Maschinen und Anlagen

Aktuelles / Entwicklungen - Maschinen und Anlagen

22.09.2017
Präzisionsdosierung reduziert Abfallmenge

Ein preeflow System, von Intertronics installiert, trägt bei Parkinson Harness Technology zur Verbesserung der Auftragungsqualität und Produktion sowie zur Reduzierung von Materialverschwendung bei.

Parkinson Harness Technology aus Boston (UK) fertigt maßgeschneiderte elektrische Produkte für Industrien wie das Baugewerbe, die Landwirtschaft, den Schienenverkehr und die Verteidigungsindustrie. Bei dem Unternehmen gab es einen Fertigungsprozess, der `Kopfschmerzen bereitete`. Ein kleiner elektrischer Widerstand sollte auf den Boden eines Dieselfiltergehäuses gepottet werden, ohne die Kupferanschlüsse zu beeinträchtigen. Der Prozess konnte nicht präzise, wiederholgenau und verlässlich durchgeführt werden. Zusätzlich wurden Unmengen von Material und Bauteilen verschwendet. Die Produktivität litt unter dem hohen Materialverbrauch und dem großen Ausschuss. Durch die Zusammenarbeit mit dem preeflow-Händler intertronics und einem Entwicklungs-ingenieur von Parkinson Harness Technology konnte der Prozess mit der Kombination von eco-PEN450 sowie einem F4200N.1 Roboter optimiert werden. Der einfach zu programmierende Roboter bietet die akkurate, wiederholgenaue Positionierung des Dispensers über dem Bauteil, während der volumetrische Dosierer eco-PEN450 immer exakt 0,2 g des 1K-Materials absolut wiederholgenau dosiert. Der eco-PEN450 konnte optimal und präzise in die unübersichtliche Vertiefung des Filtergehäuses dosieren, ohne die Kupferanschlüsse zu bedecken oder die elektronische Anschlussfähigkeit zu blockieren.

Preeflow, Parkinson Harness Technology.
19.09.2017
Effizienter aushärten

Auf der Bondexpo zeigt die Dr. Hönle AG den neuen LED Spot 100 IC zum effizienten Aushärten von Klebstoffen und Vergussmassen, der die Leistung im Vergleich zum Vorgängermodell verdoppelt.

Bei einer Wellenlänge von 405 nm sorgen 2.000 mW/cm² für eine zuverlässige und schnelle Aushärtung und beschleunigen damit den Produktionsvorgang. Der LED Spot 100 HP IC ist in den Wellenlängen 365, 385, 395 und 460 nm erhältlich. Für Fertigungsprozesse, die weniger Leistung benötigen, steht der LED Spot 100 IC mit bis zu 1.000 mW/cm² bei 405 nm zur Verfügung. Nicht ganz so intensiv, verfügt er dennoch über alle Vorteile der Neuentwicklung,  z.B. über einen Integrierten Controller (IC) im Strahlerteil zum Betrieb und zur Überwachung des LED-UV-Systems. Eine externe Steuerung ist damit nicht zwingend notwendig. Auch für den Fall, dass eine Plug & Play- Lösung bevorzugt wird, steht LED Powerdrive IC zur Verfügung. Er ermöglicht eine unabhängige Ansteuerung von bis zu drei LED Spots 100. Bestrahlungszeiten und die elektrische LED-Leistung lassen sich individuell einstellen. Am Display können nicht nur diese Parameter, sondern auch Betriebszustand und Temperatur der LEDs auf einen Blick abgelesen werden.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6420.

14.09.2017
Auf das Hundertstel genau – Mikro-Wasserstrahlschneiden in Serie

Erste Referenzen in der Serienproduktion von Kleinstbauteilen belegen, dass die MicroCut MJ von STM Werkstücke mit bis zu 10 µm Genauigkeit und mit Innenradien bis zu 0,1 mm leise, sauber und wirtschaftlich erzeugen kann.

Die Fertigungsindustrie steht vor der Herausforderung, immer kleiner und leichter werdende Bauteil-Serien in erstklassiger Qualität herstellen zu müssen, die keine thermisch verformten Oberflächen aufweisen dürfen. Damit rückt die Kaltschneidetechnik weiter in den Mittelpunkt des Interesses – und damit auch die Vorbehalte, die sich hinsichtlich Wasserstrahlschneiden hartnäckig halten. Dazu gehören Zweifel in puncto Wirtschaftlichkeit, Geräuschbelastung, Schnelligkeit, Sauberkeit und Präzision. Diese Kritikpunkte entkräftet STM jetzt mit dem Ende 2016 eingeführten Mikrowasserstrahlsystem „MicroCut MJ“ und ersten erfolgreichen Referenzen in der Serienproduktion von Kleinstbauteilen. Bei diesem System sorgt die Konstruktion mit schwingungsarmem Granitgestell, Hochpräzisions-Spannrahmen und Linearmotorachsen in Kombination mit seiner Schneidkopf-Technologie und der vollintegrierten „SmartCut“-Software für Schnittbreiten bis zu 0,2 mm. Um die Wirtschaftlichkeit der Anlage zu optimieren, wurden die mechanischen Verschleißteile auf ein Minimum reduziert, die integrierte Steuerung und das integrierte Abrasivsystem machen die üblichen Zusatzaggregate überflüssig und die Software gewährleistet maximale Material-, Personal- und Zeitersparnis. So wird eine nahezu vollautomatische Fertigung mit höchstmöglichem Präzisionsgrad möglich. Dank der modularen System-Konfiguration kann die Anlage bis ins Detail an hochspezialisierte Schneidaufgaben angepasst und jederzeit umgerüstet werden. Als Kaltschneideverfahren kann die Wasserstrahl-Technologie filigrane, hochfunktionelle Werkstücke aus unterschiedlichsten Materialien schneiden, die sich bei alternativen Verfahren verbiegen oder schmelzen würden. Dazu gehören Keramiken, Glas, Kunststoffe, NE-Metalle, Elektronikbauteile oder Verbundwerkstoffe, die vor allem im Maschinenbau, in der Elektronik-, Fahrzeug-, Chemie-, Schmuck-, Uhren- und Lebensmittel-Industrie sowie in der Medizintechnik in kleinsten Teilen verarbeitet werden. Mikrowasserstrahlanlagen arbeiten dabei um den Faktor Zehn genauer als klassische Anlagen. Das gilt umso mehr für die neue „MicroCut MJ“, die abrasiv mit einem minimalen Durchmesser von 0,2 mm mit einer Positionier- und Wiederholungsgenauigkeit von 0,0025 mm schneidet. Dabei lässt sich der Abrasivanteil stufenlos jeder Oberfläche und Schneidaufgabe anpassen. Die Oberflächengüte mit bis zu RA 0,8 µm ähnelt dabei dem Schleifen. Bearbeitungsverlauf, Start- und Endpunkte können nahezu beliebig gewählt werden. Durch den geringen Durchmesser des Werkzeuges werden bei einer hohen Schnitt- und Schnittkantenqualität scharfkantige Konturen und – dank des Strahldurchmessers von < 0,2 mm – eine hohe Materialeffizienz erreicht. Prozesskräfte und thermische Belastungen sind minimal, das Entstehen giftiger Gase wird ganz vermieden. Die Anlage ist komplett gekapselt und auf einem schwingungsarmen Granitgestell aufgebaut, das mit einem variablen Hochpräzisions-Spannrahmen verbunden ist. Mit diesem können Werkstücke bis 1000 mm x 1000 mm genau ausgerichtet und sicher befestigt werden. Führungseinheiten mit hochdynamischen Linearmotorantrieben bürgen für hohe Leistung sowie Präzision und ermöglichen den Verzicht auf kostenintensive Verschleißteile wie Kupplungen, Zahnräder und Getriebe. Das neue Bedienpult mit bewährtem „SmartTouch“-System, die integrierte Steuerung per intelligenter „SmartCut“ CAD/CAM-Software sowie spezielle Schutzvorrichtungen für Schmutz und Lärm sorgen für maximale Benutzerfreundlichkeit. Neben dem thermisch und physisch separierten Edelstahlwasserbecken sorgt auch der ausschließliche Einsatz von Markenkomponenten für störungsarmes Schneiden und Verschleißfestigkeit.

STM Stein Moser GmgbH, MicroCut MJ.
06.09.2017
Kunststoff-Institut Lüdenscheid/Aufschäumverfahren

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid und das Kunststoff-Institut Südwest zeigen auf der Fakuma das Aufschäumen ohne jede Umrüstung. Am laufenden Prozess wird ein physikalisches Schäumverfahren gezeigt, das ohne Maschinen- oder Werkzeugumrüstung auskommt und so die Möglichkeit eröffnet, alle bereits im Gebrauch befindlichen Standardwerkzeuge und -maschinen zu nutzen.

Darüber hinaus wird gezeigt, wie die oft schlierenbehaftete Oberfläche bei geschäumten Teilen ohne Einwirkung von Wärme beseitigt werden kann. Vorgestellt werden auch laufende bzw. in Kürze startende Verbundprojekte, u.a. 3D-Druck – generativer Werkzeugbau, dynamische Werkzeugtemperierung, wärmeleitfähige Kunststoffe, Duro-Verbund-Bauteile, Umspritzen von Elektronikteilen.

Fakuma: Halle A5, Stand 5312

Kunststoff-Institut Lüdenscheid, Aufschäumverfahren.
29.08.2017
Kompaktdosierzelle für effizientes Dichten, Kleben und Vergießen

Die Misch- und Dosieranlage CN-CNC800, die RAMPF Production Systems auf der Bondexpo zeigt,  ist eine Lösung für Anwender, die einen kompakten Maschinenaufbau benötigen und keine Kompromisse in der Steuerungstechnik eingehen möchten.

Die Anlage verfügt über eine integrierte Materialaufbereitung und kann mit Kolben- oder Zahnradpumpen ausgestattet werden. Für die modulare Steuerung stehen eine CNC Siemens-Sinumerik-Steuerung sowie Beckhoff-Steuerungstechnologie zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil ist die integrierte Prozessüberwachung zur Kontrolle von Drücken, Füllständen und Drehzahlen. Die DC-CNC800 kann mit einem HD-Spülmittelrückführsystem oder HD-Wasserspülung, anwendungsabhängigen Automatisierungseinrichtungen sowie dem Mischsystem MS-C für Dosierleistungen ab 0,1 g/s ausgestattet werden. Weitere Features sind standardisierte Bedienkonzepte für Schiebetisch, Rundschaltteller und Bandzuführung sowie Vakuumfasspressen für Gapfiller. Die großen Tanks ermöglichen, dass Kleingebinde komplett in einem Vorgang umgefüllt werden können. Die DC-CNC800 wird auch in der Elektroindustrie eingesetzt, wo sie höchste Prozesssicherheit beim Auftragen von hochgefüllten Materialien zur Wärmeableitung an elektronische Baugruppen garantiert. Das Unternehmen zeigt zudem die Automatisierung von Produktionsanlagen mit integrierter Dosiertechnik. Durch die Verbindung von Prozess- und Automatisierungs-Know-how entsteht maximaler Kundennutzen. Die Automatisierungskompetenz des Unternehmens umfasst u.a. Handling und Robotik, Bauteiltransport, Steuerungstechnik, Erfassung aller Prozessparameter mit MES-Anbindung sowie Wärmebehandlung.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6404

RAMPF Holding GmbH & Co. KG, CN-CNC800.
23.08.2017
Maßgeschneiderte hochintegrierte Fertigungslösungen

Auf der Fakuma 2017 zeigt ENGEL hochintegrierte Fertigungslösungen – maßgeschneidert auf die spezifischen Anforderungen der unterschiedlichen Anwenderbranchen. Dazu zählen u.a. die vollelektrische e-mac Spritzgießmaschine in einer neuen Schließkraftklasse, das erste clearmelt Bauteil fürs Exterieur und eine noch höhere Präzision für die LSR-Verarbeitung.

Auf einer ENGEL e-mac 940/280 werden anspruchsvolle Steckergehäuse für Fahrzeugtüren produziert. War die e-mac Baureihe bis dato mit Schließkräften bis 1800 kN verfügbar, erweitert man die Baureihe jetzt um eine 2800-kN-Version. Kennzeichen der  e-mac Maschinen sind Schnelligkeit, Präzision, ein energieeffizienter Betrieb bei hoher Flexibilität. Mit der Herstellung von 40-poligen Steckergehäusen aus glasfaserverstärktem PBT zeigt man, wie sich höchste Anforderungen an die Präzision und Wirtschaftlichkeit vereinen lassen. Aufgrund der sehr filigranen Struktur im Inneren der Steckergehäuse entscheidet in diesem Marktsegment die Präzision des Spritzgießprozesses über die Wettbewerbsfähigkeit des Produzenten. In mehreren nachfolgenden Prozessschritten werden die Steckergehäuse mit Stabilisatoreinsätzen, Dichtungen und den Kontakten bestückt und laserbeschriftet. Unsauber ausgespritzte Bereiche oder Verzug stören die automatisierte Montage und können zu einem Produktionsstopp führen. Da die Spritzfehler zum Teil erst gegen Ende der Prozesskette erkannt werden, verteuert sich zudem der Ausschuss. Um dies zu verhindern, stellt die e-mac Maschine sicher, dass auch über lange Fließwege sehr dünnwandige Bereiche zuverlässig gefüllt werden. Mit den intelligenten Assistenzsystemen aus dem inject 4.0 Programm sind die e‑-mac Maschinen auch für Prozessschwankungen durch externe Einflüsse gewappnet. Gleich drei iQ -Produkte sind auf der Messemaschine installiert: iQ weight control, das das eingespritzte Schmelzevolumen über den gesamten Spritzgießprozess konstant hält und damit Schwankungen in den Umgebungsbedingungen und im Rohmaterial ausgleicht, iQ clamp control, das auf Basis der Werkzeugatmung die optimale Schließkraft ermittelt und automatisch anpasst, und das neue iQ flow control für die bedarfsgerechte Regelung der Werkzeugtemperierung. Die Verarbeitung von Flüssigsilikon (LSR) im Spritzguss schöpft das Effizienzpotenzial der holmlosen ENGEL victory Maschinen aus. Vor allem die konstruktiv bedingte sehr hohe Prozesskonstanz leistet einen wichtigen Beitrag. So sorgt der patentierte Force-Divider dafür, dass die bewegliche Aufspannplatte während des Schließkraftaufbaus dem Werkzeug exakt folgt und die Schließkraft gleichmäßig über die Aufspannfläche verteilt wird. Auf diese Weise werden sowohl die außen- als auch die innenliegenden Kavitäten mit exakt gleicher Kraft zugehalten, was eine gleichmäßige Stauchung des Werkzeugs sicherstellt und zu einer konstant hohen Teilequalität führt. Die gratarme, abfallfreie, nacharbeitsfreie und vollautomatisierte Verarbeitung ist die Voraussetzung, Hightech-Produkte aus Flüssigsilikon wirtschaftlich herzustellen. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt man mit der Herstellung von Entlüftungsventilen für Getränkeflaschen auf einer ENGEL victory 860/160 Spritzgießmaschine. Die im Durchmesser ca. 50 mm großen Entlüftungsventile weisen eine geometrisch komplexe Struktur mit wechselnden Wanddicken auf. Um auch bei Schwankungen im Rohmaterial die Kavitäten zuverlässig zu füllen, kommt die Software iQ weight control zum Einsatz, die ENGEL jetzt auch für Spritzgießmaschinen mit hydraulischen Spritzeinheiten anbietet. Erstmalig wird hier eine victory Maschine mit einem Spritzaggregat der neuen Generation präsentiert. Auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen seiner Spritzgießmaschinen hatte das Unternehmen im Herbst vergangenen Jahres die Größen der hydraulischen Spritzeinheiten neu gegliedert und die Leistungsdaten, wie Einspritzdruck, Einspritzgeschwindigkeit und Plastifizierleistung, weiter optimiert. ENGEL präsentiert die Verarbeitung von LSR gemeinsam mit seinem Partner Elmet Elastomere Produktions- und-Dienstleistungs-GmbH (Oftering, Österreich). Von Elmet kommen in dieser Anwendung die LSR-Dosieranlage vom Typ OP 5000P, das 16-fach-Werkzeug mit Kaltkanal und die Entformvorrichtung. Das Teilehandling übernimmt ein viper 40 Roboter aus dem Linearroboterprogramm von ENGEL.

Fakuma: Halle A5 Stand 5.204

ENGEL AUSTRIA GmbH, vollelektrische e-mac Spritzgießmaschine.
23.08.2017
Lupenrein bis hochglänzend

Auf der Fakuma zeigt KraussMaffei Lösungen vom Verpackungsprodukt bis hin zu besonderen Verfahren wie Silikonverarbeitung oder Gestaltung anspruchsvoller Oberflächen. Mit den Maschinen in den Schließkraftgrößen von 500 bis 2.000 kN zeigt man, wie flexibel sich die vollelektrische PX- als auch die hydraulische CX-Baureihe an die jeweiligen Anforderungen anpasst. Premiere feiern die neuen linearen LRX-Kleinroboter.

Die neue PX-Baureihe vereint die Vorteile einer vollelektrischen Spritzgießmaschine mit maximaler Modularität. Auf der Fakuma werden mit einer PX 50-180 SilcoSet transparente Streulinsen (Fresnel-Linsen) aus Silikon hergestellt. Dieser Werkstoff ist anspruchsvoll, denn Silikon oder auch LSR (Liquid Silicone Rubber) ist ein extrem niedrigviskoses, insbesondere hochtransparentes Silikon und erfordert daher eine hohe Präzision beim Einspritzen. Dank der hochfeinen Abformgenauigkeit ist der Facettenschliff so hochauflösend, dass auf der Linse keine Strukturen sichtbar sind, sie sind quasi lupenrein. Bei dieser Anwendung zeichnet sich das modulare Konzept der neuen PX-Baureihe aus. So kombiniert die PX 50-180 SilcoSet auf der Fakuma die hydraulische Düsenanlagekraft mit einer elektrischen Einspritzeinheit. Das Ergebnis ist eine besonders hohe Präzision. Die Verbindung Maschine zu Werkzeug ist dicht, die Produktion ist leckagefrei. Spezielle Schneckenabdichtungen am Schaft unterstützen dies. Die federbelastete Rückstromsperre der Schnecke garantiert zudem ein sichereres Schließverhalten bei der Verarbeitung des dünnflüssigen Materials. Eine besondere Aufgabe bei dieser Anwendung übernimmt die APC plus Funktion. Sie gleicht die üblichen Chargenschwankungen bei der Verarbeitung von LSR aus. APC plus erfasst bereits während des laufenden Prozesses die Viskosität des Werkstoffs und korrigiert bereits im Schuss das Füllvolumen. Mit einer PX 160-540 wird mehr Tempo bei dünnwandigen Verschlüssen demonstriert. Dünnwandteile brauchen Power beim Einspritzen. Die PX 160-540, auf der während der Fakuma Flip-Tops Typ Fontane gefertigt werden, verfügt deshalb über eine erhöhte Einspritzgeschwindigkeit von 270 mm/s. Die Verschlusskappen aus PP haben einen Durchmesser von 28 mm und sind mit Kurzgewinde 1881 ausgeführt und stellen eine klassische Verpackungsanwendung dar. Bei den hohen Ausbringungsmengen in diesem Bereich sind besonders kurze Zykluszeiten gefordert. Die PX 160 ist mit Geschwindigkeits-Optionen ausgestattet: schnelleres Einspritzen, schnelleres Auswerfen, erhöhtes Drehmoment und schnellere Düsenbewegung. Die kompakte Automation mit Linearroboter LRX 100 entnimmt die Deckel aus dem Werkzeug und legt sie in eine integrierte Automationseinheit ab, in der sie verschlossen werden. Das spart in Summe Zeit und Platz gegenüber marktbekannten Lösungen wie dem Inmold-Closing und separatem Verdeckelungsprozess. Der LRX 100 gehört zur neuen Generation der Linear-Kleinroboter, die sich durch ein neues progressives Design mit dezentralem Schaltschrankkonzept und freistehender X-Achse auszeichnen. Sie bieten eine hohe Flexibilität bei der einfachen Nachrüstung von Sensorik oder der Erweiterung von Medienkreisen. Zahnstangenantriebe anstelle von Zahnriemen bewirken zudem eine hohe Präzision bei schnellen Bewegungen in allen Achsen. Ein überarbeitetes Thermo- und Schutzkonzept für die Elektronikkomponenten mit Schutzklasse IP54 rundet das neue Konzept ab und bietet eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit. Der Entnahmegreifer ist 3D-gedruckt und damit leicht und konstruktionsoptimiert. Wie sich mit der induktiven DMH-Technologie (Dynamic Mold Heating) beeindruckende Oberflächeneffekte ohne zusätzliche Nacharbeitung erzielen lassen, wird in Zusammenarbeit mit dem Partner Roctool (HD plastics) gezeigt: So entstehen auf einer CX 200 in einem 16-Fach-Werkzeug 16 unterschiedliche Oberflächen und damit Designvarianten eines Kunststoffgehäuses für eine Spielekonsole.

Fakuma: Halle 7, Stand 7308

KraussMaffei AG, PX-Baureihe.
23.08.2017
Dichtemessung per Kalibrierung

Mit dem preeflow eco-PEN von ViscoTec ist es möglich, eine Dichtemessung über die Kalibrierung durchzuführen. Präzise Angaben zu den Materialeigenschaften sind unerlässlich für die Dosiergenauigkeit. Dennoch stehen nicht immer alle Daten zur Verfügung. Häufig betrifft dies die Dichte des Mediums. Für die volumetrische Dosierung ist die Dichte jedoch eine wichtige Größe und nicht ohne Grund ist eine Kalibrierung des Dispensers bei Inbetriebnahme für ein perfektes Dosierergebnis unumgänglich.

Die Basiseinstellung der preeflow-Steuerungen basiert auf der Dichte von Wasser. Kalibriert man zunächst gemäß der Betriebsanleitung in der Voreinstellung (Wasser) und kontrolliert danach die Dosiermenge mit einer Hochpräzisionswaage, wird ein definiertes Gewicht aufgezeigt. Wechselt man nun auf das unbekannte Medium und führt erneut eine Kalibrierung durch – ohne die für Wasser gesetzte Dichte zu verändern – erhält man ein abweichendes Gewicht mit bekanntem Volumen. Über die Formel zur Dichteberechnung (ρ=m/V) lässt sich so die Dichte herausfinden. Für den Dosierprozess muss die Steuerung mit der bekannten „neuen“ Dichte noch einmal kalibriert werden. Einer präzisen und perfekten Dosierung, auch im Mikroliterbereich, steht dann nichts mehr im Wege.

ViscoTec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH, preeflow eco-PEN.
23.08.2017
Dosieranlagen-Portfolio mit erweiterten Möglichkeiten

Auf der Bondexpo stellt Nordson Sealant Equipment sein neues Produktportfolio an Dosiersystemen vor, das die bisherigen Dosieranlagen-Lösungen erweitert und vielfache Möglichkeiten bietet – von großvolumigen Dosierern bis hin zu automatisierten und präzisen Applikationen.

Das erweiterte Produktprogramm bietet eine breitere Palette an Funktionalitäten in der Materialzuführung, Automatisierung und Präzisionsdosierung für eine Vielzahl von Materialien und Anwendungen. Das Mess-, Misch- und Dosiergerät Pro-Meter®  V2K ist ein präzises, kompaktes und kosteneffizientes 2K-Tischgerät mit Mischungsverhältnissen von 1:1 bis 20:1. Die Verdrängerpumpen-Technologie ermöglicht eine Materialdosierung im vom Hersteller vorgegebenen exakten Mischungsverhältnis, welches die höchsten Genauigkeits-Anforderungen bietet. Und das immer wieder aufs Neue. Pro-Meter V2K ist darüber hinaus ideal für gefüllte und abrasive Materialien geeignet. Die Pro-Meter®  2K Serie besteht aus verschieden angetriebenen Dosiergeräten und ist speziell für präzise 2K Applikationen entwickelt. Diese Systeme kommen zum Einsatz, wenn das Aussehen und die Konsistenz der Raupen – bedingt durch die Raupen-Form sowie Mischungsverhältnis auf dem Bauteil ­ für die Produktqualität und Funktionen wichtig sind. Die Dosiergeräte sind verfügbar in den Antrieben Luft-über-Öl, Servo und Doppel-Servo. Der Rhino®  Fassentleerer fördert hochviskose Raumtemperaturklebstoffe und Dichtmittel in einer Vielzahl an Applikationsanwendungen. Die robusten, mechanischen Komponenten und einfache Steuerungslogik gewährleisten eine hohe Langlebigkeit und vereinfachen Wartungen. Das Tischgerät „Ventilserie XYZ Roboter“, speziell adaptiert für die Sealant Equipment Ventilserie mit 10 kg Tragkraft, wurde für die einfache Automatisierung, für Wiederholgenauigkeit und Präzision bei der Verwendung für verschiedene Applikationen entwickelt. 

Bondexpo, Halle 6, Stand 6435

Nordson Deutschland GmbH, Dosieranlagen-Portfolio.
23.08.2017
Bis zu 90% weniger Materialausschuss pro Kartuschenwechsel

Für Dosieranwendungen mit hochviskosen Materialien und niedrigem Medienverbrauch hat Scheugenpflug die Materialfördereinheit A90 C weiterentwickelt: Sie sorgt nicht nur für eine prozesssichere und störungsfreie Förderung des Vergussmaterials von der Kartusche zum Dosierer.

Per Vakuumandocken lässt sich auch der Materialausschuss pro Kartuschenwechsel deutlich reduzieren. Auf der diesjährigen Bondexpo wird die A90 CV in Kombination mit der Scheugenpflug-DispensingCell vorgestellt, einer neuen Plug-and-Produce-Lösung für anspruchsvolle Wärmemanagement-Anwendungen. Bei Dicht- und Wärmemanagement-Aufgaben mit niedrigem Medienverbrauch erfolgt die Materialversorgung häufig über handelsübliche Kartuschen. Hier werden Fördersysteme benötigt, die – auch bei kleineren Volumina – eine schonende und gleichmäßige Materialförderung zum Dosiersystem sicherstellen. Die A90 CV sorgt nicht nur für eine sichere und störungsfreie Förderung der hochviskosen Medien zum Dosierer, sondern verfügt zusätzlich über die neue Funktion des Vakuumandockens. Diese ermöglicht erstmals eine automatisierte Entlüftung beim Kartuschenwechsel und somit ein absolut blasenfreies Andocken der Materialkartusche an das Fördersystem. Bislang wurde die neue Kartusche manuell entlüftet, d.h. der damit einhergehende Materialverlust hing von der Erfahrung bzw. Routine des jeweiligen Anlagenbedieners ab. Da dieser Prozess beim Vakuumandocken automatisiert erfolgt, lässt sich der Ausschuss pro Kartuschenwechsel nun deutlich reduzieren. Neben absoluter Prozesssicherheit profitieren Anwender damit von deutlichen Kosteneinsparungen – vor allem bei sehr teuren Vergussmaterialien. Die patentierte Andockhülse mit Filtereinsatz funktioniert denkbar einfach: Die Hülse wird manuell auf die volle Materialkartusche aufgesteckt und diese anschließend in der Kartuschenhalterung der  A90 CV platziert. Mittels eines Ejektors wird in der Andockhülse entlüftet. Der integrierte Filtereinsatz verhindert dabei, dass Vergussmedium in die Ejektorleitungen gelangt. Für hohe Benutzerfreundlichkeit sorgen zusätzliche Funktionen in der Anlagensteuerung, die den Bediener bei einem schnellen und fehlerfreien Kartuschenwechsel unterstützen. 

Bondexpo: Halle 6, Stand 6508

Scheugenpflug AG, Materialfördereinheit A90 C.
© ISGATEC GmbH 2017
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