Dossiers - Technologiedossier 3D-Druck

Die Möglichkeiten des 3D-Drucks / der additiven Fertigung beflügeln auch im Bereich Dichten. Kleben. Polymer. die Phantasie. Dabei verändert diese Technologie vieles über die gesamte Wertschöpfungskette und bietet eine Reihe neuer Perspektiven. In diesem Dossier sammeln wir deshalb interessante Konzepte, Projekte, Produkte und Dienstleistungen rund um den 3D-Druck und die additive Fertigung – und bieten damit eine fokussierte Plattform für alle Konstrukteure, Einkäufer, Qualitätsmanager und Instandhalter, die sich vertieft mit den neuen Möglichkeiten auseinandersetzen wollen.

 

Hinweis zur Benutzung:  
Zur Suche nach einzelnen Unternehmen empfehlen wir Ihnen die Volltextsuche in unserer Suchmaschine der Dichtungs-, Klebe- und Polymertechnik.  Bitte nutzen Sie zur Navigation den Back-Button Ihres Browsers um nach Ansicht eines Beitrages zurück zum Dossier zu kommen.

News

26.03.2018

Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies von Henkel baut sein Netzwerk strategischer Partnerschaften mit globalen Technologieführern aus. Ziel ist es, die Anwendungen im wachsenden Markt der Additiven Fertigung von Funktionsprototypen auf die industrielle Herstellung von Bauteilen auszuweiten.

Henkel Adhesive Technologies beliefert Kunden weltweit mit einem breiten Portfolio an Hochleistungsmaterialien wie lichthärtenden Acrylaten, Silikonen, Epoxidharzen und Polyurethan-Klebstoffen. Die Produkte und Services ermöglichen hochwirksame Lösungen für unterschiedliche Industriesegmente. Auf Basis dieser technologischen Expertise hat der Unternehmensbereich neuartige Materialien für verschiedene Prozesse und Technologien im 3D-Druck entwickelt. Um den industriellen Einsatz von 3D-Druck-Lösungen zu beschleunigen, bietet man zudem ein wachsendes Portfolio von Services und Geräten. Dazu zählen Automatisierungsanlagen sowie Lösungen für Aushärtung, Imprägnierung und Oberflächenbehandlung in der Nachbearbeitung gedruckter Teile. Um das volle Potenzial der Additiven Fertigung auszuschöpfen, müssen die richtigen Kundenanwendungen identifiziert und gezielt die richtigen Materialien im Zusammenspiel mit dem richtigen Druckverfahren und der richtigen Software entwickelt werden. Deshalb kooperiert man mit Unternehmen wie Carbon und Hewlett Packard, die bereits leistungsfähige 3D-Druck-Technologien auf den Markt gebracht haben. Gemeinsam mit Carbon arbeitet Henkel an Materialien und Dosieranlagen für polymerisationsbasierte 3D-Druck-Verfahren. Die Unternehmen haben ein Mess-, Misch- und Dispensiergerät (MMD), ein Dosiersystem für Harze sowie Zubehör für das SpeedCell Fertigungssystem von Carbon entwickelt, die den Einsatz von Carbon-Materialien im industriellen Maßstab ermöglichen. Darüber hinaus hat man mit der Entwicklung von Loctite Harzen für Carbons Materialplattform begonnen. Gemeinsam mit Hewlett Packard (HP) arbeitet man  innerhalb der offenen Materialplattform von HP und entwickelt Materialien für HPs pulverbasierte Jet Fusion Technologie. Darüber hinaus wird Henkel als erster weltweiter Vertriebspartner für HPs Jet Fusion 3D-Drucker Qualifizierungen in der industriellen Produktion vorantreiben.

01.03.2018

Zusätzlich zur Entwicklung der aktuellen Produktlösungen und Wachstumsmärkte arbeitet die SGL Group an Zukunftsfeldern für den Einsatz von Carbon- und Grafitmaterialien. Ein Bereich ist der 3D-Druck von Komponenten aus Kohlenstoff.

Dabei werden werkzeuglos und computergesteuert einzelne Schichten zu dreidimensionalen Werkstücken aufgebaut. Die SGL Group bringt nun - mithilfe der 3D-Druck-Technologie von ExOne - gedruckten Kohlenstoff und Grafitbauteile unter dem Markennamen CARBOPRINT® zur Marktreife. Die Zusammenarbeit baut auf den Kernkompetenzen der beiden Firmen auf: Die SGL Group bringt ihr Wissen zum Rohstoff und zur Pulveraufbereitung sowie ihre Technologien zur Weiterveredelung von Kohlenstoffbauteilen ein. ExOne steuert als Anbieter der industriellen Binder-Jetting-Technologie die 3D-Druck-Kompetenz bei. Mit dieser Technologie ist nicht nur die Herstellung kleiner Prototypen möglich, sondern auch die wirtschaftliche Serienproduktion sowie die schnelle Erarbeitung kundenspezifischer Lösungen. Da der Kohlenstoffkörper nach dem Druck an sich zunächst porös ist, kommt den  Nachveredelungsprozessen der SGL Group, wie z.B. Polymer-Imprägnierung und Silizium- oder Metall-Infiltration, eine zentrale Rolle zu. Mit diesen Zusatzprozessen können an den Anwendungsfall angepasste, vielfältige Materialeigenschaften eingestellt werden. Nach einer ersten Materialentwicklungsstudie steht nun die Bauteilentwicklung an, um die extreme Designfreiheit des 3D-Drucks in Kundennutzen umzuwandeln. Auf Basis der Grundeigenschaften von Kohlenstoff wie hoher chemischer Stabilität sowie guter elektrischer und thermischer Leitfähigkeit werden derzeit erste Versuchsbauteile für die Anwendungserprobung im Bereich des chemischen Apparatebaus und der Umwelttechnik entwickelt. Konkrete Beispiele sind Wärmetauscher und Einbauten für Destillationskolonnen, aber auch Pumpenbauteile aus siliziertem 3D-gedruckten Kohlenstoff.

SGL Carbon SE, ExOne/3D-Druck.

ISGATEC Seminare zum Thema

© ISGATEC GmbH 2018
» Datenschutz
» Impressum