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Fachmagazin DICHT!

DICHT! Ausgabe 3.2010

Jahresabonnement Fachmagazin DICHT! im Inland (4 Ausgaben):

Preis:
ab € 43,30
ISSN:
1863-4699

Fachartikel:

Kommentar:

Es dürfte kein Einzelfall sein, dass man in vielen Abteilungen über die Nutzung von Social Networks diskutiert. Zentrale Fragen sind: Wie kann ich die richtigen Ansprechpartner für meine Fragestellungen finden? Wie kann ich mich oder mein Unternehmen als Meinungsbildner etablieren? Wie können wir unser Image verbessern? Wie erfahren wir, wie Anwender zu unserem Unternehmen und unseren Produkten stehen? Welchen Einfluss haben Social Networks auf unsere Geschäftsmodelle oder sind sie sogar die Basis für neue? Man hatte den Eindruck, dass man unbedingt dabei sein muss, um in Zukunft „vorne“ mitzuspielen und am Puls der Zeit zu sein. Im Konsumentenbereich möchte ich mir dazu keine Meinung erlauben, aber im B2B-Bereich kann man den Eindruck gewinnen, dass nach einer ersten Euphorie vieles „im Sand verläuft“. Ist dieser Eindruck richtig? – Immerhin sind wir heute über die neuen Medien alle wieder verstärkt zu „Lernenden“ geworden. Auch sollte man die Themen der oben aufgeworfenen Fragen nicht vermischen – man sollte sich klar sein, warum man Social Networking betreibt. [...]

Karl-Friedrich Berger (ISGATEC GmbH)
Werkstoffe:

In der Medizintechnik wird eine große Bandbreite von Kunststoffen eingesetzt. Je nach Anwendung spielen dabei, neben den grundlegenden Werkstoffeigenschaften, die Verarbeitungsmöglichkeiten, die Lebensdauer (Einweg/Mehrweg), vorhandene Zulassungen und die damit verbundenen Kosten eine entscheidende Rolle.Der Hochleistungskunststoff PTFE bietet hier interessante Perspektiven – gerade angesichts neuer Verordnungen.

Mit der Novelle des Gesetzes über Medizinprodukte (MPG) zum März 2010 erhält der Patientenschutz eine noch höhere Priorität. Dies forciert die Notwendigkeit der Verbesserung der Bauteilsicherheit und Rückverfolgbarkeit nicht nur von Implantaten, sondern auch von Gerätekomponenten. Innovative Kennzeichnungsformen gewinnen damit an Bedeutung. Kunststoffe, die bisher nur bei sehr speziellen Anwendungen eingesetzt wurden, gelangen dadurch zunehmend ins Blickfeld der Entwickler.

Der Hochleistungskunststoff PTFE wird heute aufgrund seiner Materialeigenschaften u.a. in der Endoskopie oder Analytik eingesetzt. Dabei zeichnet sich PTFE als Werkstoff der Medizintechnik insbesondere durch folgende speziellen Materialeigenschaften aus. [...]

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Susanne Baumann (ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH)

Aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften werden Silicone in vielen Bereichen der Medizintechnik eingesetzt. Siliconelastomere sind frei von organischen Weichmachern, UV-resistent, temperaturstabil und unempfindlich gegenüber Chemikalien und mechanischen Belastungen. Zudem erfüllen sie problemlos die ständig steigenden reinheits- und Hygieneanforderungen seitens der Health-Care-Industrie. Neue, hochreine Silicone erweitern auch für Dichtungen das Anwendungsspektrum durch eine Reihe günstiger Eigenschaften.

In vielen Marktsegmenten, angefangen von der Automobiltechnik über die Elektronik bis hin zum Fassadenbau, haben Silicone aufgrund ihrer einzigartigen Kombination von Eigenschaften eine große Bandbreite von Anwendungen erobert. Das liegt u.a. daran, dass Silicone im Gegensatz zu gewöhnlichen Kunststoffen „halborganische“ Materialien sind, deren aus Silicium- und Sauerstoffatomen bestehendes Skelett im Prinzip an Quarz erinnert. Da Silicium-Sauerstoff-Bindungen äußerst stabil sind, verleihen sie den Siliconen eine außergewöhnliche Robustheit. Dies gilt sowohl in Bezug auf niedrige und hohe Temperaturen als auch gegenüber UV-Strahlung sowie diversen chemischen, mechanischen und witterungsbedingten Einflüssen. Silicone haben für die Medizin bzw. Medizintechnik ein hohes Innovationspotenzial, da sie für solche Anwendungen über eine Reihe von besonders attraktiven Eigenschaftsmerkmalen verfügen. [...]

Dr. Christoph Briehn, Dr. Arvid Kuhn (Wacker Chemie AG)

Die Entwicklung neuer Werkstoffe mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten stellt hohe Herausforderungen an die moderne Verbindungstechnik. Durch die Klebetechnik können in der Fertigung spezifische Werkstoffeigenschaften weitestgehend ausgeschöpft und neue Bauweisen wie der Leichtbau realisiert werden. Auch bei der heute üblichen Mischbauweise, der Verwendung verschiedenster Werkstoffe aus Metall, Kunst- und Faserverbundwerkstoffen ist der Einsatz von Strukturklebstoffen unverzichtbar geworden.

In den letzten Jahren ist der Einsatz moderner Klebstofftechnologien verstärkt in den Fokus der Industrie gerückt. Aus gutem Grund, denn Hochleistungsklebstoffe bieten Konstrukteur und Verarbeiter gleichermaßen zahlreiche Vorteile. Insbesondere die Eigenschaft, unterschiedlichste Materialien schnell und sicher zu verbinden, hat dazu beigetragen, dass Klebstoffe heute aus vielen Produktionsprozessen nicht mehr wegzudenken sind. Nahezu alle Metallsorten – klassische Standardstähle ebenso wie Edelstahl und Aluminium, Kunst- und Faserverbundwerkstoffe sowie Glas oder Keramik lassen sich bei fachgerechtem Einsatz klebtechnisch miteinander kombinieren. Auf diese Weise können bei der Produktherstellung die spezifischen Werkstoffeigenschaften für ein Bauteil optimal genutzt werden. [...]

Gerd Dietz (Henkel AG & Co. KGaA)
Statische Dichtungen:

Zu den Aufgaben des Wartungspersonals einer Chemieanlage zählen auch die Wartung und Instandhaltung des Rohrleitungssystems und seiner Verbindungen. Dabei werden oft eine Vielzahl der verschiedensten Dichtungstypen und eine entsprechende Anzahl an Dichtungsmaterialien benötigt, was aufwändig und teuer ist. Hier schafft ein universeller Dichtstoff Abhilfe, wie ein Beispiel aus der Chloralkali-Industrie zeigt.

Als Chloralkali-Industrie bezeichnet man im allgemeinen Sprachgebrauch die Industrie, die zwei der Grundchemikalien und eine Reihe von Nebenchemikalien herstellt, die bei zahlreichen chemischen und petrochemischen Prozessen verwendet werden. Die in der Chloralkali-Industrie produzierten Hauptchemikalien sind elementares Chlor (Chlorgas), Natriumhydroxid (Natronlauge) und elementarer Wasserstoff. Ausgangsstoff für die Chloralkalielektrolyse ist eine wässrige Natriumchloridlösung. Aus dieser werden in verschiedenen Verfahren Chlor, Natronlauge und Wasserstoff erzeugt. Beide Elemente, die bei der Reaktion entstehen, sind hoch reaktiv. Chlor ist bei Raumtemperatur und Atmosphärendruck ein toxisches Gas, Wasserstoff ist ein explosives Gas. Chlor ist bekanntermaßen sehr giftig. Zudem wirkt es, abhängig davon, ob es sich um „nasses“ Chlor (bei Vorhandensein von Wasser) oder um „trockenes“ Chlor handelt, sehr korrosiv auf metallische Rohrleitungen, Flansche und Behälter. [...]

Karl-Werner Gill, Dene Halkyard (INDUSEAL Gaskets GmbH)

In der Elektronikindustrie spielt – neben der häufig ebenfalls geforderten Umweltdichtigkeit – die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) eine wichtige Rolle. Für beide Aufgabenstellungen gibt es heute ein umfangreiches Dichtungsangebot.

EMV bezeichnet die Forderung, dass elektrische und elektronische Geräte weder ihre Umwelt stören noch von dieser gestört werden. Solche Störungen werden potenziell durch elektromagnetische Felder erzeugt, die in den meisten elektronischen Geräten wie auch in unserer Umwelt allgegenwärtig sind (z.B. Mobiltelefone).

Um die Auswirkungen dieser Felder auf das zulässige Maß zu reduzieren, kommt i.d.R. eine EMV-Abschirmung zum Einsatz. Diese besteht im Wesentlichen aus einer metallischen oder metallisierten Umhüllung, die aufgrund ihrer elektrischen Leitfähigkeit wie ein Faradayscher Käfig wirkt. [...]

Jürgen Leistner (Infratron® GmbH)
Flüssigdichtungen:

In der Matratze,  in der elektrischen Zahnbürste, im Fensterrahmen, im Kühlschrank, im Auto oder unterm Teppich – Polyurethan (Pu) ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. In einem Projekt kommt der Kunststoff als antibakterieller Dichtungsschaum für Filterelemente des Klimatechnikherstellers Koolair zum Einsatz.

Die Technik muss unauffällig und effizient sein – diesen Anforderungen stellt sich der Klimatechnikhersteller täglich. In spektakulären Gebäuden wie dem neuen Convention Center im irischen Dublin oder in extravaganten Hotels wie dem Puerta de America in Madrid – die Klimatechnik muss stets höchsten Anforderungen genügen. Auch im Eigenheim sorgen die Anlagen zunehmend für ein optimales, gleichmäßiges Raumklima. Der Einsatz der Klimatechnik im gewerblichen und öffentlichen Bereich  unterliegt verschiedenen Normen und strengen Vorgaben. Um die geforderte hygienische Qualität der Anlagen sicherzustellen, kommt – u.a. bei bei allen Anwendungen rund um die Luftverteilung wie z.B. bei Lüftungsgittern, Zerstäubern und Zugangsschleusen – der antibakterielle Polyurethan Dichtungsschaum RAKU-PUR 32-3276 zum Einsatz. [...]

Albert Schmid (RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG)
Klebetechnik:

Hoch leistungsfähige Klebstoffe ersetzen heute zunehmend mechanische Verbindungstechniken. Doch – anders als der berühmte Haushalts-alleskleber – müssen Klebstoffe, die in der Industrie oder am Bau verwendet werden, ein auf die jeweilige Montageaufgabe abgestimmtes Leistungsprofil aufweisen. Wer aus der Fülle der am Markt erhältlichen Produkte den perfekten Klebstoff für seine spezielle Anwendung herausfiltern will, muss nicht nur diese unterschiedlichen Leistungsprofile kennen, sondern auch berücksichtigen, wie sich der jeweilige Klebstoff unter Praxisbedingungen, also z.B. bei Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen oder UV-Strahlung verhält.

Die vier gängigen Klebstoffgruppen Silicone, Hybride auf MS- oder silanterminierter Polymerbasis, Dispersionsacrylate und Polyurethane (PU) haben unterschiedliche Eigenschaften. Weil PU-Klebstoffe infolge einer verschärften Kennzeichnung spätestens ab dem 1. Dezember 2010 in Deutschland unter die Vorgaben der Chemikalienverbotsverordnung fallen, werden sie nach- folgend besonders behandelt. [...]

Dr. Volker Weidmann (Hermann Otto GmbH)

Moderne industrielle Klebetechnik ersetzt heute verschiedene Fügetechniken und bringt signifikante Einsparungen. Das gilt auch für das Verbinden von Metallen untereinander oder mit anderen Materialien. So sind z.B. Schweißen oder Schrauben nicht mehr in jedem Fall die erste Wahl.

Der Markt stellt heute ständig neue Anforderungen an Verbindungen, die die moderne Klebetechnik erfüllen kann. So ist die Materialvielfalt deutlich gewachsen und immer häufiger sind es empfindliche Werkstoffe, wie Edelstahl oder Aluminium, die verarbeitet werden. Oder aber moderne Oberflächenbeschichtungen haben bestimmte Anforderungen und schließen z.B. hohe Schweißtemperaturen aus. Schon „einfache“  Mischverbindungen bringen aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften der Materialien besondere Herausforderungen an die Fügetechnik mit sich. Der steigende Anspruch an die Optik der Verbindungen tut ein Übriges und gibt der Klebetechnik immer häufiger den Vorrang. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Kleben ist kostengünstig sowie grundsätzlich schnell und einfach einzusetzen. Für die Verbindung bietet die Klebetechnik viele Vorteile: Sie ist gewichtssparend, spannungsausgleichend und vermeidet Bimetall-Korrosion. Ganz nebenbei erfüllt sie auch gewünschte Zusatzfunktionen wie Leitfähigkeit oder das Dichten von Verbindungen. [...]

Dr.-Ing. Kang-Kai Ma, Dipl. Ing. (FH) Heico Steinmetz (Panacol-Elosol GmbH)
Dichtungstechnik Allgemein:

In der Elektronikindustrie spielt – neben der häufig ebenfalls geforderten Umweltdichtigkeit – die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) eine wichtige Rolle. Für beide Aufgabenstellungen gibt es heute ein umfangreiches Dichtungsangebot.

EMV bezeichnet die Forderung, dass elektrische und elektronische Geräte weder ihre Umwelt stören noch von dieser gestört werden. Solche Störungen werden potenziell durch elektromagnetische Felder erzeugt, die in den meisten elektronischen Geräten wie auch in unserer Umwelt allgegenwärtig sind (z.B. Mobiltelefone).

Um die Auswirkungen dieser Felder auf das zulässige Maß zu reduzieren, kommt i.d.R. eine EMV-Abschirmung zum Einsatz. Diese besteht im Wesentlichen aus einer metallischen oder metallisierten Umhüllung, die aufgrund ihrer elektrischen Leitfähigkeit wie ein Faradayscher Käfig wirkt. [...]

Helmut Winkler (TMM Technik & Marketing München )
Be- und Verarbeitung:

Um mehr als  1 Mio. Teile mit angespritzter LSR-Dichtung pro Stunde mit hoher Qualität zu fertigen, bedarf es eines ausgefeilten Fertigungskonzeptes  – ein Projektbericht.

Die Geschichte der Siliconverarbeitung bei Dätwyler Rubber begann vor drei Jahren mit dem Auftrag, die Dichtung eines auf dem Markt etablierten Produkts weiter zu entwickeln. Daraufhin begann ein kleines Team mit der Entwicklung einer Silicondichtung. In Laborversuchen ermittelten und testeten Verfahrensspezialisten die notwendigen Produkt- und Prozessparameter. Auf dieser Basis entwickelte das Projektteam in enger Zusammenarbeit mit zwei lokalen Partnern einen geeigneten Prozess. Basierend darauf entstand innerhalb weniger Monate eine Pilotanlage auf höchstem Niveau.

Das für die Dichtung verwendete Flüssigsilicon (englisch: Liquid Silicone Rubber – LSR) ist wegen seiner universellen Materialeigenschaften vielseitig einsetzbar. Es wird deshalb u.a. in der Automobilindustrie, im Lebensmittelbereich und in der Medizintechnik verwendet. LSR ist als Ein- und Zweikomponentenwerkstoff erhältlich. Bei diesem Projekt entschied man sich für ein Einkomponentenmaterial. Das LSR wird mithilfe einer Fasspumpe aus 200-l-Fässern durch ein Zuführsystem zu den Dosierventilen der Anlage gefördert. Mit ihrer Hilfe lässt sich die gewünschte Menge präzise und in höchster Qualität auftragen (High Precision Dosing). [...]

Urban Gisler (Dätwyler Rubber)

Der Trend zum direkten anspritzen von Dichtungen aus Flüssigsilikon (LSR) auf Trägerteile aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff nimmt rasant zu. damit werden immer mehr klassische gummidichtungen ersetzt – wie auch dieses Praxisbeispiel bei der Sinsheimer Kunststofftechnik GmbH (SKT) zeigt.

Wer einmal bewusst darauf achtet, wird mit einigem Erstaunen feststellen, wo und in welchen Ausführungen überall Deckel und Abdeckungen angebracht sind. Zahlreiche dieser oft unscheinbaren Formteile sind zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit mit Dichtungen ausgestattet. Meist handelt es sich dabei noch um Gummidichtungen. Dichtungen aus Flüssigsilikon (LSR) sind jedoch auf dem Vormarsch.

Vor diesem Hintergrund beauftragte die Sinsheimer Kunststofftechnik GmbH (SKT) Arburg mit der Entwicklung und dem Bau einer vollautomatischen Fertigungszelle für das Anspritzen von Dichtungen aus Flüssigsilikon in Metalldeckel »1. Vorgabe war, dass die Anlage, beginnend mit dem Vorwärmen der Teile bis zur Dichtheitsprüfung am Ende des Fertigungsprozesses, autonom arbeitet. Wichtig war darüber hinaus eine Komplettlösung aus einer Hand. So wurde Arburg auch schon für die Unterstützung beim Lastenheft herangezogen und war für die Spritzgießmaschine, die werkzeugtechnische Beratung sowie die gesamte Automation verantwortlich. [...]

Oliver Giesen (ARBURG GmbH + Co KG)

Flachdichtungen sind in fast allen Branchen und Anwendungen ein zentrales Maschinenelement. Die Auswahl der Werkstoffe, aber auch der Verarbeitungstechnik hat direkte Auswirkung auf den Preis und die Qualität der Dichtung. Dabei ist auffällig, dass in den heutigen Produktionen die Losgrößen – bei gleich bleibend ansteigender Modellvielfalt sowie kürzeren Lieferzeiten – immer kleiner werden. Diesem Trend muss die Produktionstechnik folgen. Wie so oft, gibt es auch hier nicht „die Technik“, mit der alle Flachdichtungen wirtschaftlich produziert werden können.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen werkzeuggebundenen und -ungebundenen Techniken.

Bei der werkzeuggebundenen Produktion ist für die Herstellung der Dichtungen ein Stanzmesser oder Stanzwerkzeug notwendig. Kostenwirksamer Faktor bei dieser Produktionsart ist deshalb u.a. der Zeitfaktor, um Stanzmesser anzufertigen, was eine schnelle Reaktionszeit bei Schnellaufträgen i.d.R. ausschließt. Dazu kommen mehr oder minder hohe Anschaffungskosten für das Werkzeug und bei Änderungen müssen neue Messer angefertigt werden. Gerne vernachlässigt werden der Platz für die Lagerhaltung von Stanzmessern und die Arbeitszeitkosten durch Werkzeugentnahme und -ablage. Um mit dieser Technik eine wirtschaftliche Produktion zu erreichen, bedarf es einer großen Stückzahl über einen längeren Zeitraum ohne Änderungen der Dichtungen oder einer adäquaten Preisbildung. [...]

Christopher Thornhill (ATOM-MB Stanz- und Schneidesysteme GmbH)
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