Aktuelles / Entwicklungen - Maschinen und Anlagen

04.06.2018
Dosieren ohne unerwünschte Nebenwirkungen

Auf der Automatica 2018 zeigt die ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH einen metallfreien Dispenser, der für das prozesssichere Dosieren äußerst reaktionsfreudiger Materialien wie Schwefelsäure, anaerob reagierender Acrylate und Elektrolyte entwickelt wurde.

Neue Industrien wie die Batteriefertigung für die E-Mobilität erfordern spezielle Lösungen in der Dosiertechnik. Um chemische Reaktionen wie Aushärtung oder Kristallisation während des Dosierprozesses zu vermeiden, besteht im Dispenser keinerlei Kontakt mit Metall im materialberührenden Bereich. Bei der Auswahl der Werkstoffe für diesen speziellen Dispensertyp stand vor allem die chemische Beständigkeit gegenüber Klebstoffen und anderen Fluiden sowie die höchste Beständigkeit gegen physikalische Abnutzung durch abrasive Medien im Fokus. Kennzeichen sind eine spezielle Polymerpumpe und ein spezielles Dichtungsgehäuse, die 100% metallfreie Rotorwelle, die besondere Rotor-Stator-Geometrie, eine große Auswahl an verschiedensten Statormaterialien und Luer-Adapter für feine Punktdosierung. 

Automatica – Halle A6, Stand 435.

ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH/ metallfreier Dispenser.
04.06.2018
Dynamisch mit üblichen Dispensern mischen

Der neue  Kartuschenmischer-Aufsatz LC-DCM von Tartler verfügt jetzt über einen universellen Anschluss für zahlreiche marktübliche Kartuschensysteme. Davon profitieren vor allem Kleinmengen-Anwender, die Gießharze und Klebstoffe für Reparaturen, Nacharbeiten oder die Optimierung von Oberflächen mit pneumatischen Kartuschenpistolen verarbeiten.

Mit dem Kartuschenmischer-Aufsatz werden die Qualitätsvorteile der dynamischen 2K-Kunstharz-Mischtechnik aus der automatisierten Serienproduktion in die manuelle Kleinmengen-Applikation überführt. Der Mischeraufsatz bietet nun ein größeres Anwendungsgebiet, da er über einen universellen Anschlusspunkt für die Kunststoffadapter vieler verschiedener derzeit gängiger Kartuschensysteme verfügt. Für den neuen Aufsatz kann die Spritzguss-Fertigung von Tartler außerdem jederzeit weitere Kunststoff-Adapter für weitere Kartuschen bereitstellen. Somit gibt es keinerlei Limitierungen mehr bei der Auswahl der Kartuschen, Dispenser oder Materialien. Das bedeutet u.a.: Jetzt erhalten auch alle Kleinmengen-Anwender, die für die manuelle Verarbeitung von Gießharzen oder Klebstoffen die weitverbreiteten Doppelkartuschen-Dispenser von Sulzer (Mixpac), Nordson (Side x Side) oder anderen Herstellern nutzen, die Möglichkeit, dynamisch zu mischen und sowohl die Qualität ihrer Mischergebnisse als auch die mögliche Austragsleistung erheblich zu verbessern. Da die manuelle Kleinmengen-Mischung mit Kartuschenpistolen vorrangig bei Nacharbeiten, Reparaturen oder im Rahmen der Oberflächen-Optimierung zum Einsatz kommt, profitieren vor allem diese Anwendungsgebiete vom neuen Mischeraufsatz.

Bislang mussten viele Kleinmengen-Verarbeiter beim Mischen von Harz und Härter mit Mehrkomponenten- oder Doppelkartuschen-Pistolen noch ärgerliche Qualitätsnachteile hinnehmen, weil die verwendeten bzw. empfohlenen statischen Mischer keine 100%ige Vermischung gewährleisteten oder sich die Austragsleistungen beim Einsatz längerer Mischer deutlich reduzierten. Der Kartuschenmischer-Aufsatz LC-DCM löst diese Probleme. Das basiert im Wesentlichen auf drei Komponenten: Einem Flansch zur Aufnahme des Kunststoffadapters, der flüssigkeitsdicht an der Kartusche befestigt wird, einem Grundkörper mit dem Anschluss für den dynamischen Kunststoffmischer und einem Luftmotor für den Antrieb des dynamischen Mischers. Insgesamt ist der neue Aufsatz von Tartler eine sehr schlanke Konstruktion und bildet eine funktionelle Einheit mit dem Dispenser, der sich mit dem Aufsatz präzise führen und einfach handhaben lässt.

Neben seinem universellen Adapteranschluss bietet er noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Abhängig von den verarbeiteten Materialien ermöglicht er bei gleichbleibender Konfiguration und gleichem Druck einen um bis zu 80% höheren Volumenaustrag als beim Einsatz eines vom Kartuschen- oder Materialhersteller – oder auch vom Abfüller – empfohlenen statischen Mischers. Außerdem lässt er sich selbst für extreme Mischungsverhältnisse und bei hohen Viskositätsunterschieden der Materialien einsetzen.

Tartler GmbH, LC-DCM.
01.06.2018
O-Ringe effizient beschichten

Auf der DKT stellt Walther Trowal den neuen Rotamaten R 60 für die Beschichtung von Massenkleinteilen wie z.B. von O-Ringen vor. Er wurde entwickelt, da viele Anwender zu kleinen Losgrößen und generell geringeren Füllvolumina übergehen.

Mit dem Rotamat R 60 steht jetzt erstmals eine Anlage zur Verfügung, mit der Massenkleinteile auch bei Füllvolumina zwischen 2 von 15 l effizient beschichtet werden. Der Durchmesser der Trommel beträgt lediglich 600 mm und ist so für geringe Füllmengen geeignet. Die Neigung der Trommel kann in weiten Grenzen verstellt und so an unterschiedliche Teilegeometrien angepasst werden. So durchmischen sich Teile in der Trommel intensiv, außerdem werden sie optimal durch den Sprühbereich der Düsen geführt. Die neue Maschine entspricht dem Trend, dass viele Unternehmen im Zuge der Just-in-time-Fertigung generell geringere Stückzahlen pro Lieferung ordern. Für den Rotamat R 60 wurden Komponenten übernommen, die sich bei den größeren Maschinen bewährt haben: z.B. das Zu- und Abluftsystem, die ex-geschützte LED-Beleuchtung des Innenraums der Trommel und die Trommelaufnahme.

Walther Trowal GmbH & Co. KG, Rotamat R 60.
28.05.2018
3D-Druck von Silikonbauteilen

Der 1K-Druckkopf für viskose Medien und Pasten im 3D-Druck von ViscoTec eignet sich zum 3D-Drucken von Dichtungen aus Silikon und ist damit eine Alternative bei der Prototypen-Fertigung.

Viele Alltagsprodukte enthalten den Werkstoff Silikon. Durch die einzigartigen Werkstoffeigenschaften von Silikon ist es möglich, eine Vielfalt an Varianten zu erzielen, welche z. B. hitzebeständig, wasserabweisend, elastisch und UV-beständig, resistent gegenüber Umwelteinflüssen und kältebeständig sind. Der Markt für die verschiedensten Silikonanwendungen hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt, jedoch konnte erst in den vergangenen Jahren neben den bewährten Fertigungstechniken wie dem Silikonspritzguss eine innovativere Technologie vorgestellt werden: Das dreidimensionale Drucken von Silikon. Eine besondere Herausforderung stellen dabei sowohl das Handling als auch die Verarbeitungssysteme für die anspruchsvolle Fertigung der Silikonbauteile dar. ViscoTec hat einen 1K-Druckkopf für viskose Medien und Pasten im 3D-Druck im Programm. Mit dem Druckkopf lassen sich feinste Schichthöhen von bis zu 200 µm und konstante Linien aus Silikon Schicht für Schicht auftragen. Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein volumetrisches Dosierprinzip auf Basis der Exzenterschnecken-Technologie. Durch das exakte Zusammenspiel von Rotor und Stator entstehen abgeschlossene Kammern mit identischem Volumen, die ein präzises Auftragen von Silikon während des 3D-Drucks gewährleisten. Darüber hinaus besteht technisch die Möglichkeit, am Linienende einen gezielten Fadenabriss durch Einstellung eines Rückzuges zu erzeugen. Das Vernetzen der einzelnen Silikonschichten erfolgt unabhängig von der Drucktechnologie und kann - je nach Auswahl der Materialien - durch UV, Wärme und Feuchtigkeit, aber auch durch eine daraus resultierende Kombination erfolgen. Eine individuelle und kundenspezifische Lösung ist folglich möglich. Die Exzenterschnecken-Technologie findet neben der Anwendung im Druckprozess auch ihren Einsatz bei Materialentnahme- und Aufbereitungssystemen. In der additiven Fertigung können dadurch größere Behälter, wie beispielsweise Hobbock-Systeme gefüllt mit Silikon, direkt zum Druckkopf gefördert werden. So wird eine einheitliche und hochwertige Verarbeitung von Silikonen im gesamten Prozess – von der Materialentnahme bis hin zum Druck – gewährleistet. Ein konkretes Funktionsbeispiel ist das 3D-Drucken von Dichtungen aus Silikon für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Derzeit werden Dichtungen mit einem konventionellen Spritzgussverfahren in sehr hohen Stückzahlen gefertigt. Doch gerade während der Entwicklungsphase von neuen Dichtungen entstehen hohe Kosten, da bereits für erste Prototypen ein kostenintensives Werkzeug angefertigt werden muss. Der 3D-Druck hingegen ermöglicht es, die Fertigung eines Werkzeuges zu übergehen und einen ersten 3D-gedruckten Prototypen zu erstellen. Aus bestehenden Versuchsreihen geht hervor, dass die additiv gefertigten Bauteile nahezu die gleichen mechanischen Eigenschaften besitzen wie mittels Spritzguss gefertigte Bauteile. Je nach verwendetem Silikon kann von der Entwicklungs- bis hin zur endgültigen Fertigungsphase eines Bauteils mit ein und demselben Produktmaterial gearbeitet werden. Durch den Wegfall der Werkzeugfertigung sinken zum einen die Entwicklungskosten und zum anderen kann die Produktionszeit zwischen der Entwicklung und der fertigen Dichtung reduziert werden. Eine weitere Herausforderung besteht nun darin, von der Prototypen- zur Kleinserienfertigung von komplexen Bauteilen überzugehen und die Prozesssicherheit der gefertigten Bauteile zu gewährleisten.

ViscoTec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH, 1K-Druckkopf.
14.05.2018
Smarter Tischdosierroboter

Auf der SMT stellt Techcon den TSR2000 Series Smart Tischdosierroboter und vier neue Ventil-Controller, die mit WLAN- und Internet-Anschluss ausgestattet sind, vor.

Sie sind über mobile Geräte, Desktop-Geräte oder die intuitive Touch-Oberfläche am Gerät selbst steuerbar. Die neuen Geräte sind Industrie 4.0 geeignet, ermöglichen Datenaufzeichnung und Korrekturen an der Steuerung aus der Ferne. Die TSR2000 Dosierroboter verfügen über eine benutzerfreundliche Software sowie einfache Programmierung und Anwendung. Smarte Eigenschaften sind u.a. die intuitive Software mit Touchscreen zur Programmierung und Anwendungssteuerung und CAD/DXF-Import. Das Kamerasystem korrigiert automatisch Fehlplatzierungen und verkürzt die Programmierzeit.

Techcon Systems, TSR2000 Series Smart Tischdosierroboter.
14.05.2018
Modulares Mikrodosiersystem

Das MDS 3280 Mikrodosiersystem von VERMES Microdispensing hat eine Vielzahl neuer Funktionalitäten, die die Dosierleistung verbessern und dem Anwender Vorteile wie schnelle Taktzeiten und geringere Wartungskosten bieten.

Die neue MDS 3280 Mikrodosierlösung der MDS 3000 –Series basiert auf dem bewährten Piezoaktor mit allen Vorteilen der berührungslosen Dosierung. Um die extrem feine Dosierung, insbesondere für hoch- und höchstviskose Medien, weiter zu perfektionieren, wurde die MDS 3000-Serie um das MDS 3280 Allroundsystem erweitert. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Es adressiert alle Branchen, die einen Bedarf an leistungsstarken Dosierern haben und die in minimalen Mengen prozesssicher dosieren müssen. Dazu gehören Mikrodosieranwendungen in Automatisierung und Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugelektrik, Medizin, Pharmazie sowie Informationstechnik und Unterhaltungselektronik und die damit verbundene vielfältige Bauteiltopografie und teilweise empfindliche Oberflächenbeschaffenheit des Substrats. Das MDS 3280 eignet sich für das mengengenaue Applizieren einer breiten Palette an Medien, wie SMT-Klebstoffen, Silberleitklebern, LED-Phosphor, Unterfüllungsmaterialien, aber auch von Silikonen, Wärmeleit- oder Lotpasten und Hotmelts. Die Fähigkeit, Tröpfchen von weniger als 150 μm Durchmesser auf dem Substrat mit optimaler Konsistenz und Wiederholbarkeit und kürzesten Taktzeiten zu verteilen, verbessert gleichzeitig die Durchsatzleistung und reduziert Produktionskosten. Das Piezojet-Ventil MDV 3280 ist mit der Einstelltechnologie "Top Adjust" ausgestattet und erlaubt eine schnelle und komfortable Konfiguration und perfekte und freie Paarung zwischen Düseneinsatz und Stößel. Die Einstellungen, wie z.B. Dosierparameter, können schnell und einfach auch während des Betriebs vorgenommen werden. So kann das System rasch wechselnde Bedingungen, wie z.B. Schwankungen in der Materialviskosität, kompensieren, Dosiermuster verändern und unterschiedliche Dosiermengen auftragen. Die Verschlusstechnik des vom eigentlichen Ventilkörper abgekoppelten fluidischen Teils, der VERMES "Bajonett Fluidik“, sorgt für die flexible Koppelung zwischen Ventilkörper und Fluidikteil und gewährleistet eine einfache Handhabung und schnelle Reinigung, da die Fluidik vom Ventilantrieb mit einem Klick ohne Werkzeug entfernt werden kann. Dieses neue Design macht die Medienversorgung drehbar und das kompakte und leichte Ventil kann optimal an die unterschiedlichsten Aufgaben, wie z.B. die gewünschte Abgaberichtung, angepasst werden. Es ermöglicht eine rasche und nahtlose Integration selbst in schwer zugängliche oder engste Räume. Bei der Realisierung von komplexen Anwendungen spart es wertvolle Zeit und reduziert die Einrichtungskosten im vollautomatisierten Mikrodosier-Produktionsprozess. Der Stößel kann gewechselt werden während das Ventil in der Betriebsposition bleibt, und ein schwieriger Teilewechsel und kritische Betriebsausfälle werden vermieden. Die neu konzipierte Düsenheizung ist im Körper des fluidischen Teils integriert und hält sie konstant auf optimaler Temperatur, ohne viel Platz zu beanspruchen. Durch die fortwährende Temperaturkontrolle und die Kontrolle des Materialdrucks bleibt die Dosierqualität bis zur Entleerung der Kartusche/des Behälters absolut konstant.

Vermes Microsidspensing GmbH, MDS 3280 Mikrodosiersystem.
03.05.2018
Kautschukmischungen schonend und sauber verarbeiten

Die roll-ex®  220 TRF der UTH GmbH ist eine ausgereifte und effiziente Lösung zur Herstellung von Reifen-, Gummi- und Silikonprodukten. Sie ist für einen Durchsatz von bis zu 2.500 kg/h ausgelegt und garantiert damit eine hohe Produktivität.

Die Kautschukverarbeitung stellt Gummi- und Reifenhersteller tagtäglich vor große Herausforderungen. Gefordert ist ein Höchstmaß an Produktqualität bei gleichzeitiger Steigerung der Wirtschaftlichkeit.  Diesen Anforderungen wird die wirtschaftliche Lösung zum Feinstrainern von Fertigmischungen in der Mischlinie gerecht. Auch bei häufigem Mischungswechsel sowie farbigem Material bieten sich roll-exÒ  Zahnradextruder an, da sie aufgrund ihrer patentierten Bauart schnell und gründlich gereinigt werden können. Das modulare roll-exÒ  System kann sowohl mit Zweiwalzen-Fütteraggregat (TRF) als auch mit Einschneckenextruder oder konischem Doppelschneckenextruder kombiniert werden. Die Durchsatzleistungen betragen bis zu 10.000 kg/h. Auf der DKT 2018 vom 02. - 05. Juli in Nürnberg, Halle 12, Stand-Nr. 139 steht diese Lösung zum Feinstrainern von Fertigmischungen in der Mischlinie u.a. im Fokus.

UTH GmbH, roll-ex® 220 TRF.
25.04.2018
Neue IoT-Plattform

Mit der webbasierten IoT-Plattform von WAGNER Industrial Solutions lassen sich Anlagen zur Pulverbeschichtung, zum Kleben und Dichten sowie zur Nasslackierung intelligent überwachen.

Industrieunternehmen stehen vor der Herausforderung, ständig Produktivität, Qualität und Kosten verbessern zu müssen. Voraussetzung dafür sind genaue Produktionsdaten und ein laufendes Monitoring, möglichst von überall und zu jeder Zeit. Diese liefert nun die neue IoT-Lösung. Die Internetplattform bietet übersichtlich visualisierte Kennzahlen, ein Live-Produktivitätsmonitoring, Informationen zum Austausch von Ersatzteilen, Bedienungsanleitungen mit Ersatzteilliste und eine Schnittstelle zum Fernwartungsservice des Unternehmens. Dafür stellen die Steuerungen und Sensoren in den WAGNER-Produkten die Rohdaten zur Verfügung. Sie werden über eine sichere VPN-Verbindung an die IoT-Plattform übermittelt und für die dortige Anzeige grafisch aufbereitet. Ein Grundsatz des Lean Management lautet: Nur was man messen kann, kann man auch verbessern. Mit der IoT-Plattform werden Optimierungspotenziale schnell offensichtlich und der Erfolg der ergriffenen Maßnahmen lässt sich leicht nachverfolgen. Zudem zeigt die Plattform Warnungen und Hinweise an. Wird der Service benötigt, können die Informationen direkt weitergeleitet werden. Über eine Remote- Funktion greifen die WAGNER-Experten auf die Steuerungen der Linie zu und führen ggf. eine Fernwartung durch. Bei den Pilotkunden geht man von einer Produktivitätssteigerung von bis zu fünf Prozent durch diese Lösung aus. Diese setzen sich zusammen aus weniger Stillstand, enger Prozesskontrolle mit Benachrichtigungsfunktion, kurzen Reaktionszeiten für weniger Ausschuss sowie vorausschauenden Servicemaßnahmen wie dem rechtzeitigen Austausch von Verschleißteilen. Generell lassen sich alle WAGNER-Linien an die IoT-Plattform anbinden, die über eine aktuelle speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) und entsprechende Sensoren verfügen. Alle anderen Anlagen können im Rahmen eines Retrofittings auf den neusten Stand gebracht und ebenfalls eingebunden werden.

19.04.2018
Dynamisches Dichten, Vergießen und Kleben

Auf der Chinaplas 2018 zeigen RAMPF Production Systems und Orient-RAMPF Dosiertechnik u.a. den Dosierroboter DR-CNCe. Mit variablen X-Y-Z-Verfahrhüben bietet die Anlage hohe Flexibilität auch beim dreidimensionalen Auftrag von Dichtungs-, Verguss- und Klebstoffsystemen.

Mit modernster Steuerungstechnologie kombiniert der DR-CNCe das Misch- und Dosiersystem mit den wartungsfreien CNC-Linearachsen. Das Ergebnis: ein optimales Zusammenspiel von Dosierprozess und Bewegungsabläufen. Darüber hinaus lässt der modulare Steuerungsaufbau eine einfache und vollständige Integration in vorhandene Produktionssysteme zu. Weitere Ausstattungsoptionen sind HD-Spülmittelrückführsystem/HD-Wasserspülung, Luftbeladungseinrichtung mit Luftbeladungsregler, Material-Rezirkulationseinheiten und Temperierungssystem, Dünnschichtentgasung für blasenfreien Verguss und individuelle Automatisierungseinrichtungen (Rundteller, Bandanlagen, Schiebetische, Sonderanlagen). Zusätzlich zur Misch- und Dosiertechnik bieten beide Unternehmen projektspezifische Automatisierungskonzepte mit integriertem Teiletransport und Wärmebehandlung, Technologien der Montage- und Fügetechnik sowie logistische und qualitätssicherungsrelevante Lösungen. Sowohl die Integration von Oberflächenaktivierungsprozessen als auch Prüf- und Messtechnik zur Absicherung der Produktionsprozesse sind Teil der kundenspezifischen Lösungen.

Rampf Holding GmbH & Co. KG, Dosierroboter DR-CNCe.
19.04.2018
Zähflüssige bis hochviskose Kleb- und Dichtstoffe dosieren

Für die Beschickung und exakte Dosierung zähflüssiger bis hochviskoser Polymere sowie Kleb- und Dichtstoffe zeigt die UTH GmbH auf der ACHEMA erstmals eine neue Lösung.

Die Zuführung von zähfließenden bis festen Komponenten in kontinuierliche Mischprozesse stellt hohe Anforderungen an die Dosiertechnik. Mit dem Polymer-Dosiersystem lassen sich Werkstoffe in unterschiedlichen Ausgangsformen beschicken und exakt dosieren. Basierend auf dem modular aufgebauten roll-ex®  System wird dazu eine Zahnradpumpe mit dem passenden Fütteraggregat, einem Einschnecken- oder konischen Doppelschneckenextruder, kombiniert. Diese Dosierlösung erlaubt ein einfaches Handling und bietet zudem die Voraussetzung für eine leichte Prozessintegration. Zusätzlich wird ein System aus dem Bereich der Silikoncompoundierung gezeigt. Der roll-ex®  MDSE (Mixing-Doppel-Schneckenextruder) ermöglicht eine integrierte Lösung zum Mischen von Silikon-Kautschuken sowie von Elastomeren niedriger Viskosität mit anschließendem Ausformen von Blöcken, Streifen oder Platten in einer kompakten Lösung. Ergänzend dazu kann das Silikon direkt an ein angebundenes Nachfolgeaggregat wie Zahnradpumpe oder Einschneckenextruder mit anknüpfendem Strainerkopf übergeben und gestrainert werden. Der MDSE basiert auf dem Grundprinzip des konischen Doppelschneckenextruders. Eine leichte und schnelle Reinigung sowie das Mischen unter Vakuum begünstigen insbesondere die Herstellung von Fertigmischungen. 

Achema: Stand D18 in Halle 5.1.

Uth GmbH, Polymer-Dosiersystem.
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