Aktuelles / Entwicklungen - Klebetechnik / Flüssigdichtsysteme

17.09.2018
Hohe Temperaturfestigkeit

Der neue Strukturklebstoff von DELO, MONOPOX HT2860, hat ­– im Vergleich zu Vorgängerprodukten – eine bis zu dreimal höhere Festigkeit bei hohen Temperaturen. Er kann zudem induktiv ausgehärtet werden, wodurch sich Fertigungsprozesse deutlich beschleunigen lassen.

Bei vielen Epoxidharzen führen Temperaturen von +150 °C und mehr zu einer Veränderung der polymeren Strukturen und damit zu einem Leistungsabfall. Auch die Elastizität nimmt ab diesem Temperaturbereich oftmals zu. MONOPOX HT2860 hat eine Glasübergangstemperatur (Tg) von +168 °C. Dadurch ändert sich das Elastizitätsmodul unter Tg nicht signifikant, der Klebstoff erzielt eine sehr hohe Temperaturfestigkeit und nimmt erst oberhalb dieser Temperatur an Flexibilität zu. Auf sandgestrahltem Aluminium und bei +150 °C erreicht er mit 18 MPa eine bis zu dreimal höhere Festigkeit als Standard-Epoxidharze. Der Klebstoff zeigt sowohl auf Metallen als auch auf temperaturbeständigen Kunststoffen, Ferritverbindungen und Keramik eine sehr gute Haftung. Bei Raumtemperatur erreicht er z.B. auf Aluminium eine Druckscherfestigkeit von 65 MPa und auf Keramik von 55 MPa. Die Aushärtung erfolgt über Warmhärtung im Ofen oder über Induktion. Letztgenannte erfordert metallische Fügepartner und ermöglicht dafür eine Verkürzung der Prozesszeiten um bis zu 90 %, wobei der Klebstoff die gleiche hohe Festigkeit erreicht wie durch die Standard-Aushärtung bei +150 °C und 40 min im Umluftofen. Ein weiterer Vorteil: Vor der Warmhärtung können Klebstoffgebinde des Klebstoffes vier Wochen bei Raumtemperatur in der Produktionslinie verarbeitet werden. Er hat einen Temperatureinsatzbereich von -55 bis +220 °C und ist für Verklebungen geeignet, die hohen statischen oder hohen dynamischen Belastungen ausgesetzt sind. Dies ist z.B. in der Automotive-Branche bei Magnetverklebungen in Elektromotoren der Fall.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6409

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KG, MONOPOX HT2860.
14.09.2018
Universallösung gegen undichte Stellen

Für das einfache und sichere Abdichten feinster Risse und Nähte im Innen- und Außenbereich hat Weicon das Universal Dicht-Spray entwickelt.

Bei dem Spray handelt es sich um einen haftstarken, sprühbaren Kunststoff, mit dem Undichtigkeiten in den verschiedensten Bereichen abgedichtet werden können. So kann das Spray z.B. an Dachrinnen, Abwasser- und Abflussrohren, Wohnwagen, Wohnmobilen und Booten, Dächern und Fenstern, Poolwänden und Teichfolien, Kellerschächten oder Lüftungsschächten zur Anwendung kommen. Es haftet auf nahezu allen Oberflächen und Untergründen, wie z.B. Stein, Metall, Kunststoff, Holz oder Emaille. Es versiegelt zuverlässig und schnell Risse und Undichtigkeiten. Das Spray ist überlackierbar, wasserfest sowie witterungs- und UV-beständig. Es schützt Metalle vor Korrosion und ist frei von Bitumen und Silikon und bleibt auch bei starken Temperaturschwankungen hochelastisch. Das  Dicht-Spray ist einfach in der Anwendung und nach ca. zwei bis vier Stunden durchgehärtet. Nach vollständiger Durchhärtung widersteht die elastische Schutzschicht auch stärksten Witterungseinflüssen und mechanischen Belastungen. Das Spray ist in den Farbvarianten weiß, grau und schwarz verfügbar.

Weicon GmbH & Co. KG, Universal Dicht-Spray.
11.09.2018
Fertigungsprozesse optimiert

Ein voll automatisierte Klebeanlage für Kfz-Außenteile von RAMPF Production Systems maximiert durch die Kombination von Misch- und Dosiertechnologie, Automatisierung und Robotik Präzision, Geschwindigkeit und Flexibilität der Fertigungsprozesse.

Automobilhersteller messen Geschwindigkeit nicht nur in Stundenkilometern. Äußerst schnelle Produktionsprozesse sind ebenfalls unerlässlich, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Mit dem Konzept einer ganzheitlichen Produktionszelle für die Verklebung von Kfz-Außenteilen trägt man diesen Anforderungen Rechnung. Herzstück der Produktionseinheit für die Verklebung von Seitenwänden, Heckspoilern, Heckklappen und Spoilerlippen ist die RAMPF-Dosieranlage C-DS. Sie übernimmt den präzisen Auftrag der raumtemperaturhärtenden 2K-Polyurethan-Klebstoffe, die zur Verklebung der Teile verwendet werden. Die C-DS umfasst ein Materialaufbereitungs-, Dosier- und Mischsystem sowie SPS-Steuerung und integrierte Prozessüberwachung. Der modulare Aufbau der Dosieranlage sorgt für ein hohes Maß an Flexibilität, da sich Dosierpumpen und Mischsystem problemlos in vorhandene Fertigungslinien integrieren lassen. Bevor der Klebstoff aufgetragen wird, verifiziert ein nach dem Poka-Yoke-Prinzip arbeitendes Qualitätskontrollsystem, dass die eingelegten Teile einer manuellen Vorreinigung unterzogen wurden. Hierfür kommen Reinigungssensoren zum Einsatz. Die Produktionszelle kann mit FANUC-, KUKA- oder ABB-Robotern ausgestattet werden. Durch Conveyor-Tracking-Systeme können die Roboter Teile erkennen, aufnehmen und präzise auf einem sich bewegenden Förderband platzieren. Je nach Anforderungen des zu klebenden Bauteils können mehrere Roboter in die Anlage integriert werden. Für optimale Haftungseigenschaften ist eine Oberflächenaktivierung via Plasmabehandlung eingebaut, für die schnelle Aushärtung der geklebten Teile sorgt Curing-on-Demand (COD). Diese Produktionszelle kann an verschiedenste Anforderungen angepasst werden, u.a. Fügewerkzeuge mit Linearmotoren, Verfahrachsen für die Misch- und Dosiertechnik und automatische Entladung. Ausgehend von dem standardisierten Technikkonzept wurden bereits mehrere maßgeschneiderte Produktionsanlagen für die Verklebung von Teilen führender europäischer Automobilhersteller entwickelt.

RAMPF Production Systems, integrierte Anlage.
10.09.2018
Handbuch Klebtechnik 2018

Das vom Industrieverband Klebstoffe e. V. (IVK) in Zusammenarbeit mit der adhäsion herausgegebene Handbuch Klebtechnik ist neu erschienen.

Das ursprünglich auf die deutsche Klebstoffindustrie und den IVK fokussierte Kompendium enthält in seiner Neuauflage wichtige Informationen über die österreichische, schweizerische und niederländische Klebstoffindustrie sowie über das Serviceportfolio der Klebstoffverbände in diesen Ländern. 166 Unternehmensprofile informieren über das Liefer- und Leistungsspektrum der deutsch- und niederländischsprachigen Klebstoffindustrie, deren Systempartner sowie über wissenschaftliche Einrichtungen. Darüber hinaus finden sich im Kompendium nützliche Übersichten – u.a. über klebstoffrelevante nationale/europäische Gesetze und Vorschriften, europäische Normen und Prüfverfahren sowie statistische Übersichten. Das Handbuch Klebtechnik 2018 steht im Internet auch als Online-Version zur Verfügung. <Link http://www.handbuchklebtechnik.de/ >. Handbuch Klebtechnik 2018 – ISBN 978-3-658-22947-4 / € 25,90. Bestellung: Industrieverband Klebstoffe, Postfach 26 01 25, 40094 Düsseldorf

IVK, Handbuch Klebtechnik 2018.
06.09.2018
Lösung für FIPFG-Dichtungsschäumen

Mit der dynamicLine hat DOPAG in diesem Jahr eine neu entwickelte Anlage für das FIPFG-Dichtungsschäumen vorgestellt. Auf der Fakuma 2018 wird die neue Produktlinie erstmals in Deutschland vorgestellt. 

Die Basis der Produktlinie bildet der dynamische Mischkopf. Er verarbeitet niedrig- bis hochviskose polymere Reaktionswerkstoffe wie Dichtungsschäume aus PU und Silikon, Klebstoffe oder Vergussmassen präzise und reproduzierbar. Zudem ist er ist kombinierbar mit verschiedenen Robotersystemen wie z.B. Lineareinheiten oder Industrierobotern. Eine automatisierte Applikation des Materials ist auf dreidimensionale Bauteile, sowie in Nuten, Formen und auf ebenen Flächen möglich. Weitere Informationen zu diesem System < https://dichtdigital.isgatec.com/de/profiles/1d1042c9c353/editions/a1a3916eabeabf235315/pages/page/9 > Neben Lösungen für das Dichtungsschäumen zeigt das Unternehmen auf der Fakuma 2018 auch die 2K-Dosieranlage silcomix. Sie ermöglicht das exakte Dosieren von Flüssigsilikon (LSR) in Spritzgieß-Verfahren. 

Fakuma: Halle A5, Stand 5009

Dopag, DynamicLine.
06.09.2018
FIP CC-Technologie live erleben

Auf der Fakuma 2018 zeigt Sonderhoff u.a. die FIP-CC-Technologie (Formed-In-Place Closed-Cell). Der hier verarbeitete CC-Schaum kommt durch das physikalische Schäumen bereits mit der Dosierung in seiner fast vollständigen Dichtungsdimension auf das Bauteil.

Deswegen ist FIP-CC insbesondere für 3D-Anwendungen und eine prozessnahe Qualitätskontrolle geeignet. Die neue, überwiegend geschlossenzellige Schaumdichtung Fermapor® CC auf PU-Basis ist von Sonderhoff besonders für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Wasserdichtigkeit entwickelt worden. Die Dichtung härtet ohne Ofen oder Feuchte aus und schließt die Lücke zwischen den eher hochpreisigen Silikonschäumen und den günstigeren gemischtzelligen PU-Schaumdichtungen. Die für das neue FIP-CC-Aufschäumverfahren entwickelte Dosieranlage DM 402 CC wird am Sonderhoff-Stand live vorgeführt. Es werden damit die sehr feinzelligen, überwiegend geschlossenzelligen PU-Weichschaumdichtungen Fermapor® CC dosiert. Sie machen mit einer leicht glänzenden Oberfläche auch optisch einen wertigen Eindruck. Man wird auf dem Messestand außerdem mit einem Dauertest für Wasserdichtigkeit die geringe Wasseraufnahme der CC-Schaumdichtung demonstrieren. Die Fermapor® CC Schaumdichtungen sind bei Raumtemperatur vernetzende 2-K-Systeme auf PU-Basis, die ohne Ofen oder Feuchte aushärten. Sie sind eine kostengünstige Alternative gegenüber 1K- und Silikon-Anwendungen. Anders als vergleichbare gemischtzellige Dichtungen benötigt die CC-Schaumdichtung eine geringere Verpressung bei gleicher Dichtleistung. Eine robuste, montagefeste Oberfläche der CC-Schaumdichtung hält möglichen mechanischen Belastungen im Teilehandling stand. Selbst nach Beschädigung der Oberfläche, etwa durch Einrisse, verändert sich die Wasseraufnahme nur geringfügig. Die Polyurethan basierten Fermapor® CC Schaumdichtungen sind witterungsfest und bei Wassertemperaturen bis 1 °C auch eiswasserfest. Fermapor® CC PU-Schaum erfüllt die REACH / EG-Verordnung 1907/2006 und RoHS und wird für das Abdichten von Bauteilen i.d.R. bei Temperaturen von -40 bis +80 °C, kurzfristig sogar bis +160 °C, eingesetzt. Zudem lassen sich Schaumdichte und Härte im laufenden Prozess über die Maschinenparameter einstellen. Die DM 402 CC hat eine deutlich kürzere Einrichtezeit, weil die klassische Luftbeladung über die Vorratsbehälter entfällt. Der Materialwechsel ist einfacher, weil für den CC-Schäumprozess keine Material-Zirkulation notwendig ist. Das vereinfacht und beschleunigt mögliche Prozessanpassungen.

Fakuma: Halle A5, Stand 5109

Sonderhoff Holding GmbH, FIP-CC.
23.08.2018
Neuer Klebstoff für Displays

Für das Verkleben von Displays hat Panacol Vitralit®  UD 8540 auf Acrylatbasis entwickelt. Der Klebstoff ist besonders weich, um Spannungen zwischen unterschiedlichen Substraten auszugleichen.

Der 1K-, UV-härtende Acrylatklebstoff verfügt über eine zusätzliche Härtungskomponente, die über Luftfeuchtigkeit nachreagiert. Somit können auch Schattenzonen, z.B. unter dem Display-Rahmen, zuverlässig ausgehärtet werden. Eine hohe Haftung zeigt Vitralit®  UD 8540 auf Glas und PMMA, sodass der Klebstoff zum Verkleben von Glas/Glas- oder Glas/PMMA-Displays verwendet werden kann. Für die Materialkombination Glas/PC ist eine speziell angepasste Klebstoffvariante erhältlich. Beide Klebstofftypen sind silikon- und lösemittelfrei. Für die großflächige UV-Härtung steht mit dem LED-Spot 100 von Hönle ein energieeffizientes LED-UV-System zur Verfügung, das auf den Klebstoff und die Anforderungen des Display-Verklebens abgestimmt ist. Die Anordnung der LEDs erlaubt eine hochintensive und homogene Lichtverteilung. Je nach Displaygröße können – dank modularen Aufbaus – auch mehrere LED-Spots 100 lückenlos aneinandergereiht werden. Nach der Aushärtung ist Vitralit®  UD 8540 sehr weich mit einer Shore-Härte im Shore-00-Bereich. Thermische Spannungen zwischen unterschiedlichen Substraten können dadurch ausgeglichen werden. Der ausgehärtete Klebstoff ist transparent und vergilbungsfrei.

Bondexpo: Halle 6, Stand Nr. 6420

Panacol-Elosol GmbH, Vitralit® UD 8540.
17.08.2018
Lösungsmittelfreie Aktivatoren

Die zwei neuen Aktivatoren von Delo beschleunigen den Haftungsaufbau von Metallklebstoffen. Sie erlauben eine schnellere Produktion und kommen ohne Lösungsmittel aus, was Arbeitsschutzvorkehrungen vereinfacht.

Aktivatoren verkürzen die Aushärtegeschwindigkeit von Metallklebstoffen, die ihre Festigkeit unter Luftabschluss erreichen. Im Gegensatz zu Metall- und anderen Reaktionsklebstoffen enthält der Großteil von Aktivatoren allerdings Lösungsmittel. Das hat zur Folge, dass diese Aktivatoren erst einige Minuten ablüften müssen, bis das Lösungsmittel verdampft und das System getrocknet ist. Beim niedrigviskosen DELO-QUICK 5910 und höher viskosen DELO-QUICK 5975 ist dies nicht erforderlich. Aktivator und Klebstoff lassen sich ohne Ablüften nass-in-nass verarbeiten und Bauteile direkt nach dem Dosieren des Aktivators fügen. Sie können sofort weiterverarbeitet werden, was die Taktzeit im Produktionsprozess verkürzt. Da es nicht mehr zu Lösungsmitteldämpfen und damit zu Belastungen für Mensch und Umwelt kommen kann, lassen sich in der Produktion Absauganlagen einsparen und Ex-Schutz-Vorkehrungen vermeiden. Darüber hinaus enthält DELO-QUICK 5910 ein bläuliches und DELO-QUICK 5975 ein rötliches Fluoreszenzmittel, was die optische Auftragskontrolle per Kamera und damit eine Qualitätssicherung erlaubt. Ein weiterer Vorteil: Die Aktivatoren verbessern bei Klebungen von Metallen wie Edelstahl oder Aluminium die Festigkeiten nach Feuchteeinfluss. Bei DELO-QUICK 5975 ist dies auch bei Nickel der Fall, das wegen seiner unterschiedlichen Beschichtungen als schwierig zu verkleben gilt. Beide Aktivatoren lassen sich einfach verarbeiten und per Rotorspray, Endloskolben-Dosierer, Schlauchquetschventil, Brush-Coating oder Spray-Coating auftragen.

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, DELO-QUICK 5910.
09.08.2018
2K-Klebstoff in zwei Kammerbeuteln

Das patentierte System von i.GLUESYSTEMS ist eine leicht zu handhabende Klebelösung, die eine hohe Prozesssicherheit bietet. i.COMPOSITE ist rückstandslos entfernbar und frei von Gefahrstoffen.

Der Klebstoff auf MS-Polymerbasis, der ohne Luftfeuchtigkeit zwischen diffusionsdichten Flächen schnell (4 Stunden) und vollständig aushärtet, benötigt keine saugfähige Klebefläche, um seine volle Klebekraft zu entfalten. Er verfügt über eine sehr hohe Endfestigkeit sowie Wasserbeständigkeit und Resistenz gegenüber handelsüblichen Reinigungsmitteln. Elastizität und Schalldämmung sind zusätzliche Merkmale des Klebstoffes. Er bietet eine hohe Haltekraft im Innen-, Außen- und Nassbereich. Darüber hinaus ist er witterungs- und alterungsbeständig sowie anstrichverträglich. Mit einer Zugfestigkeit von 20kg/cm² hält er die unterschiedlichsten Materialien in verschiedensten Gewerken des Handwerks und der Industrie. Nach kurzem Durchkneten öffnet der Anwender den Beutel an einer Ecke und trägt den Klebstoff auf. Diese einfache Handhabung eignet sich ideal als Beipackprodukt für Fachunternehmen zu diversen Produkten, vor allem im Sanitärbereich, für eine einfache, bohrlochlose Montage – im Profi- und DIY-Sektor.

08.08.2018
Weiterentwickelter Strukturklebstoff

Auf der Innotrans zeigt die GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG u.a. den neuen 2K-Klebstoff WELDYX Master, der für Bahnanwendungen entwickelt wurde und kompatibel mit allen gängigen Substraten in diesem Bereich ist.

Mit WELDYX Master lassen sich strukturelle, hochfeste und zugleich flexible und hochbeständige Verklebungen realisieren. Der 2K-Methylmethacrylatklebstoff im Mischungsverhältnis 10:1 ist in den Verarbeitungszeiten von 5 und 15 min. erhältlich. Der  Hochleistungsklebstoff wurde für strukturelle Verklebungen von Metallen, Verbund- sowie Kunststoffen entwickelt. Verklebungen von Aluminium und Edelstahl sind ohne Einsatz eines Primers möglich. Durch seine Flexibilität können auch Materialien mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten strukturell verklebt werden. Im Vergleich zu seinem Vorgänger WELDYX Professional bietet WELDYX Master ein noch niedrigeres Schrumpfverhalten und eine etwas längere Reaktionszeit, was dem Anwender präzise Verklebungen in einem längeren Zeitfenster ermöglicht. Diese Eigenschaften wurden auch durch eine Produktanalyse des Fraunhofer-Instituts LBF bestätigt. Weitere Kennzeichen sind die Brandschutzfreigabe HAZARD LEVEL HL 3, ein hohes Spaltfüllvermögen (0,25 bis 25mm) und überdurchschnittliche Dehnungseigenschaften (ca. 100%) sowie seine Zugscherfestigkeit: 12 bis 15 N/mm² (auf PMMA). Er hat eine Shore-Härte von 65 D und ist in 50-ml-, 250-ml- und 490-ml-Kartuschen erhältlich.

Innotrans 2018: Halle 8.1 / Stand 115

GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, WELDYX Master.
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