Aktuelles / Entwicklungen - Mess- und Prüftechnik

13.09.2019
KI-unterstützte Vision-Sensoren für mehr Prozesssicherheit

Künstliche Intelligenz führt beim Einrichtungsprozess der neuen Modellreihe IV2 von KEYENCE zu hoher Prozesssicherheit in Kombination mit einer einfachen Einstellung.

Der Vision-Sensor benötigt ein Gut- und ein Schlechtbauteil und legt selbstständig Bewertungskriterien fest, die eine stabile Abfrage gewährleisten. Durch eine automatische Registrierung der Produkte mit unterschiedlichen Belichtungsintensitäten (von Unter- bis Überbelichtung) ist das System von sich aus deutlich unabhängiger gegen Fremdlichteinwirkungen als herkömmliche Vision-Sensoren. Ebenso unterstützend wirkt hierbei ein speziell entwickelter Algorithmus, der Störlichteinflüsse minimiert. Anwender  profitieren somit von Zeit- und Kosteneinsparungen durch reduzierte Einrichtzeiten, höhere Verfügbarkeit der Anlage durch erhöhte Prozesssicherheit und höhere Qualität durch schnelles Nachlernen neu auftretender Fehlerbilder. Darüber hinaus ist das System unabhängiger bei Umgebungslichtschwankungen als herkömmliche Vision-Sensoren. Selbst im laufenden Betrieb können neue Fehlerbilder einfach und schnell registriert werden, sodass diese direkt mit in die Auswertung einfließen. Sollte ein Anwender lieber selbst Werkzeuge einstellen oder erfordert die Abfrage weitergehende Informationen, wie XY-Koordinatenausgabe und Drehwinkel für robotergestütze Anwendungen, bietet der Vision-Sensor selbstverständlich die Möglichkeit, alle nötigen Abfragekriterien selbst zu bestimmen.

KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH, IV2.
KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH, IV2.
09.08.2019
Druckluftundichtheiten schnell finden

Mit der neuen Industrie-Schallkamera Fluke™ ii900 können Instandhaltungsteams optisch Druckluft-, Gas- und Vakuumsystemlecks lokalisieren – auch in Spitzenzeiten der Produktion.

Nach Angaben des Compressed Air and Gas Institute (CAGI) gehen bei einem durchschnittlichen Druckluftsystem 30% der Luft durch Lecks verloren, die Suche nach diesen Lecks ist zeitraubend und mühsam. Mit der Industrie-Schallkamera Fluke™ ii900 können Instandhaltungsteams Lecks innerhalb von Minuten finden. Für den Einsatz der Kameras wird praktisch keine Schulung benötigt und Techniker können damit Druckluftlecks erheblich schneller als mit herkömmlichen Diagnosemethoden finden. Die Suche nach Luftlecks kann jetzt bei routinemäßigen Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Unter Verwendung einer Anordnung von mehreren Mikrofonen in Verbindung mit der neuen SoundSight™-Technologie filtert die tragbare Industrie-Schallkamera Hintergrundgeräusche heraus. Dadurch lassen sich Lecks in Druckluftsystemen auch bei sehr lauten Umgebungsgeräuschen exakt lokalisieren. Auf dem 17,8 cm (7") großen LC-Touchscreen wird ein Sichtbild mit einer SoundMap™ („Schallbild“) überlagert, um die Stelle des Lecks schnell orten zu können. Dank der einfachen, intuitiven Bedienoberfläche können Techniker die Schallfrequenz eines Lecks eingrenzen, um laute Hintergrundgeräusche herauszufiltern. Innerhalb weniger Stunden kann das Team die gesamte Anlage prüfen – während des Betriebs bei Volllast. Die Bilder können zur Berichterstellung gespeichert und exportiert werden. Die Schallkamera Fluke ii900 wurde gemeinsam mit Sorama entwickelt, einem Unternehmen aus Eindhoven (Niederlande), das sich auf Lösungen für Lärmschutz und Schallanalyse spezialisiert hat.

Wie viel Geld könnte ein Unternehmen sparen, wenn Schall sichtbar wäre? Video ansehen.

Fluke Deutschland GmbH, Fluke™ ii900.
Fluke Deutschland GmbH, Fluke™ ii900.
30.07.2019
4K-Digitalmikroskop für noch detailliertere Visualisierung

Mit seinem neuen Digitalmikroskop VHX-7000 will KEYENCE Maßstäbe im Bereich der 4K-Digitalmikroskopie setzen.

Bei diesem Mikroskop helfen Innovationen bei der Beleuchtungstechnik und eine mögliche Vergrößerung von 0,1x bis zu 6.000x u-a. dabei, Feinheiten noch detaillierter zu visualisieren. Das VHX-7000 orientiert kombiniert hierfür eine 4K-CMOS-Kamera mit diversen Beleuchtungstechnologien, um mit dem optischen Schatteneffekt-Modus eine vollkommen neue Mikroskopiermethode ins Leben zu rufen. Selbst bei geringer Vergrößerung sind kleinste Unebenheiten klar erkennbar und einfach zu analysieren. Darüber hinaus ist es möglich, die Echtfarbeninformationen für eine realitätsgetreue Visualisierung einzublenden oder durch die Darstellung von Höhenfarben die Auswertung für den Anwender zu erleichtern. Neu ist zudem die integrierte Fokusansicht-Kamera, ein intelligentes System, welches nicht nur die Fokussierung enorm erleichtert, sondern auch den Verbleib des Objekts im euzentrischen Punkt garantiert. Beim flexiblen Schwenken bleibt das Objekt somit stets im Mittelpunkt des Sichtfelds. Durch die Entwicklung eines 4K Fully-Integrated Head, werden vier Objektive und eine integrierte Beleuchtung kombiniert, was eine hohe Auflösung und hohe Tiefenschärfe bei einfacher Bedienbarkeit garantiert. Neben einer breiten Auswahl an von KEYENCE entwickelten Objektiven, welche sich passgenau auf die jeweilige Anwendung des Kunden abstimmen lassen, kennzeichnet das neue Digitalmikroskop der VHX-Modellreihe die Vielfalt an Beleuchtungs- und Analyseoptionen. Mit Hellfeld- und Dunkelfeldbeleuchtung, polarisiertem Licht sowie Differenzial-Interferenz-Kontrast ist es leicht, objektspezifisch die richtige Beleuchtung zu finden. Mit der Multi-Lighting-Funktion werden unterschiedliche Beleuchtungsarten per Knopfdruck automatisch erfasst und können selbst, nachdem das Bild gespeichert wurde, jederzeit anwenderunabhängig angepasst werden. Auch sind 2D- und 3D-Messungen möglich, die dank Fokusvariation und 4K-CMOS-Bilderfassungssensor hochauflösend und mit hoher Tiefenschärfe vorgenommen werden können. Das VHX-7000 kann ebenfalls Bilder in HDR-Qualität aufnehmen, um auch kontrastarme Objekte präzise zu mikroskopieren. Dank der Teaching-Funktion können an baugleichen Objekten wiederholte Messungen automatisch durchgeführt werden. Vergrößerungs- und Beleuchtungseinstellungen sowie dreidimensionale Koordinaten werden hierbei automatisch gespeichert. Ergänzend bestehen vielfältige Analysemöglichkeiten für Restschmutzanalysen – nach ISO 16232 und VDA 19 – und Korngrößenanalysen – nach ASTM E1382 und DIN EN ISO 643 – die neben der automatischen Flächenmessung und -zählung zur Effizienzsteigerung der mikroskopischen Anwendung beitragen. Dabei verfügt das VHX-7000 über eine leicht zu bedienende Software, mit welcher auch Erstbenutzer intuitiv sicher umgehen können und sich benutzerunabhängig stets präzise Ergebnisse erzielen lassen. Die Fokusansicht-Kamera und ein XYZ-motorisierter Objekttisch sorgen für hohe Bedienerfreundlichkeit. Vielfältige Verstellmechanismen ermöglichen eine einfache Ausrichtung des Sichtfelds, sowie die Drehung und Bewegung der Neigungsachse. Die Flexibilität setzt sich darin fort, dass auch große Objekte auf einem 100 x 100 mm Objekttisch leicht mikroskopiert werden können und sich darüber hinaus Möglichkeiten zur Montage des Mikroskops an verstellbare Gelenkarme etc. bieten. So kann der Nutzer jeder Objektanforderung gerecht werden. Die Ergebnisse lassen sich leicht exportieren, mit Kollegen und Kunden teilen und mit wenigen Klicks in Dokumentationsvorlagen festhalten. Alle Digitalmikroskope von KEYENCE sind modulare Systeme, die es dem Nutzer ermöglichen, sich individuell das für ihn richtige Systempaket zu konfigurieren.

07.05.2019
Härteprüfung 4.0

Für die produktionsbegleitende Messung der Härte und Dicke von Plattenmaterial hat Bareiss zusammen mit einem OEM-Zulieferer den Dicke-Härte-Automat DHA 551 entwickelt, mit dem mehr als 150.000  Messungen pro Jahr möglich sind.

Zum Einsatz kommen jeweils fünf HPE III Automaten  und fünf Dickenmessgeräte, die von einem industrietauglichen Linearmotor automatisch an verschiedenen Stellen des Prüflings normgerecht abgesenkt werden. Dabei hat der Bediener die Auswahl zwischen verschiedenen Messmodi: nur Dickenmessung, nur Härteprüfung oder eine Kombination aus beiden Methoden. Zum Durchführen einer Messung legt der Bediener das Plattenmaterial in die Maschine ein und startet über einen Taster den Messvorgang. Das DHA 551  startet die Messung nur, wenn ein Sensor die eingelegte Probe erkannt hat. Durch die Konzeption der Anlage wird die Taktzeit vollautomatisch auf das jeweilige Minimum reduziert – unabhängig von der Probendicke und bei voller Normkonformität. Die Anlage reduziert die Verfahrgeschwindigkeit kurz vor dem Kontakt der Härteprüfgeräte auf 3,2 mm/s. Damit liegt die Taktzeit bei unter 10 s/Probe. Die Anzeige bzw. Auswertung der Daten erfolgt über einen IPC mit 15‘‘ Multitouch-Monitor. Eine farbliche Kennzeichnung der Messwerte zeigt dem Bediener unmittelbar nach Abschluss der Messung an, ob die gemessenen Werte innerhalb oder außerhalb der vorgesehenen Messtoleranzen liegen. Die Datenverwaltung erfolgt direkt über den Touchscreen oder alternativ von einem anderen Arbeitsplatz durch Anschluss an eine USB- oder Ethernet-Schnittstelle. Die eigens entwickelte Software ermöglicht das Anlegen von Aufträgen, Vorlagen, die Eingabe von Toleranzwerten für Härte und Dicke und die Auswertung, inkl. Ansicht aller ermittelten Messdaten. Durch den Einsatz eines DHA 551  kann eine lückenlose Qualitätsprüfung in der Produktion gewährleistet werden. Zusätzlich ergibt sich eine Zeitersparnis von bis zu 90% gegenüber der herkömmlichen Messung

Bareiss Prüfgerätebau GmbH, DHA 551.
Bareiss Prüfgerätebau GmbH, DHA 551.
06.03.2019
Effective Sealing and Peeling

A unique seal quality testing system  from Proseal enables food manufacturers and processors to determine the ideal seal and peel strength for individual products. 

The new ProTest solution allows users to create the best seal each time, combining effective protection of the contents with the right level of „peelability“ that ensures maximum consumer convenience. The compact and easy-to-use ProTest unit is an automated lid-peeling device that measures and reports the resistance offered by the film as it separates from the tray during the moment of lid peeling.  This provides the user with the relevant data to determine if the seal strength is the most user-friendly while remaining suitable for the product’s life-cycle. ProTest is capable of retaining, displaying and outputting test data, allowing the user to export the information.  Up to five test results can be compared at any one time.  The unit is flexible enough to handle the vast majority of trays currently used in the market with diagonal diameters from 25 mm up to 380 mm in any shape. In order for companies to fully understand the results generated by the ProTest unit, Proseal has established a set of „Peelability Metrics“ that explains the four different stages involved in removing a film from the tray – the initial separation of the film, the peeling along the straight edges, the traveling of the film over the corners, and the final draw of the film as it is completely separated from the tray.  ProTest is able to take into account the different levels of ‘weight draw’ required by the consumer at each stage, in order to assess the most appropriate seal strength required to effectively satisfy these different requirements.            

Proseal, ProTest.
Proseal, ProTest.
18.02.2019
Neues Dichtheitsprüfgerät angekündigt

Mit dem neuen CETATEST 825 stellt die CETA Testsysteme GmbH die vierte Generation der Differenzdruckprüfgeräte vor – als Variante der neuen Prüfgeräteserie CETATEST x25.

Als Nachfolger der x15-Serie bietet die x25-Serie verschiedene technische Neuerungen. Das Gerät in vier Höheneinheiten hat einen integrierten 7-Zoll-Touchscreen mit intuitiv bedienbarer, übersichtlicher Benutzeroberfläche. Dies erlaubt die Darstellung vielfältiger Informationen (z.B. Messkurvendarstellung, Histogramme). Die Bedienung ist sowohl über den Touchscreen als auch über einen Dual-Jog-Dial möglich. Separate Start- / Stopp-Tasten gewährleisten die Bediensicherheit auch in rauer Industrieumgebung. Eine Variante mit abgesetztem Bedienpanel für die Integration in einen Prüfstand ist in Vorbereitung. Durch die Kombination der Vorteile eines echtzeitfähigen Micro-Controller-Systems zur Messwertverarbeitung und einer Industrie-PC-Architektur ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, die Funktionalität des Geräts zu erweitern. So lassen sich z.B. zusätzliche Prüfphasen flexibel konfigurieren. Die Einbindung externer Sensoren (z.B. Temperatursensoren) erlaubt die ereignisgesteuerte Anpassung des Prüfprozesses. Anwenderorientierte Funktionalitäten unterstützen die Einrichtung des Prüfgeräts (u.a. Umstellung auf andere Messeinheiten). Der Ringspeicher ermöglicht das Abspeichern von mehr als 1 Million Messwerten. Es sind insgesamt 256 Prüfprogramme verfügbar. Die Pneumatik wurde strömungsoptimiert und das Eigenvolumen des Messkreises deutlich reduziert. Integrierte Sicherheitsfunktionen dienen der Erkennung von internen Systemfehlern. Neben den üblichen Industrieschnittstellen gibt es vielfältige bidirektionale, drahtlose Anbindungen (Bluetooth, WLAN, NFC). In Kürze wird eine CETA-App für Tablets / Smartphones verfügbar sein. Die x25-Serie wird vollständig Schnittstellen-kompatibel zur x15-Serie sein. Auch die Applikationssoftware „CETA Soft 2G“ lässt sich mit der neuen Geräteserie nutzen. Die x25-Serie ist vorbereitet auf Anforderungen nach Industrie 4.0. Wie schon bei der Vorgängerserie werden alle Dichtheitsprüfgeräte der CETATEST x25-Serie mit einem DAkkS-Kalibrierschein und drei Jahren Gewährleistung ausgeliefert. Das CETATEST 825 wird im 4. Quartal 2019 verfügbar sein.

CETA Testsysteme GmbH, CETATEST 825.
CETA Testsysteme GmbH, CETATEST 825.
14.02.2019
Ziel: Prüfsystem für thermoplastischen 3D-Druck

Im Projekt "AddiLine" qualifizieren die HOYER MONTAGETECHNIK GmbH, VERMES Microdispensing GmbH, Thomas Werner Industrielle Elektronik e. Kfm, viimagic GmbH und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS neben einer Kontrolle der Materialabgabe beim Drucken die Laser-Speckle-Photometrie für die Überwachung des „Thermoplastischen 3D-Drucks“. 

Ein neues additives Verfahren ist der am Fraunhofer IKTS entwickelte „Thermoplastische 3D-Druck“ (T3DP), mit dem auch Keramiken und Hartmetalle verdruckt werden können. Für eine hohe Prozessstabilität und Qualität der Bauteile wird eine Inline-Prozesskontrolle benötigt. Bisherige Lösungen produzieren zu hohe Datenmengen, deren Auswertung viel Zeit in Anspruch nimmt, oder sie sind für das begrenzte Platzangebot im Drucker zu groß. Zudem können sie keine definierten Materialparameter (z.B. Porosität oder Defekte) prüfen, auf die der Fertigungsprozess abgestimmt werden muss. Ziel des Projekts „AddiLine“ ist die Entwicklung eines Mess-Systems mit zwei Komponenten. Die erste Komponente überwacht mittels Lichtschranke, ob das zu verdruckende Material den Drucker tatsächlich verlässt. Dies ist Voraussetzung für eine korrekte Anbindung der Materialtropfen untereinander, sodass keine Lufteinschlüsse entstehen. Die zweite Komponente, die integrierte Laser-Speckle-Photometrie (LSP), prüft berührungslos die vorher festgelegten Parameter der entstehenden Struktur in Echtzeit. Die zu entwickelnde berührungslose Prüftechnik soll als kostengünstiges System mit flexiblem und robustem optischen Aufbau realisiert werden. Um dessen Einsatz unter Produktionsbedingungen zu testen, wird das modulare System mit beiden Komponenten in eine T3DP-Anlage integriert. Der Anlagendemonstrator bildet so die Grundlage für eine völlig neuartige additive Fertigungstechnologie, die die Herstellung für ein breites Materialspektrum von hochwertigen Single- und Multimaterial-Bauteilen ermöglicht. Das Projekt »Laser-gestützte Inline-Überwachung der additiven Fertigung von Keramiken und Hartmetallen« läuft bis zum Frühjahr 2021 und wird innerhalb der Fördermaßnahme „Photonik für die flexible, vernetzte Produktion – Optische Sensorik“ im Rahmen des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. 

IKTS, AddiLine.
IKTS, AddiLine.
10.09.2018
Flexible Schnüffellecksuche mit Helium oder Formiergas

Auf der Motek stellt die Inficon GmbH den neuen Schnüffellecksucher XL3000flex vor. Das Gerät weist das Leck mit Formiergas (95 % Stickstoff und 5 % Wasserstoff) genauso exakt nach wie mit Helium.

Mit beiden Prüfgasen liegt die kleinste nachweisbare Leckrate bei 1∙10-7  mbar∙l/s. Durch den neuen flexiblen Schnüffellecksucher können Anwender also immer das Prüfgas nutzen, das für sie am einfachsten und zu den niedrigsten Kosten beschaffbar ist. Zudem wurde das Gerät mit der Inficon High Flow Technologie ausgestattet. Es arbeitet mit einem Gasfluss von 3000 sccm. Darum lässt sich die Schnüffelspitze sogar in einiger Entfernung und mit höherer Geschwindigkeit über das Prüfteil führen. Der Vorteil: So erzielen auch unerfahrene Bediener mit dem XL3000flex zuverlässige Ergebnisse. Ein weiterer Vorzug des hohen Gasflusses ist es, dass erst so eine automatische, dynamische Schnüffellecksuche per Roboterarm möglich wird. Um den Bediener im manuellen Lecksuchprozess optimal zu unterstützen, hat man das System mit vier redundanten Alarmen für gleich drei verschiedene Sinne ausgestattet: Gehör, Tastsinn und Augen. Detektiert der XL3000flex ein Leck, dessen Größe die Grenzleckrate übersteigt, die für die Prüfung definiert wurde, triggert dies Audioalarme im Basisgerät und im Handgriff der Schnüffelspitze. Gleichzeitig beginnen LEDs in der Schnüffelspitze zu blinken, das Display im Handgriff wechselt die Farbe von Grün zu Rot, und der Handgriff selbst beginnt zu vibrieren. Für den Audioalarm sind sogar verschiedene Signaltöne einstellbar, um Verwechslungen mit benachbarten Schnüffellecksuchstationen zu vermeiden. Durch Feldbus-Schnittstellen lässt sich das neue Gerät in industrielle Applikationen, wie etwa eine statistische Prozesskontrolle, integrieren. Auch eine Anbindung an übergeordnete Qualitätssysteme wird so möglich. Nicht zuletzt gestatten es die Feldbus-Schnittstellen, mit dem XL3000flex eine automatisierte Schnüffellecksuche zu realisieren. Bei solch einem dynamischen Roboterschnüffeln bewegt ein Roboterarm die Schnüffelspitze über die zu prüfenden Teile. Auch für dieses Einsatzszenario ist die Inficon High Flow Technologie unverzichtbar. Denn die Schnüffelsonde braucht beim Roboterschnüffeln einen gewissen Sicherheitsabstand zur Oberfläche des Prüfteils, schon um etwaige Bauteiltoleranzen auszugleichen.

Motek (parallel zur Bondexpo): Halle 3, Stand 3321

Inficon GmbH, XL3000flex.
Inficon GmbH, XL3000flex.
09.08.2018
Industrie 4.0-ready

Mit einer Vielzahl von industriellen Schnittstellen zur Einbindung in die Fabrikautomation bieten die CETA-Prüfgeräte die Voraussetzungen für die Integration in Industrie 4.0-Konzepte.

Standardmäßig sind digitale I/O, RS-232 und USB-Host integriert. Optional sind die wichtigsten Industrie-Schnittstellen, wie Profibus, Profinet, Ethernet und EtherCAT verfügbar. Die Bidirektionalität der Schnittstellen ermöglicht die flexible Parametrierung der Prüfgeräte. Damit ergibt sich eine deutliche Erweiterung der Anzahl der Prüfprogramme, wenn der Parametersatz beim Wechsel des zu prüfenden Produktes entsprechend neu eingespielt wird. CETA unterstützt die Anwender zudem durch die Bereitstellung einer Funktionsbibliothek zur einfachen Anbindung per RS-232, USB und Ethernet und die entsprechenden technischen Dokumentationen der Industrieschnittstellen. Mit der auf Anfrage kostenfrei erhältlichen Applikationssoftware CETA Soft 2G wird die Aufzeichnung von Messergebnissen, Messreihen und Messkurven in Echtzeit sowie der Applikationssupport ermöglicht. Durch den Einsatz einer Remote-Desktop- Software kann auch „aus der Ferne“ auf den Rechner zugegriffen werden, auf dem CETA Soft 2G läuft. Ein Bluetooth-Modul ermöglicht den Wireless-Betrieb der Prüfgeräte unter Einsatz der Applikationssoftware CETA Soft 2G. So lässt sich das Gerät bequem drahtlos fernsteuern. Zudem wird eine Vielzahl von Zubehörprodukten angeboten, wie z.B. ein Schnittstellenkonverter von Ethernet auf RS-232 (zur Einbindung in Netzwerke); ein RS-232-Protokollkonverter ermöglicht den Austausch der Vorgängerserie CETATEST x10 gegen die aktuelle Prüfgeräteserie CETATEST x15. Zudem ist der Austausch von Fremdgeräten durch Anpassung des Protokollkonverters möglich. Durch die Anbindung an das Produktionsnetzwerk bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten der Prozessüberwachung. Der Datentransfer in die digitale Produktbegleitkarte, die Vernetzung mit weltweitem Zugriff auf die Prüfgeräte und Messergebnisse, die Übertragung der Produktionsdaten und der Prüfergebnisse in die Blockchain-Datenstruktur sind nur einige aus einer Vielzahl von Anwendungsbeispielen zur Nutzung der Schnittstellen.

Motek 2018 (Parallelveranstaltung zur Bondexpo): Halle 3, Stand 3320

CETA Testsysteme GmbH, Industrie 4.0-Integration.
CETA Testsysteme GmbH, Industrie 4.0-Integration.
08.08.2018
Leckagen in Druckluft- oder Vakuumsystemen erkennen

Der TKSU 10 von SKF nutzt einen Ultraschallsensor, um undichte Stellen in Druckluft- oder Vakuumsystemen zu orten und eignet sich auch für den Einsatz in geräuschvollen industriellen Umgebungen.

Er lässt sich intuitiv bedienen und verfügt über eine komfortable LED-Anzeige, die es dem Anwender erleichtert, das Leck zu finden und dessen Größe zu ermitteln. Zum Lieferumfang gehören ein Headset mit Nackenbügel, wodurch sich der Kopfhörer auch bequem unter einem Schutzhelm tragen lässt, und eine flexible Sonde, mit deren Hilfe Anwender schwer zugängliche Stellen erreichen können. Die erforderlichen Batterien, ein USB-Kabel und ein Tragekoffer vervollständigen den Lieferumfang.

SKF GmbH, TKSU 10.
SKF GmbH, TKSU 10.
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