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Dossiers - Branchendossier Prozesstechnik (Chemie, Lebensmittelindustrie, Pharma)

Die Prozess-Industrie stellt zwar – je nach Teilsegment – ganz unterschiedliche Anforderungen an Lösungen aus dem Bereich DICHTEN KLEBEN POLYMER, dennoch lohnt sich gerade hier der Blick über den Tellerrand. In diesem Dossier sammeln wir deshalb interessante Konzepte, Projekte, Produkte und Dienstleistungen und bieten damit eine fokussierte Plattform für alle Konstrukteure, Einkäufer, Qualitätsmanagern und Instandhalter, die sich vertieft mit dieser Branche auseinandersetzen wollen.

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News

22.09.2017

Die neue Clampdichtung von Freudenberg Sealing Technologies, entwickelt für Rohverbindungen nach DIN 32676, ASME BPE oder ISO 2852, unterscheidet sich in ihrem Aufbau – mit einem eingebauten Kunststoffteil und einem damit definierten Anschlag  – von einer herkömmlichen Dichtung.

Herkömmliche Clampdichtungen verfügen über keine definierte Verpressung. Das hat zur Folge, dass bei der Abdichtung der Flanschverbindung ein Teil der Clampdichtung in den Innenraum der Rohrverbindung ragt. Denn aufgrund fehlender Vorgaben für Anzugsmomente und je nach eingesetztem Kraftaufwand während der Montage wird das Dichtelement mehr oder weniger stark zusammengedrückt. Der in den Produktraum ragende Teil der Dichtung verringert nicht nur den Innendurchmesser des Rohres. Er behindert auch den vollständigen Reinigungsprozess. Ragt ein Teil der Dichtung in den Innenraum, bilden sich schlecht zu reinigende Toträume, in denen sich Bakterien ansiedeln können. Zudem kann es durch den Medienfluss zu einer Beschädigung der Dichtung kommen. Auch  besteht die Gefahr, dass  herausragende Teile der Dichtung abreißen und in das Produkt gelangen. Bei der neuen Clampdichtung wird eine unerwünschte Extrusion in den Innenraum der Leitung durch zu starke Krafteinwirkung verhindert. Die Dichtung schließt fast bündig mit dem Rohr ab, der Innendurchmesser der Dichtung bleibt also genau so groß wie der Innendurchmesser des Rohres. Folgeschwere Montagefehler werden somit ausgeschlossen. Eine kostspielige Umrüstung aller Verbindungen auf „Hygiene-Flansche“ gemäß DIN 11864 wird durch den Einsatz der Clampdichtung mit Anschlag unnötig. Dank der Verwendung von Kunststoff als Anschlag kann auf zusätzliche Bindemittel verzichtet werden, wie es z.B. bei Metall notwendig ist.

14.09.2017

Mit dem Beschichten von Elastomer-Dichtungen macht OVE Plasmatec aus einfachen Dichtringen leistungsfähige Hightech-Teile. Damit lassen sich u.a. Reibungs­werte ebenso verbessern wie die dynamischen Funktionen der Produkte.

Vereinzelung und optionale Farben erleichtern die Montage - und das macht Automatisierung erst möglich. Das umständliche Aufbringen herkömmlicher Fertigungs- und Montagehilfen ist nicht mehr notwendig. OVE beschichtet Elastomer-Dichtungen mit einer hauchdünnen, hochelastischen und umweltfreundlichen Gleitlackschicht auf Wasserbasis. Damit lässt sich die Reibung um durchschnittlich 50% reduzieren und Stick-Slip-Effekte lassen sich eliminieren. Auch Geräusche der Dichtungen in Funktion sind deutlich niedriger. Ebenso vereinfacht sich die Montage, weil die Dichtungen nicht mehr zusammenkleben. Zusätzliche Fertigungs- und Montagehilfen wie Öle und Fette, die umständlich aufgetragen werden müssen, sind nicht mehr notwendig. Eine automatisierte Zuführung im Rahmen von Serienproduktionen wird durch vereinzelte und reibungsoptimierte Dichtringe überhaupt erst möglich. Und auch der Nutzungsdauer tut das Beschichten gut, denn die Grenzwerte verschieben sich, die Dichtungen arbeiten länger. Die Gleitlacke können sowohl transparent als auch farbig sein. Bei transparenter Beschichtung bleibt die Farbe des Basiswerkstoffes weiterhin erkennbar. Wird farbig beschichtet, lassen sich die Dichtungen besser unterscheiden. Das vermeidet Verwechslung. So lassen sich die Dichtungen z.B. nach Lieferanten oder Anwendungen unterscheiden. Auf die reibungsreduzierenden Eigenschaften hat die Farbe nur wenig Einfluss, diese bleiben nahezu erhalten. Mit den maschinell aufgebrachten, wasserbasierten Gleitlacksystemen schafft der Dienstleister trockene, grifffeste und saubere Beschichtungen auf Elasto­merbauteilen mit PTFE, Silikonen oder Siloxanen als Trockenschmierstoff. Dabei entstehen Oberflächen­strukturen, die die Reibwerte positiv beeinflussen und die Verschleißeigenschaften in Richtung höherer Festigkeit verbessern.  Auch für Dichtungen im Kon­takt mit Lebensmitteln oder im Trinkwasserbereich bietet man spezielle Beschichtungen. Die entspre­chenden Gleitlacke sind dahingehend unbedenklich, erfüllen verschiedene Normen und Spezifikationen und/oder haben die erforderlichen Freigaben. Sicherheit geben auch die zahlreichen Prüfungen samt Dokumentationen, die OVE durchführt.

OVE Plasmatec GmbH, Beschichtung.

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