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Fachmagazin DICHT!

Fachartikel:

Kommentar:

Ist es nicht erschreckend, in welchem Umfang der Staat und andere Organisationen die Ressourcen von Unternehmen belasten und damit verschiedene Effekte verschulden? Die finanzielle Belastung wäre ja noch zu verkraften – auch wenn sie ärgerlich ist, da man oft den Nutzwert nicht erkennen kann – die „vergeudeten“ zeitlichen Ressourcen und aufwändigen Organisationsbelastungen werden vielfach gar nicht berücksichtigt. Zwar wurde eine Antibürokratie-Arbeitsgruppe in der EU und im Deutschen Bundestag verabschiedet, doch wenn man die bisherigen Ergebnisse sieht, kann man nur lachen. Eigentlich ist es aber eher zum Weinen,wenn man an die tagelangen Sitzungen ohne wirkliche Ergebnissse denkt und daran, wie viele neue bürokratische Gesetze, Richtlinien und Verordnungen den Unternehmensalltag weiterhin steigend belasten. Und der Staat – oder die in seinem Namen handelnden Personen und Organisationen – sind maßgeblich schuld an diesen Auswüchsen. [...]

Karl-Friedrich Berger (Isgatec GmbH)
Werkstoffe:

In vielen Branchen, wie z.B. der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Prozesstechnik sowie der Luft- und Raumfahrttechnik, sind aggressive Medien auch im Tieftemperaturbereich im Einsatz. Sollten in der Anwendung gleichzeitig auch noch Temperaturen von bis zu +250 °C realisiert werden, glich die Suche nach einem geeigneten Elastomerwerkstoff der nach der Quadratur des Kreises – bisher. [...]

Dipl-Ing. Ulrich Fenner (C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG)

Mit dem Festsilicon-Compound FLEXCOMP® STR steht dem Anwender erstmals ein Material mit dem Weiterreißwiderstand und der Dehnbarkeit eines Naturkautschuks, aber den unübertroffenen Eigenschaften des Silicons zur Verfügung: Temperaturbereich -60 °C bis +250 °C, ausgezeichneter Druckverformungsrest, hoher Dehnung (> 1.000%) usw.

Den Werkstoff gibt es in Härten von 25 bis 80 IRHD, als Formartikel und Extrusionvariante, z.B. für rundverklebte Dichtungen mit Hohlkammern oder für Dichtungsrahmen. [...]

M+S Silicon GmbH & Co. KG

Der Automobil- und Industriebereich ist ein ideales Einsatzgebiet für thermoplastische Elastomere, denn die zahlreichen Einzelteile im Innen-, Außen- und motornahen Bereich können im Mehrkomponenten- Spritzgussverfahren zeit- und kostensparend produziert werden. Dennoch ist dieser Bereich quasi die „Königsklasse“ der möglichen Einsatzgebiete, da die TPE-Komponente hier eine lange Lebensdauer trotz starker Belastung und hoher Temperaturen gewährleisten muss. Diese Anforderungen erfüllt die Produktgruppe THERMOLAST® V. Die Compounds halten Temperaturen von bis zu 140 °C stand und weisen gleichzeitig sehr gute mechanische Eigenschaften auf.

Die Compounds dieser Produktgruppe sind ähnlich beständig gegen polare Medien wie Wasser, Säuren und Basen wie EPDM-PP. Zudem zeichnet sich das Material auch durch eine gute UV- und Witterungsstabilität aus. Die hohe Temperatur- und Medienbeständigkeit basiert auf der Zusammensetzung der Compounds: Sie gehören zur Materialklasse der TPV (SEPS + PP) und basieren auf vernetztem SEPS. [...]

KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG

TPE werden bereits seit mehr als zehn Jahren für Dichtungssysteme in Kraftfahrzeugen eingesetzt und sind eine Alternative zu EPDM-Kautschuk. Glasumspritzungen für feststehende Scheiben sowie statische Dichtungen waren die ersten Anwendungsbereiche für TPE, bevor sich die Branche halbdynamischen Dichtungen wie Fensterschachtdichtungen und Glasführungsschienen zuwandte, die heute zunehmend aus TPE gefertigt werden. Aktuell laufen Forschungen zum Einsatz für Türdichtungen, deren dynamische Funktionsweise besondere Anforderungen stellt. TPE bieten die Möglichkeit zur Gewichtseinsparung und Produktivitätssteigerung, einen geringeren Investitionsaufwand und Recyclingfähigkeit, wodurch sie EPDM – im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung – weit voraus sind.

Neue Formulierungen bestehen z.T. aus erneuerbaren oder auch recycelten Materialien und werden in Kürze als Dichtstoffe für Fahrzeugverglasungen zum Einsatz kommen. [...]

CTS - Compound Technology Services

Die neue Generation der von Frenzelit entwickelten faserverstärkten Graphitdichtung novatec® PREMIUM XP zeichnet sich durch eine deutlich reduzierte Leckage bei zugleich exzellenter Druckstandfestigkeit aus. Sie ist aufgrund des hohen Graphitanteils herkömmlichen Faserstoffdichtungen in punkto Medienbeständigkeit und Temperaturstabilität überlegen. Dabei resultiert die erhöhte Leistungsstärke des bis ca. 300 °C nahezu universell einsetzbaren Dichtwerkstoffs aus einer gezielten Einstellung der Graphitmorphologie. Jeder Dichtwerkstoff muss ein gewisses Setzverhalten aufweisen, um sich an die Dichtflächen anpassen zu können.

Die Dichtungskennwerte nach EN 13555 ermöglichen sinnvolle Auslegungen nach der neuen VDI-Richtlinie 2290 mit einer Leckageklasse L0,01. [...]

 

 

Frenzelit Werke GmbH
Statische Dichtungen:

Sie arbeiten äußerst zuverlässig im Verborgenen – Dichtungssysteme in klassischen Verbrennungsmotoren. ohne das perfekte funktionieren dieser vergleichsweise unscheinbaren Konstruktionselemente in vielen Varianten und Werkstoffen wäre der gesamte Mechanismus gefährdet. Zylinderkopfdichtungen sowie Spezialdichtungen für Motoren, Getriebe, Abgasanlage und Nebenaggregate müssen eine konstante und zuverlässige Funktion, auch unter kritischen Randbedingungen wie z.B. aggressiven Medien, hohen Drücken und Temperaturen, sicherstellen – und diese Anforderungen steigen. [...]

Maximilian Hoffmann (SGL Carbon GmbH), Roland Mittelhammer (ElringKlinger AG)

In kaum einer Branche haben Gewichtsreduzierung und Kosteneffizienz eine so hohe Bedeutung wie in der Automobilindustrie. Ein neues Verfahren für multifunktionale Dichtungslösungen bietet hier interessante Perspektiven. [...]

Axel Weimann (Trelleborg Sealing Solutions)

Elektronik ist heute allgegenwärtig und die verwendeten Bauteile werden immer kleiner. Damit steigen auch die Anforderungen an die Abschirmungstechnik, die sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt hat. Die ersten Materialien verwendeten Füllstoffe wie Silber und versilbertes Kupfer in Silikon-Elastomeren. Neuere Materialien basieren auf kosteneffizienten, versilberten Aluminium- und vernickelten Graphit-Verbundstoffen und sind zur bevorzugten Wahl der Entwickler geworden. [...]

Bruno Chaigneu (Chomerics Europe)

Der Dichtungswechsel ist in der Prozessindustrie oft mit einem erheblichen Aufwand verbunden – unabhängig davon, ob es sich um einen Schadensfall oder eine Revision handelt. Dichtungsbänder bieten sich hier als interessante wirtschaftliche Alternativen an, wie verschiedene Beipiele aus der Praxis zeigen. [...]

Günther Lang (W. L. Gore & Associates GmbH

Auch für den Instandhaltungsbereich bietet SKF Economos u.a. dynamische Dichtungen für drehende und schwenkende Bewegungen druckbeaufschlagter hydraulischer Systeme, die – gegenüber konventionellen Dichtungslösungen mit PTFE-Compounds – deutliche Vorteile bieten. Beispiele sind die Basisprofile P09 oder R10, die aus einem Rechteckring oder O-Ring, der für eine initiale Vorspannung sorgt, sowie einem Gleitring aus XS-ECOPUR® bestehen. [...]

SKF Ecomomos Deutschland GmbH
Dynamische Dichtungen:

Die berührungslosen Labyrinthdichtungen von INPRO/Seal zählen zu den hochwertigsten Dichtsystemen der Welt. Das einzigartige patentierte Dichtsystem (Prinzip einer Fliehkraftdichtung) ist – sowohl im statischen als auch im dynamischen Betriebszustand – absolut dicht gegen eindringende und ausdringende Medien, wie z.B. gegen Spritzwasser, Öl-Fett-Emulsionen, Schleifstaub, Getriebeöl etc. Mit diesem Dichtungssystem werden Wälzlager dauerhaft und wirksam geschützt. [...]

KTN Kugellagertechnik Neely GmbH & Co. KG
Flüssigdichtungen:

Diese Dichtungen erfordern einerseits viel Werkstoff-, System- und Prozesskompetenz, bieten andererseits aber permanent neue interessante Perspektiven. Über die aktuellen Entwicklungen geben die Einschätzungen der Experten einen Überblick. Dabei wird dann auch mal der Wunsch nach einer verstärkten Auseinandersetzung der Anwender mit dieser Technologie und ihren Perspektiven deutlich.

„Bekanntheitsgrad und Wissen über flüssigdichtungen sind immer noch erschreckend gering – um die Potenziale zu nutzen, sind dialog und die Bereitschaft zu Neuem notwendig.“ – Frank Schuhmann, Gesellschafter, Polyprocess GmbH

„Bei allen grundsätzlichen Anforderungen ist es entscheidend ´close to the customer´ zu arbeiten und damit gezielt auf die anforderungen des marktes zu reagieren und gemeinsam mit dem Anwender das Projekt und den Eigenschaftskatalog zu entwickeln.“ – Albert Schmid, Key Technology Manager Dichtungsschaum und Michael Wahl, Key Technology Manager C.A.S.E. bei RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG

„Flüssigdichtungen sind komplexe Systeme und erst die Summe aller Prozesse macht eine gute Flüssigdichtung.“ – Hans Kübler, Vertriebsleiter, Dostech GmbH

„Wir arbeiten weiter daran, dass sich FIPFG und FIPG als Standard auch in den Wachstumsmärkten durchsetzen.“ – Peter Fischer, Marketingleiter, Sonderhoff Holding GmbH

„Trotz immer weiterer Verbreitung haben wir den Eindruck, dass in der Ausbildung der für die Bauteilentwicklung zuständigen Ingenieure nach wie vor zu wenig Augenmerk auf in-situ applizierte Dichtungen gelegt wird.“ – Dr. Frank Kukla, Geschäftsführender Gesellschafter für den Bereich Entwicklung Schaumdichtungstechnologie, CeraCon GmbH [...]

Frank Schuhmann (Polyprocess GmbH), Albert Schmid (RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG) Michael Wahl (RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG), Hans Kübler (Dostech GmbH), Peter Fischer (Spnderhoff Holding GmbH), Dr. Frank Kukla (CeraCon GmbH)
Klebetechnik:

Die Oberflächenaktivierung ist heutzutage als Vorbehandlung für das anschließende Kleben oder Lackieren für viele Materialien fester Bestandteil der industriellen Fertigung. Dennoch weisen etablierte Verfahren Nachteile auf und entsprechen nicht immer den Wünschen des Anwenders. Entsprechend ist das interesse an neuen Alternativen wie der Bestrahlung mit Vakuum- Ultraviolett-Licht (VUV) seitens der Industrie sehr hoch. [...]

Dr. Christopher Dölle (Frauenhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, IFAM)

Als Alternative zu PU-Dichtmassen und Silikonen bietet 3M das neue Hochleistungs-Dichtband 4411, 4412 an. Es besteht aus einer kratzresistenten Folie, die mit einem weichen Acrylat-Klebstoff beschichtet ist. Das Produkt lässt sich schnell und sauber applizieren. Es haftet sofort auf vielen Metallen sowie Kunststoffen und passt sich flexibel allen Konturen, Kanten, Nieten und Schraubenköpfen an. Bei überlappender Verarbeitung bleibt die Haftkraft erhalten. Das UV-beständige Dichtband ist zudem lackierbar. Es lässt sich leicht auf die abzudichtenden Stellen auftragen und durch Druck fixieren.

Viele Anwendungsmöglichkeiten im Schienen- oder Spezialfahrzeugmarkt, in Industrieanlagen, in Elektronikindustrie. [...]

3M

Die ideale Energieversorgung von morgen ist grün: von der regenerativen Erzeugung über die effiziente Speicherung bis hin zum zeitlich flexiblen und mobilen Verbrauch. Für diese Anwendungen bietet Lohmann zahlreiche Klebelösungen an. Diese umfassen verschiedene Produkte für die Photovoltaikindustrie, Dichtungsverbindungen für Elektrolyseure und Brennstoffzellen sowie funktionale Anwendungen für Lithium-Ionen-Batterien. Dank steigender Effizienz und reduziertem Platzbedarf nehmen Brennstoffzellen in ihrer Bedeutung schnell zu und werden für immer mehr Industrien interessant. Dichtende Klebelösungen sind dabei von hoher Bedeutung, da sie für die Dichtung der Bipolarplatten sorgen und ein Ausweichen des Brennstoffes – wie z.B. Wasserstoff – verhindern.

Die dichtenden Klebelösungen brauchen keine Trocknungszeiten, wie sie bei flüssigen Materialen üblich sind. [...]

Lohmann GmbH & Co. KG

Elektrisch leitfähige Klebstoffe werden seit geraumer Zeit sehr erfolgreich bei der Herstellung von elektronischen Bauteilen eingesetzt. Die Anwendungen sind hierbei so zahlreich wie die Vorteile der elektrisch leitfähigen Verklebung an sich, sei es für die Kontaktierung von Halbleiterelementen auf Leiterplatten oder von Antennen in RFIDs. Spezielle Herstellungsverfahren in der Mikroelektronik, wie die Flip-Chip-Montage, wurden speziell für die Verwendung von leitfähigen Klebstoffen entwickelt, was die Realisierung vieler komplexer Schaltkreise erst ermöglicht hat. Meist basieren heute verwendete Leitklebstoffe auf Epoxidharzen mit niedrigen Ionengehalten, die mit 70 bis 80 Gew.% hochfeinem Silberpulver gefüllt sind.

Der pastöse Klebstoff ist einfach verarbeitbar und kann per Dispenser, Siebdruck oder manuell appliziert werden. Der Klebstoff ist wie die meisten mehrkomponentigen Klebstoffe des Anbieters auch vorgemischt und tiefgefroren erhältlich. [...]

Polytec PT GmbH
Dichtungstechnik Allgemein:

Viele Unternehmen spezialisieren sich heute – aus verschiedenen Gründen – immer stärker. Diesem Ansatz folgt die Wilhelm Köpp Zellkautschuk GmbH & Co. KG mit Blick auf die Anwender und aus gutem Grund nicht. DICHT! unterhielt sich hierzu und zu anderen aktuellen Themen mit Oliver Köpp, einem der zwei Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Andreas Peine, Geschäftsentwicklungsbeauftragter und Dr. Ralf Tahhan, Key-Account-Manager Flüssigdichtsysteme. [...]

Wilhelm Köpp (Zellkautschuk GmbH & Co. KG)

Return on Invest garantiert – so wurde für die 17th ISC geworben. Am späten Freitagnachmittag des zweiten Tages fand sich niemand, der Gegenteiliges behauptete. Ein Großteil der Teilnehmer blieb trotz drohendem Verkehrschaos bis zur letzten Session, bei der u.a. über die revolutionären Möglichkeiten der Computertomographie in der Dichtungstechnik berichtet wurde. [...]

VDMA AK Fluidtechnik; IMA Universität Stuttgart
Tribologie:

Forschung & Entwicklung (F&E) sind für effiziente und innovative Technologien in allen Industriebereichen von entscheidender Bedeutung. Termini wie „innovativ“ und „ausgereift“ sollten z.B. nicht nur in Verbindung mit iPads und Flugzeugen verwendet werden. Kleine Bauteile – wie z.B. Lager und Toleranzringe – sind integraler Bestandteil erfolgreicher Produkte. Um sicherzustellen, dass diese „unbesungenen Helden“ unter ungünstigen Bedingungen funktionieren und zu den Vorzügen des Gesamtprodukts, wie Nachhaltigkeit, Langlebigkeit, Geräuschreduzierung, Kosteneinsparung oder Leistungssteigerung, beitragen, bedarf es Investitionen in F&E und u.U. leistungsfähige Partner. [...]

Janaki Weiden (Saint-Gobain Perfomance Plastics)
Be- und Verarbeitung:

Automation wird häufig durch die Anforderung an sehr präzise Teilezuführung teuer und oft auch unwirtschaftlich. Um teure Zwischenschritte in der Produktionskette zu vermeiden, hat Sonderhoff seinen Misch- und Dosieranlagen „das Sehen“ beigebracht. Der Vorteil der automatischen Teileerkennung ist, dass die Kunden Investitionskosten für die Bauteilaufnahmen an der Misch- und Dosieranlage und aufwändige Einrichtungszeiten einsparen können. Bauteile unterschiedlichster Geometrien und Größen können beliebig, ohne genaue Positionierung, auf dem Transferband abgelegt und dem Mischkopf der Dosierzelle zugeführt werden. Der vollautomatische Verarbeitungsprozess zur Abdichtung von Bauteilen mit Schaumdichtungs- oder Verguss-Produkten ist – dank des Bilderkennungssystems der Dosierzelle SMART-DM 402 – auch bei chaotischer Teilezuführung möglich. Zur Erfassung der Bilddaten bleibt das Band kurz stehen und übermittelt die bauteilspezifischen Bilddaten an die Steuerung des 3-Achs-Linearroboters.

Die Dosierzelle lässt sich – wegen ihres kompakten Designs und den geringen Außenmaßen von 1.200 x 1.200 x 2.300 mm (B x T x H) – gut in bestehende Fertigungskonzepte integrieren. Insbesondere in der Ausführung mit dem Mischkopf MK 650 lassen sich Mikrodichtungen mit Austragsleistungen von bis zu 0,1 g/s realisieren. Bei dem Vergießen von Elektronikbauteilen, dem Mikroverguss, liegt die Austragsmenge bei einem Wert von bis zu 0,05 g/s. [...]

Sonderhoff Holding GmbH

Per Micro Molding werden bereits Thermoplast-Bauteile mit mikrostrukturierten Oberflächen, Mikropräzisionsformteile mit Toleranzen im Mikrometer-Bereich sowie Mikrobauteile mit einem Gewicht von minimal 10 mg in Großserie spritzgegossen. Silicon-Bauteile gehorchen jedoch anderen Gesetzmäßigkeiten. Starlim sterner ist es jetzt gelungen, Mikrobauteile von < 10 mg aus LSR in Großserie zu produzieren. Dabei sind alle LSR-Härtegrade von 20 bis 80 Shore-A einsetzbar.

Optional ist die Spritzgießmaschine mit einem Reinraummodul zu verwenden, sodass auch medizinische Bauteile mit der geforderten Reinheit produziert werden können. [...]

Starlim Spritzguss GmbH

Die neue Dos.Flex- Baureihe zählt mit seinen Linearmotorenachsen und einer Verfahrgeschwindigkeit von 1.000 mm/s bei 0,02 mm Positioniergenauigkeit zu den schnellsten Dosieranlagen auf dem Dispensermarkt. Die Systeme wurden mit der Zielsetzung entwickelt, Dosiernebenzeiten, Handling- und Rüstzeiten auf ein Minimum zu reduzieren.

Aufgrund der hohen Flexibilität und verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten lässt sich die Baureihe einfach an die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen anpassen. [...]

Kübler GmbH

Mit Hilfe der Plasmatechnologie lassen sich nicht nur Oberflächen von Kunststoffbauteilen, sondern auch von Polymerpartikeln modifizieren. Damit können z.B. funktionale hydrophobe Additive dauerhaft hydrophil gemacht werden – mit dem Effekt verbesserter Produkteigenschaften für innovative Anwendungen. Diener electronic hat für diesen Einsatzzweck eine Niederdruck-Plasmaanlage entwickelt, in der pro Charge bis zu 25 kg Granulat oder Mikropulver effizient behandelt werden können.

Mit der Anlage sind die Voraussetzungen für einen industriellen Einsatz geschaffen. [...]

Diener electronic GmbH + Co. KG
Mess- und Prüftechnik:

Dicht ist nicht gleich dicht. Galt früher z.B. ein Fahrzeugtank als dicht, wenn sein Inhalt blieb, wo er war, dürfen heute nicht einmal kleinste Mengen flüssigen Kraftstoffs austreten. Mit den traditionellen industriellen Methoden wie dem Blasentest unter Wasser und der Druckabfallmethode lassen sich aber moderne Tanks auf diese Anforderung nicht mehr zuverlässig testen. Die bislang einzige Alternative waren Vakuumdichtheitsprüfungen mit Helium, die aber nicht nur äußerst kostspielig, sondern je nach Anforderung auch um den Faktor 1.000 empfindlicher als nötig sind. Diese „Verfahrenslücke“ schließt jetzt eine automatisierte Helium-Dichtheitsprüfung mit Quarz-Membran- Sensor, die ohne Vakuumkammer auskommt. [...]

Dr. Jochen Puchalla (Inficon Deutschland GmbH)
Instandhaltung:

Augmented Reality, was so viel bedeutet wie „erweiterte Realität“, kann – im Gegensatz zu vielen anderen neuen Technologien – für die Menschen einen unmittelbaren Nutzen darstellen. Zudem hat der Boom bei Smartphones und Tablet-PCs in den letzten Jahren zu einer Fülle neuer Anwendungen für den Consumerbereich geführt. Augmented Reality hilft z.B. beim Orientieren in den Verkehrssystemen fremder Städte, liefert Wikipedia- Artikel über betrachtete Gebäude und zeigt die Namen von anvisierten Berggipfeln an. Die Technologie kann aber auch eine Erleichterung für die Arbeit in Industrieanlagen sein. Augmented Reality ermöglicht es, die unzähligen Objekte in einer Anlage ohne jegliche Vorbereitung durch Betrachten zu identifi zieren und dazu alle vorhandenen Daten zu liefern – direkt in das Sichtfeld des Anwenders. [...]

Augmensys GmbH
Wissen:

Technische Händler sind die Schnittstelle zwischen professionellen Anwendern und herstellender Industrie. Ihre Kernkompetenz: die industrielle Instandhaltung. Sie beschaffen und vertreiben nicht nur technische Artikel und konfektionieren sie nach Bedarf, sondern sie wissen auch, wie Produktionsprozesse energieeffizient und damit kostensparend optimiert werden können. Oft steht man jedoch vor der Frage, wo und wie man diese Technischen Händler findet. Die Technik-Suchmaschine tectop® bietet Einkäufern, Konstrukteuren, Instandhaltern oder Sicherheitsbeauftragten der Industrie neue Möglichkeiten bei der Informationsbeschaffung und dem Beschaffungsmanagement – mit Ergebnissen in der Region. [...]

VTH Verband Technischer Handel e.V
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