Aktuelles / Entwicklungen - Maschinen und Anlagen

29.08.2017
Kompaktdosierzelle für effizientes Dichten, Kleben und Vergießen

Die Misch- und Dosieranlage CN-CNC800, die RAMPF Production Systems auf der Bondexpo zeigt,  ist eine Lösung für Anwender, die einen kompakten Maschinenaufbau benötigen und keine Kompromisse in der Steuerungstechnik eingehen möchten.

Die Anlage verfügt über eine integrierte Materialaufbereitung und kann mit Kolben- oder Zahnradpumpen ausgestattet werden. Für die modulare Steuerung stehen eine CNC Siemens-Sinumerik-Steuerung sowie Beckhoff-Steuerungstechnologie zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil ist die integrierte Prozessüberwachung zur Kontrolle von Drücken, Füllständen und Drehzahlen. Die DC-CNC800 kann mit einem HD-Spülmittelrückführsystem oder HD-Wasserspülung, anwendungsabhängigen Automatisierungseinrichtungen sowie dem Mischsystem MS-C für Dosierleistungen ab 0,1 g/s ausgestattet werden. Weitere Features sind standardisierte Bedienkonzepte für Schiebetisch, Rundschaltteller und Bandzuführung sowie Vakuumfasspressen für Gapfiller. Die großen Tanks ermöglichen, dass Kleingebinde komplett in einem Vorgang umgefüllt werden können. Die DC-CNC800 wird auch in der Elektroindustrie eingesetzt, wo sie höchste Prozesssicherheit beim Auftragen von hochgefüllten Materialien zur Wärmeableitung an elektronische Baugruppen garantiert. Das Unternehmen zeigt zudem die Automatisierung von Produktionsanlagen mit integrierter Dosiertechnik. Durch die Verbindung von Prozess- und Automatisierungs-Know-how entsteht maximaler Kundennutzen. Die Automatisierungskompetenz des Unternehmens umfasst u.a. Handling und Robotik, Bauteiltransport, Steuerungstechnik, Erfassung aller Prozessparameter mit MES-Anbindung sowie Wärmebehandlung.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6404

RAMPF Holding GmbH & Co. KG, CN-CNC800.
23.08.2017
Maßgeschneiderte hochintegrierte Fertigungslösungen

Auf der Fakuma 2017 zeigt ENGEL hochintegrierte Fertigungslösungen – maßgeschneidert auf die spezifischen Anforderungen der unterschiedlichen Anwenderbranchen. Dazu zählen u.a. die vollelektrische e-mac Spritzgießmaschine in einer neuen Schließkraftklasse, das erste clearmelt Bauteil fürs Exterieur und eine noch höhere Präzision für die LSR-Verarbeitung.

Auf einer ENGEL e-mac 940/280 werden anspruchsvolle Steckergehäuse für Fahrzeugtüren produziert. War die e-mac Baureihe bis dato mit Schließkräften bis 1800 kN verfügbar, erweitert man die Baureihe jetzt um eine 2800-kN-Version. Kennzeichen der  e-mac Maschinen sind Schnelligkeit, Präzision, ein energieeffizienter Betrieb bei hoher Flexibilität. Mit der Herstellung von 40-poligen Steckergehäusen aus glasfaserverstärktem PBT zeigt man, wie sich höchste Anforderungen an die Präzision und Wirtschaftlichkeit vereinen lassen. Aufgrund der sehr filigranen Struktur im Inneren der Steckergehäuse entscheidet in diesem Marktsegment die Präzision des Spritzgießprozesses über die Wettbewerbsfähigkeit des Produzenten. In mehreren nachfolgenden Prozessschritten werden die Steckergehäuse mit Stabilisatoreinsätzen, Dichtungen und den Kontakten bestückt und laserbeschriftet. Unsauber ausgespritzte Bereiche oder Verzug stören die automatisierte Montage und können zu einem Produktionsstopp führen. Da die Spritzfehler zum Teil erst gegen Ende der Prozesskette erkannt werden, verteuert sich zudem der Ausschuss. Um dies zu verhindern, stellt die e-mac Maschine sicher, dass auch über lange Fließwege sehr dünnwandige Bereiche zuverlässig gefüllt werden. Mit den intelligenten Assistenzsystemen aus dem inject 4.0 Programm sind die e‑-mac Maschinen auch für Prozessschwankungen durch externe Einflüsse gewappnet. Gleich drei iQ -Produkte sind auf der Messemaschine installiert: iQ weight control, das das eingespritzte Schmelzevolumen über den gesamten Spritzgießprozess konstant hält und damit Schwankungen in den Umgebungsbedingungen und im Rohmaterial ausgleicht, iQ clamp control, das auf Basis der Werkzeugatmung die optimale Schließkraft ermittelt und automatisch anpasst, und das neue iQ flow control für die bedarfsgerechte Regelung der Werkzeugtemperierung. Die Verarbeitung von Flüssigsilikon (LSR) im Spritzguss schöpft das Effizienzpotenzial der holmlosen ENGEL victory Maschinen aus. Vor allem die konstruktiv bedingte sehr hohe Prozesskonstanz leistet einen wichtigen Beitrag. So sorgt der patentierte Force-Divider dafür, dass die bewegliche Aufspannplatte während des Schließkraftaufbaus dem Werkzeug exakt folgt und die Schließkraft gleichmäßig über die Aufspannfläche verteilt wird. Auf diese Weise werden sowohl die außen- als auch die innenliegenden Kavitäten mit exakt gleicher Kraft zugehalten, was eine gleichmäßige Stauchung des Werkzeugs sicherstellt und zu einer konstant hohen Teilequalität führt. Die gratarme, abfallfreie, nacharbeitsfreie und vollautomatisierte Verarbeitung ist die Voraussetzung, Hightech-Produkte aus Flüssigsilikon wirtschaftlich herzustellen. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt man mit der Herstellung von Entlüftungsventilen für Getränkeflaschen auf einer ENGEL victory 860/160 Spritzgießmaschine. Die im Durchmesser ca. 50 mm großen Entlüftungsventile weisen eine geometrisch komplexe Struktur mit wechselnden Wanddicken auf. Um auch bei Schwankungen im Rohmaterial die Kavitäten zuverlässig zu füllen, kommt die Software iQ weight control zum Einsatz, die ENGEL jetzt auch für Spritzgießmaschinen mit hydraulischen Spritzeinheiten anbietet. Erstmalig wird hier eine victory Maschine mit einem Spritzaggregat der neuen Generation präsentiert. Auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen seiner Spritzgießmaschinen hatte das Unternehmen im Herbst vergangenen Jahres die Größen der hydraulischen Spritzeinheiten neu gegliedert und die Leistungsdaten, wie Einspritzdruck, Einspritzgeschwindigkeit und Plastifizierleistung, weiter optimiert. ENGEL präsentiert die Verarbeitung von LSR gemeinsam mit seinem Partner Elmet Elastomere Produktions- und-Dienstleistungs-GmbH (Oftering, Österreich). Von Elmet kommen in dieser Anwendung die LSR-Dosieranlage vom Typ OP 5000P, das 16-fach-Werkzeug mit Kaltkanal und die Entformvorrichtung. Das Teilehandling übernimmt ein viper 40 Roboter aus dem Linearroboterprogramm von ENGEL.

Fakuma: Halle A5 Stand 5.204

ENGEL AUSTRIA GmbH, vollelektrische e-mac Spritzgießmaschine.
23.08.2017
Lupenrein bis hochglänzend

Auf der Fakuma zeigt KraussMaffei Lösungen vom Verpackungsprodukt bis hin zu besonderen Verfahren wie Silikonverarbeitung oder Gestaltung anspruchsvoller Oberflächen. Mit den Maschinen in den Schließkraftgrößen von 500 bis 2.000 kN zeigt man, wie flexibel sich die vollelektrische PX- als auch die hydraulische CX-Baureihe an die jeweiligen Anforderungen anpasst. Premiere feiern die neuen linearen LRX-Kleinroboter.

Die neue PX-Baureihe vereint die Vorteile einer vollelektrischen Spritzgießmaschine mit maximaler Modularität. Auf der Fakuma werden mit einer PX 50-180 SilcoSet transparente Streulinsen (Fresnel-Linsen) aus Silikon hergestellt. Dieser Werkstoff ist anspruchsvoll, denn Silikon oder auch LSR (Liquid Silicone Rubber) ist ein extrem niedrigviskoses, insbesondere hochtransparentes Silikon und erfordert daher eine hohe Präzision beim Einspritzen. Dank der hochfeinen Abformgenauigkeit ist der Facettenschliff so hochauflösend, dass auf der Linse keine Strukturen sichtbar sind, sie sind quasi lupenrein. Bei dieser Anwendung zeichnet sich das modulare Konzept der neuen PX-Baureihe aus. So kombiniert die PX 50-180 SilcoSet auf der Fakuma die hydraulische Düsenanlagekraft mit einer elektrischen Einspritzeinheit. Das Ergebnis ist eine besonders hohe Präzision. Die Verbindung Maschine zu Werkzeug ist dicht, die Produktion ist leckagefrei. Spezielle Schneckenabdichtungen am Schaft unterstützen dies. Die federbelastete Rückstromsperre der Schnecke garantiert zudem ein sichereres Schließverhalten bei der Verarbeitung des dünnflüssigen Materials. Eine besondere Aufgabe bei dieser Anwendung übernimmt die APC plus Funktion. Sie gleicht die üblichen Chargenschwankungen bei der Verarbeitung von LSR aus. APC plus erfasst bereits während des laufenden Prozesses die Viskosität des Werkstoffs und korrigiert bereits im Schuss das Füllvolumen. Mit einer PX 160-540 wird mehr Tempo bei dünnwandigen Verschlüssen demonstriert. Dünnwandteile brauchen Power beim Einspritzen. Die PX 160-540, auf der während der Fakuma Flip-Tops Typ Fontane gefertigt werden, verfügt deshalb über eine erhöhte Einspritzgeschwindigkeit von 270 mm/s. Die Verschlusskappen aus PP haben einen Durchmesser von 28 mm und sind mit Kurzgewinde 1881 ausgeführt und stellen eine klassische Verpackungsanwendung dar. Bei den hohen Ausbringungsmengen in diesem Bereich sind besonders kurze Zykluszeiten gefordert. Die PX 160 ist mit Geschwindigkeits-Optionen ausgestattet: schnelleres Einspritzen, schnelleres Auswerfen, erhöhtes Drehmoment und schnellere Düsenbewegung. Die kompakte Automation mit Linearroboter LRX 100 entnimmt die Deckel aus dem Werkzeug und legt sie in eine integrierte Automationseinheit ab, in der sie verschlossen werden. Das spart in Summe Zeit und Platz gegenüber marktbekannten Lösungen wie dem Inmold-Closing und separatem Verdeckelungsprozess. Der LRX 100 gehört zur neuen Generation der Linear-Kleinroboter, die sich durch ein neues progressives Design mit dezentralem Schaltschrankkonzept und freistehender X-Achse auszeichnen. Sie bieten eine hohe Flexibilität bei der einfachen Nachrüstung von Sensorik oder der Erweiterung von Medienkreisen. Zahnstangenantriebe anstelle von Zahnriemen bewirken zudem eine hohe Präzision bei schnellen Bewegungen in allen Achsen. Ein überarbeitetes Thermo- und Schutzkonzept für die Elektronikkomponenten mit Schutzklasse IP54 rundet das neue Konzept ab und bietet eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit. Der Entnahmegreifer ist 3D-gedruckt und damit leicht und konstruktionsoptimiert. Wie sich mit der induktiven DMH-Technologie (Dynamic Mold Heating) beeindruckende Oberflächeneffekte ohne zusätzliche Nacharbeitung erzielen lassen, wird in Zusammenarbeit mit dem Partner Roctool (HD plastics) gezeigt: So entstehen auf einer CX 200 in einem 16-Fach-Werkzeug 16 unterschiedliche Oberflächen und damit Designvarianten eines Kunststoffgehäuses für eine Spielekonsole.

Fakuma: Halle 7, Stand 7308

KraussMaffei AG, PX-Baureihe.
23.08.2017
Dichtemessung per Kalibrierung

Mit dem preeflow eco-PEN von ViscoTec ist es möglich, eine Dichtemessung über die Kalibrierung durchzuführen. Präzise Angaben zu den Materialeigenschaften sind unerlässlich für die Dosiergenauigkeit. Dennoch stehen nicht immer alle Daten zur Verfügung. Häufig betrifft dies die Dichte des Mediums. Für die volumetrische Dosierung ist die Dichte jedoch eine wichtige Größe und nicht ohne Grund ist eine Kalibrierung des Dispensers bei Inbetriebnahme für ein perfektes Dosierergebnis unumgänglich.

Die Basiseinstellung der preeflow-Steuerungen basiert auf der Dichte von Wasser. Kalibriert man zunächst gemäß der Betriebsanleitung in der Voreinstellung (Wasser) und kontrolliert danach die Dosiermenge mit einer Hochpräzisionswaage, wird ein definiertes Gewicht aufgezeigt. Wechselt man nun auf das unbekannte Medium und führt erneut eine Kalibrierung durch – ohne die für Wasser gesetzte Dichte zu verändern – erhält man ein abweichendes Gewicht mit bekanntem Volumen. Über die Formel zur Dichteberechnung (ρ=m/V) lässt sich so die Dichte herausfinden. Für den Dosierprozess muss die Steuerung mit der bekannten „neuen“ Dichte noch einmal kalibriert werden. Einer präzisen und perfekten Dosierung, auch im Mikroliterbereich, steht dann nichts mehr im Wege.

ViscoTec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH, preeflow eco-PEN.
23.08.2017
Dosieranlagen-Portfolio mit erweiterten Möglichkeiten

Auf der Bondexpo stellt Nordson Sealant Equipment sein neues Produktportfolio an Dosiersystemen vor, das die bisherigen Dosieranlagen-Lösungen erweitert und vielfache Möglichkeiten bietet – von großvolumigen Dosierern bis hin zu automatisierten und präzisen Applikationen.

Das erweiterte Produktprogramm bietet eine breitere Palette an Funktionalitäten in der Materialzuführung, Automatisierung und Präzisionsdosierung für eine Vielzahl von Materialien und Anwendungen. Das Mess-, Misch- und Dosiergerät Pro-Meter®  V2K ist ein präzises, kompaktes und kosteneffizientes 2K-Tischgerät mit Mischungsverhältnissen von 1:1 bis 20:1. Die Verdrängerpumpen-Technologie ermöglicht eine Materialdosierung im vom Hersteller vorgegebenen exakten Mischungsverhältnis, welches die höchsten Genauigkeits-Anforderungen bietet. Und das immer wieder aufs Neue. Pro-Meter V2K ist darüber hinaus ideal für gefüllte und abrasive Materialien geeignet. Die Pro-Meter®  2K Serie besteht aus verschieden angetriebenen Dosiergeräten und ist speziell für präzise 2K Applikationen entwickelt. Diese Systeme kommen zum Einsatz, wenn das Aussehen und die Konsistenz der Raupen – bedingt durch die Raupen-Form sowie Mischungsverhältnis auf dem Bauteil ­ für die Produktqualität und Funktionen wichtig sind. Die Dosiergeräte sind verfügbar in den Antrieben Luft-über-Öl, Servo und Doppel-Servo. Der Rhino®  Fassentleerer fördert hochviskose Raumtemperaturklebstoffe und Dichtmittel in einer Vielzahl an Applikationsanwendungen. Die robusten, mechanischen Komponenten und einfache Steuerungslogik gewährleisten eine hohe Langlebigkeit und vereinfachen Wartungen. Das Tischgerät „Ventilserie XYZ Roboter“, speziell adaptiert für die Sealant Equipment Ventilserie mit 10 kg Tragkraft, wurde für die einfache Automatisierung, für Wiederholgenauigkeit und Präzision bei der Verwendung für verschiedene Applikationen entwickelt. 

Bondexpo, Halle 6, Stand 6435

Nordson Deutschland GmbH, Dosieranlagen-Portfolio.
23.08.2017
Bis zu 90% weniger Materialausschuss pro Kartuschenwechsel

Für Dosieranwendungen mit hochviskosen Materialien und niedrigem Medienverbrauch hat Scheugenpflug die Materialfördereinheit A90 C weiterentwickelt: Sie sorgt nicht nur für eine prozesssichere und störungsfreie Förderung des Vergussmaterials von der Kartusche zum Dosierer.

Per Vakuumandocken lässt sich auch der Materialausschuss pro Kartuschenwechsel deutlich reduzieren. Auf der diesjährigen Bondexpo wird die A90 CV in Kombination mit der Scheugenpflug-DispensingCell vorgestellt, einer neuen Plug-and-Produce-Lösung für anspruchsvolle Wärmemanagement-Anwendungen. Bei Dicht- und Wärmemanagement-Aufgaben mit niedrigem Medienverbrauch erfolgt die Materialversorgung häufig über handelsübliche Kartuschen. Hier werden Fördersysteme benötigt, die – auch bei kleineren Volumina – eine schonende und gleichmäßige Materialförderung zum Dosiersystem sicherstellen. Die A90 CV sorgt nicht nur für eine sichere und störungsfreie Förderung der hochviskosen Medien zum Dosierer, sondern verfügt zusätzlich über die neue Funktion des Vakuumandockens. Diese ermöglicht erstmals eine automatisierte Entlüftung beim Kartuschenwechsel und somit ein absolut blasenfreies Andocken der Materialkartusche an das Fördersystem. Bislang wurde die neue Kartusche manuell entlüftet, d.h. der damit einhergehende Materialverlust hing von der Erfahrung bzw. Routine des jeweiligen Anlagenbedieners ab. Da dieser Prozess beim Vakuumandocken automatisiert erfolgt, lässt sich der Ausschuss pro Kartuschenwechsel nun deutlich reduzieren. Neben absoluter Prozesssicherheit profitieren Anwender damit von deutlichen Kosteneinsparungen – vor allem bei sehr teuren Vergussmaterialien. Die patentierte Andockhülse mit Filtereinsatz funktioniert denkbar einfach: Die Hülse wird manuell auf die volle Materialkartusche aufgesteckt und diese anschließend in der Kartuschenhalterung der  A90 CV platziert. Mittels eines Ejektors wird in der Andockhülse entlüftet. Der integrierte Filtereinsatz verhindert dabei, dass Vergussmedium in die Ejektorleitungen gelangt. Für hohe Benutzerfreundlichkeit sorgen zusätzliche Funktionen in der Anlagensteuerung, die den Bediener bei einem schnellen und fehlerfreien Kartuschenwechsel unterstützen. 

Bondexpo: Halle 6, Stand 6508

Scheugenpflug AG, Materialfördereinheit A90 C.
23.08.2017
Einstieg in den Verguss

Für die blasenfreie Förderung pastöser, ungefüllter Vergussmedien aus 20-l-Standardgebinden bietet Scheugenpflug mit der A220 Basic eine Einstiegslösung an. Die kompakte Anlage unterstützt den Anwender bei einem fehlerfreien und schnellen Förderprozess und bietet eine einfache Bedienung und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vom Kleben über Dam and Fill-Anwendungen bis hin zum Auftrag von Flüssigdichtungen: Es gibt zahlreiche Anwendungen, in denen sehr pastöse Vergussmaterialien verwendet werden. In industriellen Produktionsprozessen sind diese Medien aufgrund ihrer hohen Viskosität allerdings häufig eine Herausforderung. Hier muss auf eine angepasste Anlagentechnik geachtet werden, um optimale Vergussergebnisse zu erreichen und Stillstände zu vermeiden. Die Funktionen der A220 Basic sind rein auf die Sicherstellung einer stabilen und prozesssicheren Materialförderung ausgerichtet. Das Andocken der Pumpe an das 20-l-Standardgebinde erfolgt manuell über eine Zweihandschaltung und lässt sich mittels Sichtprüfung über ein Manometer überwachen. Für einen sauberen und blasenfreien Andockvorgang sorgt dabei die patentierte Vakuumfassfolgeplatte. Sie besteht aus Polypropylen (PP) und wird nach dem Förderprozess zusammen mit dem leeren Gebinde entsorgt, was die Verschleppung von Materialresten verhindert. Die integrierte Schöpfkolbenpumpe stellt eine zuverlässige, kontinuierliche Materialversorgung sicher, da sowohl beim Auf- als auch beim Abwärtshub gefördert wird. Die A220 Basic verfügt über eine Füllstandsüberwachung und eine elektropneumatische Druckregelung, die ein aufwändiges Nachregulieren des Förderdrucks durch den Anlagenbediener überflüssig macht. Beides trägt zur hohen Prozesssicherheit der neuen Fördereinheit bei. Die Steuerung erfolgt über die Scheugenpflug SCP200, die die Überwachungs-, Wartungs- und Analyseaufgaben vereinfacht und den Bediener bei einem wirtschaftlichen und fehlerfreien Förderprozess unterstützt.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6508

Scheugenpflug AG, A220 Basic.
23.08.2017
Optimierte Simulation

Auf der Fakuma 2017 stellt die SIGMA Engineering GmbH das neue Release SIGMASOFT®  v5.2 vor, das eine virtuelle, vollautomatische Optimierung beinhaltet. Zusammen mit der ebenfalls neuen virtuellen DoE ist die Autonomous Optimization eine konsequente Weiterentwicklung der SIGMASOFT®  Virtual Molding Technologie, um den Anforderungen moderner Spritzgießanwendungen gerecht zu werden.

Die Spritzgießverarbeitung befindet sich im Wandel. Der konventionelle Lösungsansatz von Trial-and-Error oder die Entscheidungsfindung rein basierend auf der Erfahrung Einzelner reichen nicht länger aus, um sowohl die Anforderungen an die Bauteilqualität als auch die Entwicklungstermine einzuhalten. Autonomous Optimization bietet hier einen neuen Ansatz:  Verarbeiter können ein bestimmtes Ergebnis einfordern und SIGMASOFT®  findet dann automatisch den besten Prozess, um dieses Ergebnis zu erreichen. Dazu kann man sich folgendes Szenario vorstellen: Man steht am Beginn eines neuen Projektes, ein Bauteil soll mit verschiedenen Komponenten montiert werden, weshalb alle Dimensionen in engen Toleranzen eingehalten werden müssen. Beim konventionellen Vorgehen würden Bauteil und Werkzeug basierend auf vorhergehenden Erfahrungen designt, das Werkzeug gebaut und abschließend in Maschinenversuchen versucht, die geforderten Maße zu treffen. Bei diesem Vorgehen kann viel schiefgehen. Die Zeit, das Prozessfenster an der Maschine zu finden, ist deshalb üblicherweise kurz und der Druck hoch. Im besten Fall werden schließlich Teile in der gewünschten Qualität produziert, doch der Prozess ist weder hinsichtlich Ressourcen wie dem Energieverbrauch noch hinsichtlich der Zykluszeit optimiert. Anders bei dem neuen Ansatz: Schon während der Auslegung von Bauteil und Werkzeug können alle Modifikationen an einer virtuellen Spritzgießmaschine getestet werden. Und dank Autonomous Optimization kann diese virtuelle Spritzgießmaschine selbstständig eine Lösung für eine Fragestellung finden. So ist es z.B. möglich, einen minimalen Bauteilverzug zu fordern und die Maschine wählt selbstständig die richtigen Einstellungen.

Fakuma: Halle A5, Stand 5105

Sigma Engineering GmbH, SIGMASOFT® v5.2.
09.08.2017
Neue LSR-Dosierpumpe

Auf der Fakuma zeigt DOPAG erstmals die neue LSR-Dosierpumpe „silcomix“. Die LSR-Technologie, die auf dem DOPAG-Messestand in einer laufenden Produktion zu sehen sein wird, realisierte man gemeinsam mit dem Spritzgussmaschinenbauer Wittmann Battenfeld sowie dem Materialhersteller Wacker Chemie und dem Formenbauer EMDE

Die neue silcomix des Typs PE200/20 bietet dank breiter Einsatzmöglichkeiten eine zuverlässige Produktion in allen Bereichen. Alle auf dem Markt erhältlichen LSR-Materialien – von extrem niederviskos über mittel- bis hin zu hochviskos – verarbeitet sie kontinuierlich und präzise. Ausgestattet ist die Dosierpumpe mit einer neuen Mischeinheit sowie SWIPSYNC-Technologie. Hierbei ermöglichen die servoelektrischen Antriebe eine synchrone Umschaltung der Kolben-Dosierpumpen. Dies geschieht unabhängig von der aktuellen Position des jeweiligen Pumpenkolbens und verhindert Mischungsverhältnis-Verschiebungen durch unterschiedlich gelagerte Umschaltpunkte. Die Volumenströme werden automatisch angepasst und die Fässer gleichmäßig entleert, die Materialrestmenge liegt < 1%. Gleichzeitig minimiert bzw. verkürzt eine spezielle Regelung der Servoantriebe das Einbrechen des Drucks und somit des Volumenstroms. Innerhalb der vorgegebenen Toleranzen bleibt das Mischungsverhältnis während des Spritzgussprozesses  gleich – sowohl bei kleinen als auch bei größeren Schussmengen.

Somit kann der Flüssigkunststoff optimal gefördert und zu einem qualitativ hochwertigen Endprodukt verarbeitet werden.  Die neuentwickelte Mischeinheit bietet dem Anwender durch ihr kompaktes Design (Stellfläche 1,3 m2)ein einfaches und schnelles Handling mit erweiterten Funktionen. Eine integrierte Snuff-Back-Funktion schließt das Ventil gegen die Flussrichtung. Der Materialaustrag erfolgt somit sorgfältig. Die neue Mischeinheit ist zudem durchgängig temperierbar, werkzeugfreie Wartungsintervalle bieten einen erhöhten Komfort. Dank des modularen Aufbaus lässt sie sich auf verschiedenste Anwendungen optimal abstimmen. Eine Gebinde-Einrollvorrichtung und vorinstallierte Prozessschnittstellen zum Spritzgussautomaten bieten eine hohe Bedienfreundlichkeit. Zudem führen automatische Entlüftungsfunktionen für Folgeplatten und Pumpen sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung am Touch-Display zu einer wesentlichen Optimierung der Rüstzeiten.

Eine weitere Live-Produktion von LSR-Produkten mit der neuen silcomix können Messebesucher zudem am Stand des Spritzgießanlagenherstellers KraussMaffei erleben.

Fakuma: Halle B5, Stand 5.315

DOPAG,  LSR-Dosierpumpe „silcomix“ (Mittwoch, 09. August 2017)
25.07.2017

Das neue Klebstoff-Dosiersystem „a.tron“ der NIMAK GmbH bietet Anwendern deutliche Einsparungen, die u.a. aus einem neuen Klebesteuerungskonzept resultieren. Da die Intelligenz der Anlage zum Teil in den Dosierer integriert ist, entfällt ein kompletter Dosierschaltschrank. Auch der Aufwand für die Verdrahtung ist geringer, da die Sensor-Signale direkt auf dem Dosierer verarbeitet und über ein BUS-Kabel in Echtzeit zur Steuerung gesendet werden.

Der mögliche Wegfall eines Steuerungsschrankes bedeutet Platzeinsparung im Produktionsbereich, was, z.B. in der Automobilindustrie, von Bedeutung ist. Zugleich ist damit eine Einsparung der Investitionskosten um rund 20% verbunden. Zudem erleichtert die  „a.tron“-Steuerung die Bedienung, die einfach und intuitiv zu erlernen ist. Der Zugriff erfolgt wahlweise über einen Laptop, Leitrechner oder ein Panel, über das 50 Systeme steuerbar sind. Ein weiterer Vorteil ist der schneller mögliche Produktionsstart, da bei einem Neustart, einem Not-Aus oder Docking-Vorgang keine Referenzierung mehr erforderlich ist. Da NIMAK weltweit das einzige Unternehmen in der Verbindungstechnik ist, das die beiden Fügetechnologien Widerstandsschweißen und Kleben anbietet, sind bei der Entwicklung der neuen Steuerung die Erfahrungen im Bereich der Roboter-Schweißzangen zum Tragen gekommen. Die Kunden, die sowohl auf dem Gebiet des Schweißens als auch Klebens aktiv sind, profitierten insofern auch von einer einheitlichen Bedieneroberfläche. Die eigenentwickelte Applikations-Technologie für Kleb-, Dicht- und Dämmstoffe umfasst aufeinander abgestimmte Komponenten - von der Doppelfasspumpe über das Steuerungssystem bis hin zum Dosierkopf. Letzterer zeichnet sich durch ein hohes Maß an Dynamik und Präzision beim Auftrag aus.

NIMAK GmbH, neue Klebstoff-Dosiersystem a.tron.
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