf Bestandteile tierischen Ursprungs verzichten, bietet Actega DS Lösungen für sensible Umfelder an. Bei der Herstellung von Kunststoffen werden Additive eingesetzt. Sie werden benötigt, um die Materialeigenschaften des Werkstoffs zu verbessern und den Herstellungsprozess zu unterstützen. Werden diese Additive der Rohstoffrezeptur zugefügt, wirken sie z.B. als Gleitmittel und verhindern ein Festkleben an Metalloberflächen während des Extrusionsprozesses oder des Spritzgießens. Manche Stearate werden auch zum Reinigen oder Neutralisieren von Säure, die während der Polymerisation gebildet wird, benötigt. Als externe Gleitmittel können sie direkt in die Spritzgussmaschine oder in den Extruder appliziert werden. Eine weitere Funktion ist die der antistatischen Komponente, die die Ableitung elektrostatischer Aufladung ermöglicht. Diese Additive können tierischen Ursprungs sein, etwa Varianten der Salze der Stearinsäure, einer langkettigen (C18) Fettsäure. Aus aufgeschmolzenem Rinderfett (Talg) gewonnen, machen sie i.d.R. 100 bis 200 ppm eines typischen Polyethylens aus. Ein weiterer und heute aktueller Grund für den Einsatz von ADCs als Additive in Kunststoffen ist der wachsende Bedarf an biobasierten oder biologisch abbaubaren Kunststoffen. Die Basis dieser Kunststoffe kann mikroorganischen, pflanzlichen, synthetischen oder tierischen Ursprungs sein. Im Kunststoffmarkt nehmen Biokunststoffe bisher nur einen geringen Prozentanteil ein, aber die Tendenz geht nach oben. Die Endlichkeit fossiler Rohstoffe, verstärkte Auflagen für Wirtschaft und Verbraucher hinsichtlich Energie- und Umweltbilanz sowie wachsender Wettbewerb bei Herstellern und Nutzern von Biokunststoffen sprechen darüber hinaus für die Weiterentwicklung von Alternativen in diesem Bereich. So erarbeitete das Institut für Biotechnologie und Bioprozesstechnik der Technischen Universität Graz 2012 erstmals eine grundsätzliche Möglichkeit, Bioplastik aus Schlachtabfällen herzustellen. Laut Institut kann vom einfachen Verpackungsmaterial bis hin zum Bioimplantat, das in einer festgelegten Zeit vom Körper abgebaut werden kann, eine ganze Bandbreite von Produkten so hergestellt werden. Zwar gilt die BSE-Krise als bewältigt, doch war BSE in Europa über ein Jahrzehnt lang in den Nachrichten, was dazu geführt hat, dass die Europäische Union Richtlinien zum Umgang und Nachweis von ADCs aufgestellt hat. Unter anderem gehört dazu, dass sie spezielle Hitzeverfahren (bei 200° C oder mehr für nicht weniger als 20 min.) zur Umesterung bzw. Hydrolyse durchlaufen müssen. So werden BSE-Proteine deaktiviert. Zudem dürfen die Zusatzstoffe nur aus BSE-freien Ländern stammen. Darüber hinaus wurden Verfahren entwickelt, die Infektionserreger wirkungsvoll entfernen oder inaktivieren. Dennoch beginnt ein Umdenken. Wer ein unnötiges Risiko vermeiden will, wählt eine ADC-freie Werkstoff-Rezeptur, insbesondere dann, wenn der Werkstoff dort eingesetzt wird, wo es zum Kontakt mit einem Füllgut kommen kann (Lebensmittel, Getränke, Kosmetika, Medikamente etc.) oder wenn der Einsatz eines Produktes direkt am/im Menschen erfolgt (medizinische oder pharmazeutische Schlauchsysteme, Medizin- oder kosmetische Spritzen, Dialysesysteme etc.)

K: Halle 8A, Stand F 11-3.

02.08.2019
Alternative zu Filz im Lüftungsbau

Die antibakterielle Abstreifdichtung von Tec-Joint bietet längere Haltbarkeit dank geschickter Kombination von Werkstoffen.

An vielen Stellen wird im Klima- und Lüftungsbau mit Filz zur Abdichtung gearbeitet. Dieses Material unterliegt allerdings einem recht hohen Abrieb. Die Herausforderung für Tec-Joint war, eine Materialkombination zu definieren, die einerseits eine längere Haltbarkeit aufweist und andererseits antibakteriell ist. Unter Berücksichtigung von derzeit 92 verfügbaren Elastomer-Mischungen und 26 Trägermaterialien wurde eine geeignete Kombination definiert.
 Als Basismaterial wählte man letztendlich eine EPDM-Mischung in 80 Shore A – entsprechend der neusten Trinkwassernormen. Argumente für das Material sind seine hervorragende Beständigkeit gegen atmosphärische Einflüsse und damit eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Alterung, Wasser, verdünnte Säuren und Laugen. Weitere Kriterien waren die sehr gute elektrische Isoliereigenschaft, die sehr geringe Wasseraufnahme, gute Dampfbeständigkeit, hohe Elastizität und gute Kälteflexibilität. Um u.a. eine bessere Abriebfestigkeit zu erreichen, kombinierte man das Trägermaterial mit einem modifizierten Aramidgewebe, das auch mit antibakteriellen Eigenschaften verfügbar ist.

30.07.2019
Additiv verbessert TPU-Eigenschaften

Auf der K 2019 präsentiert der Chemiekonzern WACKER ein neues Additiv für thermoplastische Polyurethane (TPU).

Das unter dem Namen GENIOPLAST® Pellet 345 erhältliche Siliconprodukt verringert die Härte dieser Kunststoffe, macht sie elastischer und verbessert ihre Eigenschaften. Formteile erhalten dadurch eine Oberfläche, die sich angenehm weich anfühlt und beständiger gegen Kratzer, Abrieb und Verschmutzungen ist. Das neue Additiv lässt sich leicht in thermoplastische TPU einmischen und verursacht weniger unerwünschte Nebenwirkungen als herkömmliche Siliconprodukte. Das Produkt wurde speziell zur Modifizierung von TPU entwickelt. Es eignet sich prinzipiell aber auch zum Einsatz in anderen thermoplastischen Elastomeren (TPE). Das in Pelletform angebotene Additiv kann zum Beispiel auch die Eigenschaften von thermoplastischen Polyamid- und Copolyester-Elastomeren deutlich verbessern. Es handelt sich um ein Silicon-Copolymer, das wie ein Thermoplast verarbeitet werden kann. Organische Polymersegmente machen GENIOPLAST® Pellet 345 so weit mit TPU kompatibel, dass es sich – anders als gewöhnliche Silicone – beim Einmischen sehr fein und gleichmäßig in der Polyurethanmatrix verteilt. Zugleich wird es durch physikalische Wechselwirkungen an die Matrix gebunden und kann daher nicht migrieren. In Europa ist das Produkt auch für Lebensmittelanwendungen zugelassen. Bereits mit Einsatzmengen zwischen 3 und 5% werden TPU- Oberflächen beständiger gegenüber Verschmutzungen durch Lebensmittel und Kosmetika. Eine Zugabe von mehr als 10% wirkt sich auf die Härte und die mechanischen Eigenschaften des TPU aus. Der Kunststoff wird weicher und elastischer. Wird die Einsatzmenge des Additivs um 10% erhöht, sinkt die Härte um etwa 5 Punkte auf der Shore-A-Skala. Mit zunehmender Weichheit verliert der Kunststoff zwangsläufig etwas an mechanischer Festigkeit. Im Vergleich zu anderen siliconbasierten Technologien, die zur Härtereduzierung von TPU-Kunststoffen bekannt sind, fällt diese unerwünschte Nebenwirkung beim Einsatz von GENIOPLAST® Pellet 345 jedoch gering aus. Kunststoffartikel, die aus Mischungen eines TPU mit dem neuen Additiv hergestellt werden, erhalten eine samtig-weiche, sich trocken anfühlende Oberfläche. Endverbraucher erwarten solch eine Oberfläche vor allem bei Artikeln, die sie im Gebrauch immer wieder berühren oder die sie direkt am Körper tragen. Das pelletförmige Additiv lässt sich leicht dosieren und problemlos mit gängigen Compoundierextrudern in TPU einmischen. Die erhaltenen Compounds können durch Spritzgießen oder Extrusion zu Formteilen oder Folien weiterverarbeitet werden. Da das Additiv die guten Haftungseigenschaften des Kunststoffs nicht beeinträchtigt, sind die Compounds auch für den 2K-Spritzguss geeignet. Somit lassen sich Hart-Weich-Verbunde beispielsweise mit einer haptisch besonders angenehmen Weichkomponente kostengünstig realisieren. Mit diesem Eigenschaftsprofil erweitert das Additiv die TPU-Anwendungsmöglichkeiten. TPU-Formteile, die sich angenehm anfühlen und die auch nach längerem Gebrauch schön aussehen sollen, werden vor allem in der Unterhaltungs- und Mikroelektronik und in der Sportartikelbranche benötigt. Typische Beispiele sind Armbänder von Smart-Watches und anderen Wearables, abrieb- und verfärbungsresistente Schutzhüllen von Smartphones oder Griffe von Sportartikeln und Werkzeugen.

Wacker Chemie AG, GENIOPLAST® Pellet 345.
Wacker Chemie AG, GENIOPLAST® Pellet 345.
30.07.2019
Hochleistungsdichtungen für Thermomodule

Für das Thermomanagement moderner Fahrzeuge bietet die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH ein umfangreiches Lösungsangebot – von der Auslegung bis zur Produktion von Dichtungen.

Der Temperaturhaushalt eines Fahrzeugs steht vor dem Hintergrund von Emissionsreduzierungen weiter im Fokus. Das optimale Temperaturkennfeld spielt dabei sowohl bei Verbrennungsmotoren als auch bei Hybrid- und Elektroantrieben eine entscheidende Rolle. Die Anforderungen an die Regelung durch Thermomodule steigt damit weiter deutlich an. Dichtungssysteme aus Hochleistungskunststoffen tragen dazu bei, diesen gestiegenen Anforderungen bei der Abdichtung von Regelkörpern in Thermomodulen gerecht zu werden. Der Einsatztemperaturbereich reicht mittlerweile von -40 °C bis +160 °C im Spitzenbereich. Hier muss sichergestellt werden, dass die Dichtung bei tiefen Temperaturen flexibel und bei hohen Temperaturen formstabil bleibt. Außerdem darf sie nicht anhaften, damit keine zusätzlichen Kräfte entstehen. Die Dichtung benötigt gute Gleiteigenschaften, damit die Verstellkräfte nicht zu hoch werden und kein „Stick-slip-Effekt“ entsteht. Das Dichtelement sollte gegenüber Kühlflüssigkeiten aus Wasser und Glykol beständig sowie verschleißarm sein und große Toleranzschwankungen ausgleichen können. Die Grundvoraussetzungen, um all diesen Anforderungen entsprechen zu können, sind das geeignete Dichtungsdesign und -material. Die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH verfügt über jahrelange, fundierte Erfahrung in der Auslegung und Produktion von Dichtungen. Mit- hilfe verschiedenster Fertigungsverfahren ist es möglich, kundenspezifische Dichtungen aus Hochleistungskunststoffen, wie etwa Moldflon® herzustellen. Das Material, ein thermoplastischer Werkstoff, der in seiner Zusammensetzung weitgehend dem herkömmlichen modifizierten Polytetrafluorethylen (PTFE) und seinen Eigenschaften entspricht, ist für diese Anwendung prädestiniert. Mit Einsatztemperaturen von -200°C bis + 260 °C, seinen hervorragenden Gleiteigenschaften, inkl. geringen Verstellkräften, und einer hohen chemischen Beständigkeit erfüllt der Kunststoff auch die schwierigsten Anforderungen an einen Dichtungswerkstoff für Thermomodule. Hinzu kommt, dass im Vergleich zu anderen Dichtungswerkstoffen, wie z.B. PVDF, die zur Abdichtung eines Regelventils notwendigen Kräfte deutlich geringer sind. Zusätzlich kann Moldflon® in seinen Eigenschaften durch entsprechende Füllstoffe spezifischen Kundenanforderungen angepasst werden, um die Gleit- und Reibeigenschaften gezielt einzustellen. Moldflon® lässt sich, im Gegensatz zu PTFE, auch im Spritzguss verarbeiten, wodurch komplizierte 3D-Geometrien in einem Arbeitsgang abgebildet und somit Großserien wirtschaftlich hergestellt werden können. Durch diese Geometrie-„Freiheit“ und durch Unterstützung von geeigneten Elementen, wie z.B. Metallfedern oder Elastomerformteilen, können große Toleranzschwankungen zwischen Gehäusemodul und Regelkörper ausgeglichen werden. Um eine einfache Montage zu realisieren, entwickelt die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH gemeinsam mit ihren Kunden individuelle, komplette Dichtsysteme, die im „Plug-and- Place“-Verfahren verbaut werden können. 

 

ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, Thermomanagement.
ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, Thermomanagement.
15.07.2019
Temperaturstabile und ölfreie TPE

Mit seinen neuen TPE legt Actega DS einen besonderen Fokus auf die Sicherheit seiner TPE Kunststoffe für Babyartikel.

Die SOFT EST.® -Compounds enthalten keine PAK/PAH oder BPA Komponenten. Darüber hinaus wurde zum Schutz von Müttern und ihrer Babys auf den Verzicht weiterer, als bedenklich geltender Chemikalien geachtet. So enthalten diese TPE-Compounds kein PVC, keine anderen, als problematisch geltenden Weichmacher, kein Silikon oder Latex. Sie sind außerdem temperaturstabil. Denn alles, was mit der Haut oder den Schleimhäuten – insbesondere von Babys - in Kontakt gerät, ist besonders sauber zu halten. Das Auskochen von Schnullern und Saugern der Babytrinkflaschen aus SOFT EST.® -Compounds stellt daher kein Problem dar. Auch für Verpackung und Füllgut von medizinischen und pharmazeutischen Produkten hat man eine neue Lösung. Hier dürfen weder bei der Polymerisation gesundheitlich bedenkliche Stoffe verwendet werden, noch darf es zu einer Migration unerwünschter Stoffe in Arzneimittel kommen. Mit Blick auf solche potenziell austretenden oder extrahierbaren Substanzen hat das Unternehmen ölfreie TPE Compounds entwickelt, die einer Hauptanforderung für medizinische und pharmazeutische Geräte und Verpackungen entsprechen und sich damit als ideal geeignet für empfindliche Anwendungen erweisen. Diese TPE Compounds zeichnen sich - neben einem Minimum an austretenden oder extrahierbaren Substanzen - durch eine Reihe weiterer Eigenschaften aus. Sie sind frei von PVC-, Silikon, Latex und Weichmachern. Sie weisen sich durch hohe Transparenz, Soft-Touch-Haptik, Knickstabilität/Verformungsresistenz, herausragende Dicht- und Hafteigenschaften sowie Sterilisationsfähigkeit (Gammastrahlen, EtO, Autoklave) aus.

05.07.2019
Flüssig- und Festsiliconkautschuke mit verbesserten Produkt- und Verarbeitungseigenschaften

Auf der K 2019 zeigt Wacker u.a. neue brandbeständige Siliconelastomere, selbsthaftende Silicone mit extrem reibungsarmen Oberflächen und ultradünne Siliconlaminate für elektroaktive Anwendungen. Im Mittelpunkt stehen außerdem Flüssigsiliconkautschuke, die wegen ihres niedrigen Gehalts an flüchtigen Bestandteilen nicht mehr thermisch nachbehandelt werden müssen.

Der Messeauftritt von WACKER hat in diesem Jahr acht Themenbereiche. Einer befasst sich z.B. mit den Vorteilen von Flüssigsiliconkautschuken, die einen deutlich niedrigeren Gehalt an flüchtigen Bestandteilen aufweisen. Seit 2019 gilt das für Silicone der Produktfamilien ELASTOSIL®  LR 3xxx, ELASTOSIL®  LR 6xxx und SILPURAN®  6xxx, die man in Europa produziert. Dank modernster Verfahrenstechnologien ist es gelungen, den Gehalt an flüchtigen Dx-Siloxanen um mindestens 90% zu senken. So können Siliconverarbeiter regulatorische Vorschriften sowie Industrie- und Kundenanforderungen nun einfacher und sicherer erfüllen als bisher. Was in dieser Hinsicht heute schon möglich ist und welche Vorteile der neue Produktstandard bietet, zeigt die Produktreihe ELASTOSIL®  LR 5040. Das Hochleistungssilicon vernetzt zu einem Elastomer, das ohne thermische Behandlung die gleichen mechanischen Eigenschaften besitzt wie ein behandeltes Produkt. Verarbeiter können damit auf den zeit- und kostenintensiven Prozessschritt des Temperns komplett verzichten. Wegen ihrer hohen Reinheit sind Vulkanisate aus ELASTOSIL®  LR 5040 für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet und können gemäß den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) verwendet werden. Auch sind sie bio-kompatibel gemäß den Vorgaben ausgewählter Tests nach DIN ISO 10993 und der United States Pharmacopeia Class VI. In Schienenfahrzeugen galten lange Zeit nationale Standards für den Brandschutz. Mit dem Inkrafttreten der europaweiten Vorschrift DIN EN 45545-2 haben sich die Auflagen deutlich verschärft. Mit dem aktuellen Produktportfolio stehen bereits zertifizierte Fest- und Flüssigsiliconkautschuk-Lösungen für einen Großteil der in der Norm genannten Anwendungen zur Verfügung. Das gilt insbesondere für die Anforderungssätze R22 und R23 gemäß DIN EN 45545-2. Damit Hersteller künftig auch großflächige Faltenbälge oder Profile gemäß den neuen Brandschutzauflagen herstellen können, wurde ein neuer flammhemmender Festsiliconkautschuk in ins Produktportfolio aufgenommen. ELASTOSIL®  R 771 entspricht den aktuellen Brandschutzrichtlinien und ermöglicht die Herstellung von Fahrzeugkomponenten gemäß Anforderungssatz R1. Auch in öffentlichen Gebäuden werden zunehmend EU-Richtlinien für den Brandschutz eingeführt. Produkte der ELASTOSIL® -Reihe bieten sich deshalb auch dort für diverse Anwendungen an. Weil Silicone im Brandfall deutlich weniger Rauch produzieren und im Gegensatz zu halogenhaltigen Kunststoffen kein gesundheitsschädlicher Chlorwasserstoff entsteht, eignet sich ELASTOSIL®  R 771 insbesondere für Gebäudeteile, die einem Brand stark ausgesetzt sind, wie z.B. Brandschutzvorhänge, Dämmungen, Fenster- und Türdichtungen. Auch das Portfolio selbsthaftender Flüssigsiliconkautschuke wurde um zwei Produktreihen erweitert: ELASTOSIL®  LR 3671 für lebensmitteltechnische und ELASTOSIL®  LR 3675 für automobiltechnische Anwendungen. Das Unternehmen kombiniert in diesen Produkten zwei Technologien, die in der siliconverarbeitenden Industrie bereits fest etabliert sind und sich in vielen Anwendungen bewährt haben: Silicone mit selbsthaftenden Eigenschaften und solche mit einer intrinsisch gleitfähigen Oberfläche. Die neuen Flüssigsiliconkautschuke haften auf Metallen und ausgewählten Thermoplasten und vernetzen zu Elastomeren mit trockenen, gleitfähigen Oberflächen. Sie ermöglichen somit eine kostengünstige Produktion großer Serien von Hart-Weich-Verbundbauteilen im Spritzgießverfahren. Die Produktreihe ELASTOSIL®  LR 3671 wurde für den Kontakt mit Lebensmitteln konzipiert. Ihre Vulkanisate sind nach einer thermischen Behandlung lebensmittelkonform nach den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung und den Anforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration. Anwendungsmöglichkeiten sind z.B. Wellenabdichtungen von Küchenmaschinen oder Dichtelemente von Thermoskannen-Verschlüssen. Die Typenreihe ELASTOSIL®  LR 3675 wurde für die Automobiltechnik entwickelt. Sie bildet einen außerordentlich festen Verbund mit der Hartkomponente und erreicht nach der Aushärtung bereits ohne thermische Nachbehandlung ein exzellentes elastisches Rückstellvermögen und sehr gute mechanische Eigenschaften. Hersteller von Verbundbauteilen können somit den zeit- und energieintensiven Arbeitsschritt des Temperns einsparen. Anwendungsbeispiele sind Steckergehäuse mit aufgespritzter Radialdichtung und Einzeladerabdichtungen. NEXIPAL®  ist ein neuartiges Siliconlaminat mit elektroaktiven Eigenschaften. Es besteht aus mehreren ultradünnen Präzisionsfolien aus Silicon, die vor dem Laminieren mit elektrisch leitfähigem Material beschichtet werden. Auf diese Weise entsteht ein Aktuator, der Bewegungen ausführen kann, wenn elektrische Spannung anliegt. Außerdem lassen sich mit den Laminaten mechanische Verformungen messen. NEXIPAL®  kann somit auch als Sensor eingesetzt werden. Das Produkt ist verschleißfrei, platz- und energiesparend und ideal für innovative Anwendungen. Mit NEXIPAL® ausgestattete berührungsempfindliche Bildschirme können z.B. durch Vibrationen und haptische Signale Tasten simulieren, die ohne Blickkontakt nur mit dem Tastsinn erkannt und bedient werden können. Besonders interessant ist das unter anderem für Anwendungen in Fahrzeugen. Mit GENIOPLAST®  Pellet 345 erweitert man das Portfolio siliconbasierter Additive für die Compoundierung thermoplastischer Kunststoffe. Das Produkt wurde speziell zur Modifizierung von thermoplastischen Polyurethanen – kurz: TPU – entwickelt, eignet sich prinzipiell aber auch zum Einsatz in anderen thermoplastischen Elastomeren. Das in Pelletform angebotene Additiv kann zum Beispiel auch die Eigenschaften von thermoplastischen Polyamid- und Copolyester-Elastomeren deutlich verbessern. GENIOPLAST®  Pellet 345 ist ein Silicon-Copolymer, das wie ein Thermoplast verarbeitet werden kann. Organische Polymersegmente machen es so weit mit thermoplastischen Polyurethanen kompatibel, dass es sich – anders als gewöhnliche Silicone – beim Einmischen sehr fein und gleichmäßig in der Polyurethanmatrix verteilt. Zugleich wird es durch physikalische Wechselwirkungen an die Matrix gebunden und kann daher nicht migrieren. Der Zusatz von GENIOPLAST®  Pellet 345 verleiht der Oberfläche von thermoplastischen Polyurethanen eine höhere Glätte und verbessert dadurch ihre Kratz- und Abriebfestigkeit. Zusätzlich wird die Oberfläche beständiger gegenüber Verschmutzungen durch Lebensmittel und Kosmetika. Das Produkt ist in Europa auch für Lebensmittelanwendungen zugelassen. Ein weiteres Thema ist der 3D-Druck mit Silicon: Der ACEO®  Imagine Series K2 kann dank mehrerer Druckdüsen bis zu vier verschiedene Silicone gleichzeitig verarbeiten. Dadurch ist es jetzt möglich, 3D-Objekte in verschiedenen Farben oder in unterschiedlichen Härtegraden auszudrucken. Von der neuen Technologie profitieren auch Objekte, die mit Stützmaterial gedruckt werden müssen. In solchen Fällen stehen bis zu drei verschiedene Material- bzw. Farbvarianten zur Auswahl.

K 2019: Halle 6, Stand A10

Wacker Chemie AG, K 2019.
Wacker Chemie AG, K 2019.
19.06.2019
Temperaturbelastete „Weiße Ware“ dauerhaft abdichten und kleben

Mit Novasil®  S 805 und Novasil®  S 806 stellt OTTO-CHEMIE zwei Produkte für elastische Klebungen und Dichtungen vor, die einer Temperaurbelastung von dauerhaft 250 °C zuverlässig standhalten. Sie verfügen zudem über eine sehr gute Haftung auf vielen Untergründen ohne Primer.

Damit eröffnen sie Herstellern die Möglichkeit, den Produktionsablauf zu vereinfachen bzw. Produktionszyklen zu reduzieren. Beide Produkte eignen sich für die Montage von Innenscheiben, Türen, Halterwinkeln, Blenden und Griffen – kurz:  von allen Bauteilen, bei denen die Klebung hoher Temperaturbelastung ausgesetzt ist. Bei der Fertigung von „Weißer Ware“, wo Bauteile auf engstem Raum zuverlässig und dauerhaft miteinander verbunden werden müssen, machen Dicht- und Klebstoffe nur einen vergleichsweise geringen Teil der Gesamtkosten aus. Dennoch ist ihr Einfluss auf die einwandfreie Funktion und das Markenimage größer, als man zunächst annehmen möchte: Denn Verarbeitungsqualität, Leistungsfähigkeit, Werkstoffverträglichkeit und Lebensdauer werden bei Konsumgütern erst dann wahrgenommen, wenn sie nicht den Erwartungen der Verbraucher genügen – der Imageschaden für das Unternehmen ist vorprogrammiert. Hier lässt sich nur mit durchdachten Produktkonzepten ein ganzheitlicher Ansatz verfolgen, der wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist.  Novasil®  S 805 ist ein neutral vernetzender 1K-Hochtemperatur-Silicon-Kleb- und Dichtstoff auf Alkoxy-Basis mit einer dauerhaft hohen Temperaturbeständigkeit bis + 250° C. Das Material härtet bei Raumtemperatur aus. Schon allein aufgrund seines Vernetzungssystems ist Novasil®  S 805 gegenüber Acetat-Vernetzungssystemen vergleichsweise geruchsarm; da das Produkt zudem ohne Primer auf zahlreichen Untergründen haftet, ist die Geruchsentwicklung an den Arbeitsplätzen gering. Novasil®  S 806 ist ein neutral kondensationsvernetzender 2K-Hochtemperatur-Silicon-Kleb- und Dichtstoff auf Alkoxy-Basis. Auch dieser Werkstoff ist dauerhaft temperaturbeständig  bis + 250° C. Er ist ebenfalls geruchsarm und haftet auf vielen Untergründen ohne Primer. Das Material härtet – auch in hohen Schichtstärken – sehr schnell aus und überzeugt zudem durch einen geringen Volumenschwund während der Aushärtung. Novasil®  S 806 mit einem Mischungsverhältnis nach Volumen von 10:1 kann auf allen marktüblichen Misch- und Dosieranlagen verarbeitet werden.

Hermann Otto GmbH, Novasil® S 805 /® S 806.
Hermann Otto GmbH, Novasil® S 805 /® S 806.
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