Dossiers - Branchendossier Maschinen- und Anlagenbau

Der Maschinen- und Anlagenbau hat schon immer hohe Anforderungen an Lösungen aus dem Bereich Dichten. Kleben. Polymer. gestellt. In diesem Dossier sammeln wir deshalb interessante Konzepte, Projekte, Produkte und Dienstleistungen und bieten damit eine fokussierte Plattform für alle Konstrukteure, Einkäufer, Qualitätsmanager und Instandhalter, die sich vertieft mit dieser Branche auseinandersetzen wollen.

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News

03.04.2018

Die vielseitig einsetzbare Reparaturmasse Pyro-Putty 2400 von Kager für die Abdichtung von Rissen, Löchern und Spalten in Bauteilen aus Gusseisen, Stahl sowie nicht rostendem Stahl ist vor allem für Anwender im Motoren-, Maschinen- und Ofenbau ein kostengünstiger Helfer für die Instandsetzung.

Spalte füllen in Guss- und Stahlteilen, Risse in Rohrleitungen schließen oder Zylinderköpfe und Auspuffkrümmer abdichten – das sind typische Anwendungsbeispiele für den Einsatz der Reparaturmasse. Denn das hochviskose Material ist aufgrund seiner hohen Temperaturbeständigkeit von bis zu 1.090 °C ein Problemlöser für die Instandsetzung von Bauteilen, die während des Betriebs sehr heiß werden.  Die anorganische 1K-Paste ist zu ca. 25% der Gesamtmasse mit der technischen Keramik Kaliumsilikat und zu etwa 50% der Gesamtmasse mit Edelstahl angereichert. Vorrangig aus dieser Rezeptur resultiert die hohe Temperaturbeständigkeit des Materials. Sein spezifisches Gewicht liegt bei 1,50 g/cm3 . Geliefert wird  Pyro-Putty 2400 in Dosen mit 0,45 sowie 0,95 und 3,80 l Inhalt. Nach dem Aufrühren lässt sich die Reparaturmasse sehr einfach mit einer Spritze oder einem Spachtel in die schadhaften Stellen am Bauteil – Risse, Löcher oder Spalte – eintragen und dann weiterverarbeiten. Die Aushärtung an Luft erfolgt innerhalb von max. 4h. Danach lässt sich das Material z.B. schleifen oder lackieren. Die Masse lässt sich bei einer empfohlenen Temperatur von 13° C bis 32° C lagern.

Kager Industrieprodukte GmbH, Pyro-Putty 2400.
28.03.2018

Überall dort, wo im Maschinen- und Anlagenbau, in der Prozess- und ölverarbeitenden Industrie Standards versagen, lassen sich mit Tec-Joint-Folien und -Platten von 0,5 bis 5 mm i.d.R. in einer Shore-Härte von 60-65 Lösungen realisieren.

FEPM beinhaltet Monomere von EPDM (Propylen) und FKM (Tetrafluorethylen). Daraus resultieren eine gute Heißwasserbeständigkeit und eine sehr gute Wärmebeständigkeit (in Umluft). Ein Nachteil ist die schlechte Kältebeständigkeit, die zu einer starken bleibenden Verformung führt, aber bei einer erneuten Wärmebeaufschlagung zum großen Teil reversibel ist. Durch seine chemische Beständigkeit gegenüber Erdölprodukten, Motorölen, Motorkühlmitteln mit hohen Anteilen an Rostschutzmitteln, Hochdruckgetriebeölen (EP-Getriebeölen), Getriebeölen, Servolenkungsflüssigkeiten, allen Arten von Bremsflüssigkeiten, inkl. DOT 3, Mineralöl und Silikonöl, Dampf und Phosphatester ist er nahezu einzigartig. Zudem ist er beständig gegenüber allen Arten von Wärmeträgerölen, Aminen, Säuren und Basen, vor allem aber gegenüber Heißwasser und Dampf bis zu +170 °C. Durch seine guten mechanischen und physikalischen Eigenschaften und dank einer Einsatztemperatur von ca. -5 °C bis +200 °C ist er insgesamt sehr vielseitig einsetzbar und im Vergleich zu peroxidisch vernetzten FKM-Elastomeren besitzt er eine bessere Wasserbeständigkeit. Im Vergleich zu FFKM-Produkten ist er wesentlich preisgünstiger. 

Tec Joint AG, FEPM-Platten.

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