Aktuelles / Entwicklungen - Klebetechnik / Flüssigdichtsysteme

02.08.2019
Hochintensive LED-UV-Aushärtung

Auf der diesjährigen Bondexpo zeigt Hönle, u.a. mit dem LED-Spot 100 IC, hochintensive LED-Aushärtegeräte für größere Flächen.

Der luftgekühlte LED-Spot 100 IC erlaubt dank seiner LED-Anordnung und einer elektronischen Leistungsregelung eine hochintensive, homogene Lichtverteilung. Der Lichtaustritt erfolgt durch ein Fenster von ca. 100 mm x 100 mm, die bestrahlte Fläche kann aber durch die Veränderung des Abstands noch vergrößert werden. Das optimierte Design erlaubt ein fast lückenloses Aneinanderreihen mehrerer Spots. Den LED-Spot 100 IC gibt es in zwei Leistungsvarianten. Während die maximale Intensität der Basisversion bei 1.500 mW/cm² liegt, erreicht die Hochleistungsvariante im Maximum 3.000 mW/cm² – für eine zuverlässige und sekundenschnelle Aushärtung. Hönle zeigt außerdem die LED-Powerline AC/IC HP. Dieser kompakte luftgekühlte Hochleistungs-LED-UV-Linienstrahler erreicht Intensitäten bis zu 16.000 mW/cm². Die LED-Anordnung verspricht optimale Lichtverteilung, auch hier ist ein lückenloses Aneinanderreihen mehrerer Powerlines möglich. Beide LED-UV-Aushärtegeräte verfügen über eine LED-Ausfall-Erkennung sowie umfangreiche Überwachungsfunktionen und garantieren so höchste Prozesssicherheit. Insbesondere in vollautomatisierten Fertigungslinien lassen sich reproduzierbare Ergebnisse und kürzeste Taktzeiten realisieren. Versorgung und Ansteuerung der LED-UV-Einheiten erfolgen entweder über den optional erhältlichen LED powerdrive IC oder über ein externes Netzteil und kundenseitige Ansteuerung der Schnittstelle. Mit dem Convey LED hat Hönle ein neues Förderbandsystem für Kleinserien und Labor entwickelt, das speziell auf die Anforderungen von LED-UV-Anwendungen zugeschnitten ist. Bei Anwendungen mit luftgekühlten LED-Systemen von Hönle können diese direkt durch das Förderbandsystem angesteuert werden. Das Convey LED kann auch mit wassergekühlten LED-Systemen ausgestattet werden.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6420

02.08.2019
Elektronische Bauteile sicher schützen

Der neue 1K-Silicon-Klebstoff auf Alkoxy-Basis Novasil®  S 800 von OTTO schützt elektronische Bauteile dauerhaft vor mechanischen Belastungen wie Vibrationen oder Schock, Temperaturschwankungen und anderen Umgebungseinflüssen.

Eine Vielzahl von Produkten ist heutzutage mit elektronischen Bauteilen ausgestattet. Ihre fachgerechte Einbindung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Zuverlässigkeit des gesamten Systems. Weil elektronische Bauteile zunehmend kompakter werden, können sowohl an den Grenzflächen als auch im Bauteil selbst kurzfristig Temperaturen bis zu 180 °C erreicht werden. Mit seiner sehr guten Temperaturbeständigkeit steht mit Novasil® S 800 ein geeigneter Silicon-Klebstoff zur Verfügung, der zudem über sehr gute mechanische Eigenschaften verfügt, die die durch Vibrationen oder Temperaturschwankungen im Elektronikbauteil auftretenden Spannungen auffangen und minimieren können. Der Klebstoff härtet bei Raumtemperatur aus und verfügt über sehr gute Haftungseigenschaften auf gebräuchlichen Untergründen. Er entspricht der UL Flame Klassifizierung 94 HB. Lieferbar ist er in den Farben weiß und schwarz.

Hermann Otto GmbH, Novasil® S 800.
Hermann Otto GmbH, Novasil® S 800.
02.08.2019
Neuer, biobasierter thermoplastischer Klebstoff

Zur Verklebung kompostierbarer Kunststoffbeschichtungen entwickelte Follmann mit seinem Tochterunternehmen Sealock einen nachhaltigen Klebstoff aus biobasierten Rohstoffen. Der erste erfolgreiche Einsatz sind Coffee-to-go-Becher aus Pappe, zertifiziert nach EN 13432.

Der neue, biobasierte thermoplastische Klebstoff ist u.a. für die Verklebung der umweltfreundlichen Innenbeschichtung von Pappbechern geeignet. Diese nachhaltige Alternative ersetzt die bisherige umweltschädliche Verklebung der Beschichtungen. Die im Klebstoff enthaltenen biobasierten Polymere werden aus regenerativen Quellen wie z.B. aus Zuckerrohr oder Mais hergestellt. Der Vorteil ist, dass biobasierte nachwachsende Rohstoffe den CO2 -Ausstoß im Vergleich zu fossilen Rohstoffen in der Lieferkette reduzieren können.

31.07.2019
Fügetechnologie Kleben

Neues Buch: Das 5-Phasen Projektmanagementsystem zur praxisorientierten Anleitung für den zeitgemäßen und sicheren Klebprozess in Industrie und Handwerk.

Das vorliegende Werk von Dr. Jürgen Klingen richtet sich an Ingenieure, Chemiker, Wissenschaftler, Techniker, Meister und Studenten, die mit der Entwicklung eines Klebprozesses beauftragt sind oder aus anderen Gründen die für ein optimal verklebtes Bauteil notwendigen Voraussetzungen und Maßnahmen kennenlernen möchten. Es beschreibt detailliert die Schritte, die für den Aufbau eines Klebprozesses zur Herstellung eines qualitativ hochwertigen Bauteils notwendig sind. Dies geschieht mithilfe eines eigens dafür entwickelten und auf die Klebtechnik zugeschnittenen 5-Phasen-Projektmanagementsystems, welches das Entwicklerteam im Betrieb von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Einführung in die Fertigung des verklebten Bauteils anleitet. Hierbei werden die Anforderungen der speziell für die Klebtechnik entwickelten Norm DIN 2304 („Qualitätsanforderungen an Klebprozesse“) beachtet , sodass der Aufbau geeigneter organisatorischer Strukturen im Herstellerbetrieb, die für die Klebtechnik geeignete Gestaltung des Umfelds, eine qualitativ hochwertige Fertigung und die qualitätsgerechte Ausführung sichergestellt werden. Die zur Planung und Durchführung des 5-Phasen-Managementprozesses benötigten Werkzeuge und Qualitätstechniken werden durch die Six-Sigma-Methodik zur Verfügung gestellt.

Beim Durcharbeiten der Lektüre wird der Leser an die Hand genommen und Schritt für Schritt durch diesen Managementprozess geführt. Direkt am Anfang des Buches werden in der Konzeptphase ausführlich das notwendige Basiswissen der Klebtechnik, technische Informationen zu den verwendeten Werkstoffen, die Methoden zur Oberflächenbehandlung von Substratoberflächen sowie Kenntnisse über das Verhalten der für Industrie und Handwerk geeigneten Klebstoffe vermittelt. Dadurch wird der Leser in die Lage versetzt, Klebkonzepte als Basis für die weiteren Entwicklungsschritte zu skizzieren.

In der darauffolgenden Machbarkeitsphase wird beschrieben, wie das praktische Arbeiten im Labor beginnt, wobei zunächst die Anfertigung und Prüfung von Labormustern aller geplanten Konzepte im Vordergrund stehen. Ziel hierbei ist es, den am besten geeigneten Kandidaten zu identifizieren und ihn anschließend nach der Herstellung und intensiven Untersuchung der entsprechenden praxisnahen Bauteile zu validieren. Am Ende der Machbarkeitsphase liegt ein für die in der Praxis auftretenden Beanspruchungen der Verklebung validiertes Konzept vor, das detailliert durch die einzusetzenden Substrate der benötigten Oberflächenbehandlung, des geeigneten Klebstoffs und der notwendigen Herstellungsschritte beschrieben ist. Das Ziel der nachfolgenden Entwicklungsphase ist es, für das bereits validierte Konzept einen robusten Prozess zur Herstellung des verklebten Bauteils aufzubauen. Dabei wird nach der Erstellung des für den Produktionsmaßstab geeigneten Herstellungsprozesses dessen prinzipielle Eignung durch entsprechende Pilotläufe unter Verwendung statistischer Versuchsmethoden nachgewiesen. Nach Bereitstellung der Produktionsanlagen, der Erarbeitung der Standards für die Produktion und Qualitätskontrolle sowie der Einführung und Einweisung des ausführenden Personals an den Produktionsmaschinen erfolgt anschließend der Start der Produktion des verklebten Bauteils. Dieses Buch soll einen Beitrag dazu leisten, die moderne Klebtechnik für den Anwender bei seinen vielfältigen Aufgabenstellungen beim Fügen von Bauteilen in Industrie und Handwerk noch leistungsfähiger zu machen. Dazu erfährt er, wie durch eine systematische Vorgehensweise bei der Entwicklung der entsprechenden Klebprozesse die Herstellung von qualitativ hochwertigen Verklebungen realisiert werden kann.

1. Auflage Juni 2019
 368 Seiten, Hardcover
 150 Abbildungen (50 Farbabbildungen)
 Handbuch/Nachschlagewerk

ISBN: 978-3-527-34492-5

Wiley-VCH, Weinheim

Wiley VCH, Fügetechnologie Kleben.
Wiley VCH, Fügetechnologie Kleben.
19.07.2019
Stärkster Klebstoff der Welt

Der hochtemperaturbeständige Klebstoff MONOPOX von DELO hat den Weltrekord für das schwerste mit Klebstoff gehobene Gewicht geknackt.

Die neue Bestmarke von 17,5 t wurde offiziell von Guinness World Records anerkannt und liegt 7% über dem alten Rekord. Für den Weltrekordversuch wurde mit nur 3 g Klebstoff ein 17,5 t schwerer Lkw von einem Kran auf einen Meter Höhe gehoben. Das gesamte Gewicht hing dabei für eine Stunde an einem verklebten Aluminiumzylinder mit einem Radius von 3,5 cm. Das entspricht dem Durchmesser einer Getränkedose.Der Klebstoff gehört zur Produktgruppe der warmhärtenden 1K-Epoxidharzklebstoffe. Diese sind bekannt für ihre hohen Festigkeiten und kommen in Branchen wie der Automobilindustrie oder dem Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz.

(Bild: Delo)
(Bild: Delo)
15.07.2019
Neue Wärmeleitklebstoffe für die manuelle Verarbeitung

Das Portfolio thermisch leitender Klebstoffe von Polytec PT wächst um drei Produkte, die einfach aus Doppelkammer-Kartuschen verarbeitet werden.

Wärmeleitklebstoffe werden in der Verbindungstechnik eingesetzt, um Komponenten so miteinander zu fügen, dass eine dauerhafte mechanische Verbindung entsteht und gleichzeitig ein Wärmetransport vom wärmeren zum kälteren Bauteil ermöglicht wird. Thermisch leitendes Kleben, insbesondere mit Epoxidharzklebstoffen, ist damit in vielen Fällen eine Alternative zu den herkömmlichen Verbindungsverfahren wie Löten, Schweißen oder Schrauben. Die Verarbeitung von 2K-Systemen ist in der Praxis häufig eine Herausforderung. Zum einen muss das Mischungsverhältnis von Harz und Härter möglichst genau eingehalten werden, zum anderen müssen beide Komponenten ausreichend vermischt werden, um eine einwandfreie Aushärtung des Materials zu gewährleisten. Aus diesem Grund wurde eine Reihe von Wärmeleitklebern entwickelt, die in Doppelkammer-Kartuschen erhältlich sind. Beide Komponenten des Klebstoffs sind bereits im richtigen Mischungsverhältnis abgefüllt und können einfach mithilfe einer Dosierpistole ausgedrückt werden. Harz und Härter mischen sich im aufgesetzten Mischrohr automatisch. Bei den Klebstoffen handelt es sich um keramisch gefüllte und damit elektrisch isolierende 2K-Epoxidharze, die bei Raumtemperatur aushärten. Falls gewünscht, kann die Härtung durch Wärme beschleunigt werden. Die Varianten unterscheiden sich in ihrer Wärmeleitfähigkeit, Temperaturbeständigkeit und ihren mechanischen Eigenschaften. Polytec TC 406 zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Wärmeleitfähigkeit und mechanische Festigkeit aus. Polytec TC 411 ist ein flexibler Wärmleitklebstoff, der in der Lage ist, thermomechanische Spannungen auszugleichen, und der zudem auf schwierig zu verklebenden Kunststoffoberflächen gut haftet. Polytec TC 422 weist eine sehr gute Haftung, insbesondere auf metallischen Oberflächen, und eine hohe Temperaturfestigkeit auf.

Polytec PT GmbH, Thermisch leitende Klebstoffe.
Polytec PT GmbH, Thermisch leitende Klebstoffe.
15.07.2019
Gewindeeinsätze automatisiert kleben

Das automatisierte Insert Potting, von ViscoTec leistet optimiert die Produktionsprozesse in der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Bei Inserts handelt es sich um Gewindeeinsätze, die in der Luft- und Raumfahrt in Leichtbau-Sandwichpaneele eingesetzt und anschließend geklebt werden. Über diese können die Paneele dann verschraubt oder diverse Bauteile befestigt werden. Die Anzahl solcher Inserts beläuft sich zum Beispiel bei einem Satelliten auf mehrere tausend Stück. Der aktuelle Prozess sieht dabei folgendermaßen aus: In die Paneele werden Bohrungen gefräst, in welche die Inserts dann manuell gesetzt werden. Anschließend wird das Insert - ebenfalls manuell - von einem Werker mittels Kartusche über eine von zwei Bohrungen gefüllt. Sobald an der Entlüftungsbohrung Material austritt, stoppt der Werker den Materialaustrag. Dieser Prozess bringt im Wesentlichen drei große Nachteile mit sich: Immenser Zeitaufwand für das manuelle Befüllen von mehreren tausend Inserts, hoher Materialverwurf durch starkes Nachdrücken des Materials und hohe Materialkosten durch Einsatz von Kartuschen. Mit der ViscoTec Dosiertechnik lässt sich der Befüllvorgang automatisiert abbilden. Die Dosierung erfolgt dabei absolut präzise, wodurch eine signifikante Menge Material eingespart werden kann. Außerdem kann die Materialbereitstellung aus Großgebinden erfolgen, was wiederum die Einkaufspreise senkt. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Es fallen in der Regel keine neuen Spezifizierungen an, da keine Änderungen am eigentlichen Prozess vorgenommen werden. Dabei kann entweder eine genau definierte Menge automatisiert eingebracht werden. Oder die Dosiermenge erfolgt individuell, beispielsweise mithilfe eines Kamerasystems: Das System erkennt, sobald Material an der Entlüftungsbohrung austritt, und gibt sofort das Stopp-Signal an die Dosiereinheit weiter.

ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH, Automatisiertes Insert Potting.
ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH, Automatisiertes Insert Potting.
27.06.2019
Komplexität reduzieren, Wissen vermitteln – die Scheugenpflug TechTage

Ganz im Zeichen von Zukunftstechnologien und effizienten Kleb-, Dicht- und Vergusslösungen standen die diesjährigen TechTage der Scheugenpflug AG. Neu vorgestellt wurde auch die Scheugenpflug Academy.

Vom Optical Bonding über Klebe- und Vergusslösungen für die E-Mobility und das autonome Fahren bis zur intelligenten Prozessautomation: Wo die Reise im Bereich der Dosiertechnik hingeht, zeigten die fünften Scheugenpflug TechTage vom 5. bis 6. Juni 2019. Zur traditionellen Inhouse-Messe waren rund 430 Besucher aus 18 Ländern angereist. Sie nutzten die Gelegenheit, um sich hier über die neuesten Trends sowie bewährte Lösungen für effiziente Klebe-, Dicht- und Vergussprozesse zu informieren. Im Zuge der begleitenden Fachausstellung präsentierten zudem 24 Materialhersteller und Systempartner ihre Innovationen. Ein Schwerpunkt lag auf der Vereinfachung komplexer Dosieraufgaben mithilfe von wirtschaftlichen, präzise auf die Anwendung abgestimmten Gesamtlösungen. Dies spiegelte sich sowohl in der Fachausstellung als auch bei den Live-Demonstrationen im hauseigenen Technologiezentrum wider. Das Herzstück der Live-Applikationen war eine vollautomatisierte Produktionslinie, auf der Beispielbauteile mit aktuellen Materialien vergossen, geklebt und gefügt wurden. Auch die zugehörigen vor- und nachgeschalteten Prozesse wie Plasmaaktivierung, Aushärtung und Qualitätssicherung sowie das Teilehandling mittels Bandsystem, Industrieroboter und AIV (Autonomous Intelligent Vehicle) waren mit abgebildet. Für einen schnellen und prozesssicheren Materialauftrag in der Linie sorgten drei integrierte Prozessmodule. Diese optimierten Module bieten Integratoren und Automatisierern Zugriff auf nahezu das gesamte Prozessportfolio von Scheugenpflug. Sie sind skalierbar und lassen sich dank Plug-and-Produce schnell und sicher in eigene Linien oder Produktionszellen integrieren. Je nach Dosieraufgabe und Anforderung können die Systeme flexibel konfiguriert und ohne großen Zusatzaufwand um weitere Features, wie beispielsweise zusätzliche Sensorik zur Prozessüberwachung, erweitert werden. Großen Anklang fanden auch eine Vakuumlösung für das Optical Bonding sowie ein Hochleistungsdosiersystem für den Auftrag von Wärmeleitmaterialien auf Hochvoltbatterien. Ihre Premiere feierte die neue Scheugenpflug Academy, die auf den TechTagen erstmals einem breiten Publikum vorgestellt wurde. Unter dem Motto „Wissen gut dosiert“ haben Anwender hier Zugriff auf knapp 30 Jahre Technologie- und Verfahrens-Know-how von Scheugenpflug. Das modular aufgebaute Schulungs- und Trainingsprogramm holt die Teilnehmer an ihrem individuellen Wissensstand ab und vermittelt ihnen nachhaltig das Grund- und Praxiswissen, das sie für ihre individuelle Dosieraufgabe benötigen. Dabei haben Anwender die Wahl zwischen verschiedenen Online- und Präsenz-Angeboten, die je nach Bedarf am eigenen Standort oder alternativ in den Räumlichkeiten von Scheugenpflug absolviert werden können. Abgerundet wurde das Veranstaltungsprogramm von einem breiten Spektrum an Fachvorträgen. Hier standen vielfach praktische Anwendungen im Vordergrund.

Scheugenpflug AG, TechTage.
Scheugenpflug AG, TechTage.
27.06.2019
Erfolgreicher Start ins Lohnschäumen

Seit diesem Jahr kann man bei DOPAG auf umfangreiche Dienstleistungen für das Dichtungsschäumen zurückgreifen. Inzwischen laufen an den Standorten Mannheim und Hohenems (Österreich) mehrere Anlagen der dynamicLine  - und die Kapazitäten werden weiter ausgebaut.

Im Bereich Lohnfertigung produziert das Unternehmen geschäumte Dichtungen. Das Angebot reicht von Bemusterungen und der Herstellung von Prototypen über die Fertigung von kleinen Stückzahlen bis hin zur Serienproduktion. Die Lohnfertigung bietet eine wirtschaftliche Alternative. Kunden profitieren von einer solchen flexiblen Lösung, sei es bei der Kleinserien-Produktion oder beim Abbau von kurzfristigen Produktionsspitzen. Sie benötigen keine eigene Produktionslinie mit qualifiziertem Personal, haben jederzeit die Kosten im Blick und können eine kontinuierliche Produktion sicherstellen. Um den letzten Aspekt ist es auch einem aktuellen Großkunden gegangen. Für ihn produziert man derzeit geschäumte Dichtungen für elektronische Bauteile und Schaltschränke. Weitere Anwendungsmöglichkeiten für Schaumdichtungen gibt es in der Automotive- und Leuchten-Industrie oder in der Haushaltsgeräte-, Filter- und Verpackungsindustrie. Auch mit Kleinstdichtungen kann DOPAG den Kunden unterstützen. Bei allen Dienstleitungen rund um das Lohnschäumen steht die persönliche Beratung im Fokus. Kunden erhalten z.B. Unterstützung bei Entwicklungsarbeiten für Schaumdichtungen und bei der Herstellung von Prototypen. Zudem unterhält man Partnerschaften mit verschiedenen Materialherstellern und ist in der Lage, nahezu alle verfügbaren Schaummaterialien zu verarbeiten. Auch kundenspezifische Anpassungen oder sogar Entwicklungen sind möglich.

Dopag, Lohnschäumen.
Dopag, Lohnschäumen.
12.06.2019
Neuer Dosiermischkopf für hochpräzise Kleinstmengen-Applikation

Der Dosiermischkopf LV 2/2 von TARTLER wurde vor allem für Anwender in Elektroverguss und Klebetechnik, die niederviskose Harze und Härter in winzigen Tröpfchen punktgenau aufbringen müssen, entwickelt.

Typische Einsatzbereiche sind z.B. der Verguss und die Versiegelung winziger elektrisch-elektronischer Bauelemente oder das Kleben kleiner Magnete in den Rotoren kompakter E-Mobility-Antriebe. Der neue LV 2/2 ermöglicht die Mischung von Harzen und Härtern mit Viskositäten von 50 bis 20.000 mPas sowie die punkt- und wiederholgenaue Dosierung kleinster Schussmengen von 1 bis 10 g. Je nach verwendetem Pumpentyp kann der Anwender Mischungsverhältnisse von 100:5 bis 100:20 realisieren. Auf Kundenwunsch sind auch andere, individuelle Mischungsverhältnisse möglich. Der Kleinmengen-Dosiermischkopf verfügt über eine systemeigene Messtechnik. Die Wägezelle überwacht die Schussgenauigkeit während der Applikation und kann sich – im Zusammenspiel mit ihrer Steuerung und einem entsprechenden Programm – automatisch selbst kalibrieren. Diese Selbstkalibrierung spart dem Anwender in der Praxis viel Zeit. Bei der Antriebstechnik sind sowohl Pumpen als auch Mischkopf mit modernen und energieeffizienten Servoantrieben ausgestattet. Auch hier ist der Einsatz der rotierenden Einweg-Kunststoffmischer möglich, mit denen sich selbst extreme Komponenten-Rezepturen auf kürzestem Weg zu Mischungen von höchster Homogenität vermischen lassen. Ein in der Kleinmengen-Verarbeitung häufig eingesetzter Kunststoffmischer ist z.B. der besonders kurze und schlanke 06/04 D.

Tartler GmbH, LV 2/2.
Tartler GmbH, LV 2/2.
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