Statische Dichtungen

Aktuelles / Entwicklungen - Statische Dichtungen

27.11.2017
Schraubkappe für erhöhte Dichtigkeitsanforderungen

Mit der Normreihe GPN 802 bringt Pöppelmann KAPSTO® eine neue Schraubkappe auf den Markt, die aufgrund einer zusätzlichen Dichtscheibe erhöhte Dichtigkeitsanforderungen erfüllt.

Sie basiert auf der bewährten GPN 800-Kappe aus dem Normprogramm mit über 3.000 Abmessungen, die - dank ihrer Robustheit, Temperaturbeständigkeit und Dichtheit - Schutz während der Fertigung, der Lagerung und beim Transport bietet. Die neue Schutzkappe GPN 802 hat im Inneren eine zusätzliche NBR-Dichtscheibe, die zuverlässig verhindert, dass Flüssigkeiten oder Gase aus dem abzudichtenden Rohr austreten bzw. in dieses eindringen können. Die gelbe Schutzkappe passt zu einer Vielzahl an Gewindearten (metrische, amerikanische und Rohrgewinde). Auf Wunsch ist die GPN 802 auch in verschiedenen Farb- und Materialvarianten, alternativen Dichtungen, verschiedensten Abmessungen sowie Sonderausführungen erhältlich.

Pöppelmann GmbH & Co. KG, KAPSTO®/ Normreihe GPN 802.
24.10.2017
Nahtlose Dichtungen im XXL-Format

Mit ihrer neuen Vulkanisieranlage Rotocure D320 fertigt die Steinbach AG nahtlose Dichtungen bis zu 3 m Durchmesser. Solche Dichtungen kommen z.B. im Maschinen- und Anlagenbau, in Offshore-Anlagen und Raffinerien zum Einsatz.

Überall in der Fahrzeug- und Flugzeugindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau und in der Energie- und Elektrotechnik begegnet man Dichtungen und Stanzteilen aus verschiedensten Elastomeren. Je nach industrieller Anforderung muss die passende Materialmischung ausgewählt werden. Dabei sind Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Ozon und UV-Strahlung, Witterungseinflüsse und Medienbeständigkeiten gegen z.B. Öle oder auch Säuren zu berücksichtigen. Ist das richtige Material definiert, werden aus großen Elastomerplatten passgenaue Teile geschnitten. Mit der neuen Maschine können unterschiedlichste Elastomere bis zu einer Breite von 3,2 m und einer Materialstärke von 0,5 bis 6 mm bearbeitet werden.

Steinbach AG, XXL-Dichtung.
23.10.2017
Dichtungen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie

Für die hohen Anforderungen dieser Branchen entwickelt und realisiert die Seal Concept GmbH individuelle Dichtungslösungen für Produktions- und Verpackungsmaschinen. Dabei kann die Produktion der Dichtungen – sowohl von Einzelstücken als auch von Großserien – innerhalb weniger Tage hausintern umgesetzt werden.

Die Erfüllung von Anforderungen wie Reinigungsfähigkeit, Sterilisation und hygienische Auslegung ist dabei Standard. Dichtungslösungen, die in diesen Branchen zum Einsatz kommen, müssen eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber aggressiven Chemikalien und Reinigungsmethoden aufweisen und  auch beständig gegenüber hohen Temperaturen sein. Ebenso müssen außergewöhnliche Reibungs- und Verschleißeigenschaften berücksichtigt werden. Eine spezielle Farbgebung der Dichtungen (weiß/blau/rot/natur) ermöglicht das frühzeitige Erkennen der Abriebspartikel. Die Gefahr mikrobakterieller Verunreinigung durch nicht sterilisierbare Hinterschnitte kann durch eine besondere Formgebung ausgeschaltet werden. Zudem achtet man darauf, bei jeder neuen Produktentwicklung leicht zu reinigende und einfach zu sterilisierende Oberflächen zu schaffen, die einem erhöhten Reinigungs- und Sterilisationsaufkommen problemlos - und ohne langfristig Schaden zu nehmen - gerecht werden. Auch der Einsatz ungiftiger Werkstoffe ist bei Dichtungen, welche in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie zum Einsatz kommen, eine Grundvoraussetzung. Grundsätzlich stehen unterschiedliche Werkstoffe für die Dichtungssysteme zur Verfügung. Die Wahl des Werkstoffes ist abhängig von seinem Einsatzbereich. Alle diese Werkstoffe haben die jeweils erforderlichen Zulassungen und sind lebensmittelkonform.

Seal Concept GmbH, Lebensmitteldichtungen.
22.09.2017
Neu entwickelte Clampdichtungen

Die neue Clampdichtung von Freudenberg Sealing Technologies, entwickelt für Rohverbindungen nach DIN 32676, ASME BPE oder ISO 2852, unterscheidet sich in ihrem Aufbau – mit einem eingebauten Kunststoffteil und einem damit definierten Anschlag  – von einer herkömmlichen Dichtung.

Herkömmliche Clampdichtungen verfügen über keine definierte Verpressung. Das hat zur Folge, dass bei der Abdichtung der Flanschverbindung ein Teil der Clampdichtung in den Innenraum der Rohrverbindung ragt. Denn aufgrund fehlender Vorgaben für Anzugsmomente und je nach eingesetztem Kraftaufwand während der Montage wird das Dichtelement mehr oder weniger stark zusammengedrückt. Der in den Produktraum ragende Teil der Dichtung verringert nicht nur den Innendurchmesser des Rohres. Er behindert auch den vollständigen Reinigungsprozess. Ragt ein Teil der Dichtung in den Innenraum, bilden sich schlecht zu reinigende Toträume, in denen sich Bakterien ansiedeln können. Zudem kann es durch den Medienfluss zu einer Beschädigung der Dichtung kommen. Auch  besteht die Gefahr, dass  herausragende Teile der Dichtung abreißen und in das Produkt gelangen. Bei der neuen Clampdichtung wird eine unerwünschte Extrusion in den Innenraum der Leitung durch zu starke Krafteinwirkung verhindert. Die Dichtung schließt fast bündig mit dem Rohr ab, der Innendurchmesser der Dichtung bleibt also genau so groß wie der Innendurchmesser des Rohres. Folgeschwere Montagefehler werden somit ausgeschlossen. Eine kostspielige Umrüstung aller Verbindungen auf „Hygiene-Flansche“ gemäß DIN 11864 wird durch den Einsatz der Clampdichtung mit Anschlag unnötig. Dank der Verwendung von Kunststoff als Anschlag kann auf zusätzliche Bindemittel verzichtet werden, wie es z.B. bei Metall notwendig ist.

14.09.2017
Reibung um 50% senken

Mit dem Beschichten von Elastomer-Dichtungen macht OVE Plasmatec aus einfachen Dichtringen leistungsfähige Hightech-Teile. Damit lassen sich u.a. Reibungs­werte ebenso verbessern wie die dynamischen Funktionen der Produkte.

Vereinzelung und optionale Farben erleichtern die Montage - und das macht Automatisierung erst möglich. Das umständliche Aufbringen herkömmlicher Fertigungs- und Montagehilfen ist nicht mehr notwendig. OVE beschichtet Elastomer-Dichtungen mit einer hauchdünnen, hochelastischen und umweltfreundlichen Gleitlackschicht auf Wasserbasis. Damit lässt sich die Reibung um durchschnittlich 50% reduzieren und Stick-Slip-Effekte lassen sich eliminieren. Auch Geräusche der Dichtungen in Funktion sind deutlich niedriger. Ebenso vereinfacht sich die Montage, weil die Dichtungen nicht mehr zusammenkleben. Zusätzliche Fertigungs- und Montagehilfen wie Öle und Fette, die umständlich aufgetragen werden müssen, sind nicht mehr notwendig. Eine automatisierte Zuführung im Rahmen von Serienproduktionen wird durch vereinzelte und reibungsoptimierte Dichtringe überhaupt erst möglich. Und auch der Nutzungsdauer tut das Beschichten gut, denn die Grenzwerte verschieben sich, die Dichtungen arbeiten länger. Die Gleitlacke können sowohl transparent als auch farbig sein. Bei transparenter Beschichtung bleibt die Farbe des Basiswerkstoffes weiterhin erkennbar. Wird farbig beschichtet, lassen sich die Dichtungen besser unterscheiden. Das vermeidet Verwechslung. So lassen sich die Dichtungen z.B. nach Lieferanten oder Anwendungen unterscheiden. Auf die reibungsreduzierenden Eigenschaften hat die Farbe nur wenig Einfluss, diese bleiben nahezu erhalten. Mit den maschinell aufgebrachten, wasserbasierten Gleitlacksystemen schafft der Dienstleister trockene, grifffeste und saubere Beschichtungen auf Elasto­merbauteilen mit PTFE, Silikonen oder Siloxanen als Trockenschmierstoff. Dabei entstehen Oberflächen­strukturen, die die Reibwerte positiv beeinflussen und die Verschleißeigenschaften in Richtung höherer Festigkeit verbessern.  Auch für Dichtungen im Kon­takt mit Lebensmitteln oder im Trinkwasserbereich bietet man spezielle Beschichtungen. Die entspre­chenden Gleitlacke sind dahingehend unbedenklich, erfüllen verschiedene Normen und Spezifikationen und/oder haben die erforderlichen Freigaben. Sicherheit geben auch die zahlreichen Prüfungen samt Dokumentationen, die OVE durchführt.

OVE Plasmatec GmbH, Beschichtung.
25.08.2017
Erleichterte Planung technischer Dämmstoffe

Mit der Möglichkeit, Gebäude vom Entwurf über die Inbetriebnahme und Wartung bis hin zum Rückbau und zur Entsorgung komplett digital zu planen, zu bauen und zu betreiben, bietet „Bauen 4.0“ eine größere Planungssicherheit, Prozessoptimierung, Effizienz und eine höhere Nachhaltigkeit.

Das neue Plug-in erleichtert die Planung der technischen Dämmung im BIM erheblich: Anders als z.B. Sanitärobjekte müssen Isolierungen für bereits geplante Anlagen ausgelegt werden. Die Auswahl der Dämmung ist abhängig von bereits in der Planung definierten Parametern (wie z.B. dem Durchmesser von Rohrleitungen) und muss daher vom Anwender aktiv ausgewählt werden. Die Auswahl und manuelle Eingabe von Daten aus dem Katalog bedeutet nicht nur einen erheblichen Mehraufwand, sie birgt auch ein erhebliches Fehlerrisiko. Das neue BIM-Plug-in greift direkt auf die benötigten Daten aus dem Modell zu und unterstützt so effektiv bei Produktauswahl und Konfiguration. Der direkte Export aus der Armacell Produktdatenbank ermöglicht eine Automatisierung der kompletten Produktauslegung. Das erleichtert und beschleunigt den Planungs- und Auslegungsprozess für den Anwender erheblich und minimiert gleichzeitig die Fehlerquote. Das Armacell BIM-Plug-in steht kostenlos zum Download auf www.armacell.de bereit. Hier finden Interessierte auch ein Video-Tutorial, das den Einstieg erleichtert.

23.08.2017
Beschichtungen erleichtern Dichtungsmontage

In der O-Ring- und Dichtungsmontage kommt oft PTFE-Gleitlack zum Einsatz. Kremer setzt hier bevorzugt einen Gleitlack auf Wasserbasis ein, der anteilig PTFE- Bestandteile enthält und den strengen Richtlinien des DVGW entspricht.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Beschichtungsverfahren, die sich in erster Linie am Ausgangsmaterial orientieren. Der Untergrund und die Geometrie eines Formteils sind entscheidend für die Wahl des Beschichtungsverfahrens. Nicht unerheblich sind auch die spätere Beanspruchung und der Einsatzzweck des zu beschichtenden Materials. Die Werkstoffentscheidung ist grundlegend bei Zulieferteilen in Maschinen und Werkzeugen. Darüber hinaus sind weitere Überlegungen sinnvoll. Wie lässt sich z.B. ein O-Ring industriell am besten montieren? Eine einfache und schnelle Montage fördert den Produktionsablauf und spart Kosten. Eine Beschichtung ist in vielen Fällen sinnvoll. In der O-Ring- und Dichtungsmontage bevorzugt Kremer einen Gleitlack auf Wasserbasis, der anteilig PTFE-Bestandteile enthält und den strengen Richtlinien des DVGW entspricht ein. Der Lack hat nach entsprechender Oberflächenbehandlung eine sehr gute Gummihaftung und niedrige Gleit- und Haftreibungsbeiwerte. Der größte Vorteil ist jedoch sicherlich, dass beschichtete O-Ringe auch bei Anwendungen in Kontakt mit Trinkwasser und Lebensmitteln eingesetzt werden können. PTFE ist weiß und wirkt bei sehr dünnem Auftrag transparent.

Kremer GmbH, Dichtungsbeschichtung.
21.07.2017
Für schlecht geschmierte Anwendungen

Für solche Anwendungen, die aber dennoch eine hohe Belastbarkeit bieten müssen, hat Kastas die K79 Führungselemente entwickelt. Neben einem breit gefächerten Einsatzbereich in pneumatischen Anwendungen kann das Element ebenso sicher in zahlreichen Hydraulikanwendungen verwendet werden.

Der mit Polyesterharz verstärkte Hartgewebekörper wird zur Selbstschmierung und Reibungsverringerung mit Grafit gefüllt. Die wichtigsten Eigenschaften der Führungsringe, die in einem Temperaturbereich von -40° C bis 120° C eingesetzt werden können, sind - neben der Reibungsminimierung und hohen Belastbarkeit - ihre chemische Beständigkeit  und Kompatibilität mit pneumatischen- und hydraulischen Anwendungen.

30.06.2017

Ein neues Wannenranddichtband ergänzt - zusammen mit dem Schallschutzband und dem Schnittschutzband – das OTTOFLEX-System für flächige Abdichtungen und erleichtert die zuverlässige Abdichtung –  auch über Eck.

Bei feuchtigkeitsempfindlichen Umfassungsbauteilen oder Verlegeuntergründen sowie den Beanspruchungsklassen A und C ist die Flächenabdichtung auch unter und hinter Wannen erforderlich und vom Planer gewerkübergreifend vorzusehen – oder die Abdichtung durch andere geeignete Maßnahmen (z. B. Dichtbänder für den Wannenanschluss) sicherzustellen. Das neue OTTOFLEX Wannenranddichtband bietet eine ebenso einfache wie zuverlässige Lösung für die fertigungstechnisch bedingte Schwachstelle im Eckbereich von Dusch- und Badewannen. Das Vliesband mit plastischer Butylschicht lässt sich nach dem Positionieren des Sanitärelements in die Ecke ausformen und dichtet somit zuverlässig ab. Bei erhöhten Anforderungen an den baulichen Schallschutz kann zusätzlich das selbstklebende Schallschutzband auf die Rückseite des Wannenranddichtbandes aufgeklebt werden. Das Schnittschutzband verhindert ein versehentliches Durchtrennen der Verbundabdichtung. In Verbindung mit den Komponenten des OTTOLFEX-Systems – der Flüssigfolie, den Dichtungsschlämmen und der Abdichtbahn – stehen dem professionellen Verarbeiter aufeinander abgestimmte Produkte für die zuverlässige Abdichtung feuchtigkeitsempfindlicher Umfassungsbauteile und der Verlegeuntergründe von keramischen Fliesen oder Marmor- und Natursteinplatten zur Verfügung.

09.06.2017

In dem neuen Dichtungswerkstoff novapress® 880 bringt Frenzelit eine für Dichtungen neue Technologie zum Einsatz, der jeder Dichtungsplatte einen einzigartigen und eindeutigen „Fingerabdruck“ verleiht.  Denn eine Forderung im „Industrie 4.0-Kontext“ ist die Rückverfolgbarkeit aller einzelnen Anlagenkomponenten. Haberkorn liefert ab Lager Standard- und Normdichtungen, Dichtungsplatten für die eigene Bearbeitung, Kleinserien und Schnellschüsse in individuellen Geometrien aus eigenen Werkstätten sowie größere Mengen mit kurzen Lieferzeiten in Zusammenarbeit mit Stanzbetrieben.

Durch diese Gasket Code Technology ist es möglich, mittels eines Handscanners sowohl die Identität des Werkstoffes als auch das Fertigungslos exakt auszulesen. Von Forschung und Entwicklung über die Fertigung bis zum Produkteinsatz beim Kunden: Über den gesamten Lebenszyklus aller Frenzelit-Produkte hinweg sind Qualitätssicherung und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und Umwelt fest verankert – bei jedem Arbeitsschritt. Der Frenzelit-Geschäftsbereich Dichtungen ist sowohl nach ISO 9001, nach ISO 14001 als auch nach ISO 50001 zertifiziert. Dies bedeutet lückenlose Transparenz in allen Bereichen und bietet somit ein Höchstmaß an Sicherheit – für die Mitarbeiter, die Umwelt und den Anwender.

Frenzelit GmbH, novapress®880.
© ISGATEC GmbH 2017
» Datenschutz
» Impressum

Cookie Hinweis: Unsere Website nutzt Cookies um bestimmte Bereiche/Funktionen bestmöglich für Sie darstellen zu können.
Wenn Sie diese Webseite weiterhin besuchen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.      » mehr erfahren