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Blog-Artikel

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Meinung, Blog, Artikel

Lesen Sie alle ISGATEC Blog Artikel zu Themen, die uns bewegen, mal kritisch, provozierend mit Bezug zu DICHTEN KLEBEN POLYMER.

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„Klebstoff statt Nahrung – auch in dieser Diskussion sollte man die Fakten kennen“

Kommt man auf das Thema „bio-basierte“ Klebstoffen zu sprechen, folgt oft postwendend eine eher ablehnende Reaktion. Ist doch jedem bewusst, dass es immer noch Hunger auf dieser Welt gibt – und dann aus Nahrungsmitteln Klebstoffe herzustellen, erscheint doch vielen eher abwegig.

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Wunderland ist ausgebrannt

Deutsche Ingenieurskunst, ein zentraler „Rohstoff“ unserer Industrie­nation, vielfach unter dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ subsumiert, war lange gefragt und geschätzt.

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Bitte keine Notlösungen „konstruieren“

„Schweißen geht nicht, also kleben wir“…ein Satz aus der alltäglichen betrieblichen Praxis. Wobei Schweißen auch gerne durch Schrauben, Nieten bzw. alle anderen Verbindungstechniken ersetzt werden kann. Das Problem ist das Gleiche: Die Alternativtechnologie – hier das Kleben – wird zur „Notlösung“.

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Zweierlei Maß – problematisch!

Viele Unternehmen sind globale Wettbewerber. Wettbewerb ist gut, wenn man Kunden durch Ideen, Produkte, Leistungen für sich gewinnt. Dann fördert Wettbewerb den Fortschritt und/oder schafft Mehrwert. Unabdingbar ist es dabei, dass für alle Marktbegleiter, die gleichen Regeln gelten. Klingt einleuchtend, ist aber immer seltener die Realität.

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Ich bin kein Pessimist, aber...

...die Zeiten werden – nicht nur gefühlt – unsicherer. Dabei zwischen Politik und Wirtschaft zu trennen, war für eine Technologieexport-Nation wie Deutschland schon immer schwierig. Unsere Unternehmen sind/waren fest in ein westliches Wertebündnis eingebunden und haben sich auf dieser Basis einigermaßen verlässlich in einem globalen Wirtschaftssystem bewegt. Klar, unsere westliche Sicht der Dinge und unsere Vorgehensweisen beinhalten auch eine Portion Doppelmoral – aber das ist ein anderes Thema.

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„Geiz ist geil“ – so ein Quatsch

Geiz ist geil“ – diese Werbekampagne eines Elektro-Anbieters hat leider längst nicht nur Eingang in unsere Alltagssprache gefunden, sondern hat sich auch als „Lebensphilosophie“ in den Gehirnwindungen vieler Mitmenschen eingenistet. Die Ergebnisse sind fatal: Der Wert der Dinge wird auf einen Aspekt reduziert und diese Denkweise wird reflexartig auf alles angewendet. Bei Klebstoffanwendungen lassen sich die Folgen gut beobachten.

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Weder schwarz noch weiß

Nicht erst seit dem Dieselskandal, der sowohl von der Politik als auch den Automobilherstellern nach wie vor nicht sauber aufgearbeitet ist, werden die Verbraucher massiv in Richtung Elektroautos gedrängt, wohl wissend, dass in dieser Technologie entscheidende Fragen nicht geklärt sind. Wo kommt der Strom her, wo und wie wird er erzeugt? Wie konstant ist die Stromversorgung (insbesondere nach Abschaltung unserer Atomkraftwerke ohne Not!? Wie werden Leistungsspitzen der Solar- und Windkraftanlagen abgefangen, wo und wie wird zwischengelagert? Wo werden Schnell-Ladestationen installiert, gewartet…, denn eine Ladezeit von > 1 Stunde ist nicht zumutbar? Wie viele Ladestationen benötigen wir? Wie groß ist die Reichweite der aktuellen und kommenden Fahrzeugen und wie passt dies zu unserer gewohnten Mobilität? Wie hoch ist die Sicherheit der Fahrzeuge und der Batterielagerung?

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Alles wird zur Datenquelle

In meinem letzten Kommentar „Im Dunkeln wird man schnell zum Opfer“ bin ich nicht explizit auf die Ressource „Daten“ eingegangen. Im Kontext zur 4. industriellen Revolution sollte dies aber nicht zu kurz kommen. Wir erleben derzeit an vielen Stellen unseres privaten, gesellschaftlichen und beruflichen Lebens, dass Daten alles – und ohne Strom auch wieder nichts sind.

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Im Dunkeln wird man schnell zum Opfer

Wenn ich die Meldungen aus Wissenschaft und Forschung und die Entwicklungen unserer zunehmend digitalisierten Wirtschaft bewusst wahrnehme, sind wir gerade mitten in einer weiteren, für den ein oder anderen unglaublichen industriellen Revolution.  Solche Revolutionen erfordern traditionell eine hohe Anpassungsfähigkeit, Weitsicht und das Denken in Alternativen.

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Information ist nicht Wissen

Cartoon DICHT! 4.2017

Vor kurzem bin ich wieder auf eine Kolumne von Jörg Friedrich vom September 2012 gestoßen, die in meinen Augen auch heute nichts an Bedeutung verloren hat. Vor ca. 50 Jahren wurde erstmals behauptet, dass sich das Wissen der Menschen ca. alle 10 bis 15 Jahre verdoppeln würde und dass dies in Zukunft noch schneller gehen würde. Seither spricht man von der „Wissensexplosion“ bzw. einer „Informationsflut“, die über uns hinwegrollt. Die Folgen sieht man deutlich – viele Menschen sind extrem durch die Organisation von Wissen bzw. Information ge- wenn nicht überfordert.

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Können wir noch vertrauen?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem der Abgasskandal keine Schlagzeilen macht. Derzeit in Form von Diesel-Fahrverboten in den Innenstädten, um so die Gefährdung der Menschen durch Feinstaub zu senken und die damit verbundene Diskussion, welche Form der Nachrüstung von wem bezahlt wird. Als Verbraucher fühle ich mich getäuscht: Vor dem Kauf eines Dieselfahrzeugs wurde mir vorgegaukelt, dass gesetzliche Normen eingehalten werden und dass dies auch fortlaufend kontrolliert wird. Aus diesem Grund greifen Vielfahrer sinnvollerweise zu Dieselfahrzeugen, da der Spritverbrauch insgesamt deutlich geringer ist als bei Benzinmotoren. Nun droht aber dem Nutzer das Fahrverbot in den Städten. Er hat es gut gemeint und ist jetzt doch der Leidtragende? – Nach und nach stellt sich heraus, dass wahrscheinlich alle KFZ-Hersteller – vielleicht mit Rückendeckung der Politik – den Konsumenten betrogen betrogen und der Umwelt geschadet haben. Glaubt eigentlich noch irgendjemand daran, dass die Verbrauchswerte stimmen?

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Was bewährt sich?

Es ist jetzt sechs Jahre her, da veröffentlichte das Umweltbundesamt eine Elastomerleitlinie. Diese sah vor, dass Ausgangsstoffe für Elastomere den Prinzipien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit entsprechen – d.h. entsprechend bewertet und zugelassen sein müssen. Damals gab es bereits eine Reihe positiv bewerteter Stoffe, die demgemäß verwendet werden durften und dürfen. Und natürlich gab und gibt es – bis heute – nicht bewertete Stoffe, die allerdings für die Herstellung einer Elastomermischung unabdingbar sind. Um ausreichend Zeit für eine toxikologische Beurteilung zu haben, wurde eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2016 definiert. Solch lange Fristen haben sich bewährt, ebenso die Situation, dass bis zum Stichtag nur wenige Anträge auf Bewertung eingegangen waren. Ergo standen ab Januar dieses Jahres keine zugelassenen Elastomere mehr zur Verfügung. Droht jetzt Chaos auf allen Ebenen? Mitnichten – die bewährte Antwort sind Übergangsregelungen – in diesem Fall wieder um fünf Jahre bis zum 31.12.2021 verlängert.

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Wann sind Fakten Fakten?

Was für eine blöde Frage – ist das nicht klar? Dachte ich auch, aber wenn ich mir die aktuelle Diskussion, die Verhaltensweise und Positionierung eines mächtigen „Meinungsbildners“ in der westlichen Welt betrachte, komme ich sehr ins Grübeln, wird mir angst und bange. Das fing mit postfaktisch, also „gefühlten“ und nicht auf Tatsachen beruhenden Fakten an und ist jetzt bei „alternativen Fakten“ angekommen. Wenn das zum Standard wird, erleben wir im Bereich DICHTEN KLEBEN POLYMER spannende Zeiten – um es mal vorsichtig auszudrücken. 

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Kleine Maßnahme, riesige Auswirkung

Damit kein falscher Eindruck entsteht – Umweltschutz ist gut und wichtig. Leider greifen bei diesem sehr sensiblen Thema immer wieder Mechanismen ineinander, die zu einem Endergebnis führen, das einen nur staunen lässt. Es ist aber auch nicht verwunderlich, da heute kaum jemand mehr komplexe Themen ganz durchdenkt. So treten heute in zunehmenden Maß umwelt- und gesundheitsschützende Verordnungen in Kraft, über deren Auswirkungen sich die verantwortlichen Organe zumeist keine Gedanken machen müssen – warum auch? Auch der Grund für neue Verordnungen wird kaum hinterfragt – selbst wenn eine Hauptursache für viele neue Verordnungen die zunehmendeAnalysefähigkeit ist. Das „Problem“ gab es zwar schon immer, aber jetzt können wir es messen. Dann wirken die Medien, die die Öffentlichkeit schnell sensibilisieren und auch allzuoft verunsichern. Da werden dann schon mal Themen „hochgeschrieben“, die eigentlich keine sind. Was mir zunehmend fehlt, ist der ganzheitliche Blick auf Themen, gepaart mit einer sorgfältigen und vor allem sachlichen (Lebens-) Risikoabwägung.

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Trialogisch: Nicht reden, machen

Warum noch reden, wenn alles schon hundertmal gesagt oder angemerkt wurde? Ist doch langweilig und vertane Zeit. Und es ändert sich ja auch nichts. Diesen Eindruck konnte man bei der diesjährigen ISGATEC-UMFRAGE zum Dauerthema „mangelndes Anwenderwissen“ wieder kriegen. Das Fehlen wird auf klassisch hohem Niveau beklagt und was passiert? Recht wenig und Optimismus ist da wohl fehl am Platz. Natürlich arbeiten Unternehmen an ihrem Wissensmanagement und beziehen auch Anwender ein. Das funktioniert, aber immer nur unternehmensspezifisch und damit dementsprechend eingeschränkt. Auch wirkt sich bei diesem Thema die Dynamik des Arbeitsmarktesaus. Ob die Fachkräfte wirklich fehlen, sei dahingestellt, dass Fachleute wechseln – und damit ihr Wissen ist Fakt. Dies wirkt sich dann gravierend aus, wenn dieses Wissen Mangelware ist und fehlendes Wissen nicht zeitnah und ressourcenschonend erworben werden kann. So ist Fachwissen im Bereich DICHTEN KLEBEN POLYMER nicht ausreichend vorhanden und u.U. höchst flüchtig.

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